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Arbeitsüberlastung: Immer mehr Frührentner wegen Burnout

Psychische Krankheiten werden immer häufiger zum Grund für vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf. Laut Daten der Deutschen Rentenversicherung ist vor allem eine Gruppe von Arbeitnehmern von dem Problem betroffen.

Das Symbolfoto zeigt eine depressive Frau an ihrem Arbeitsplatz. Quelle: dpa
Das Symbolfoto zeigt eine depressive Frau an ihrem Arbeitsplatz. Quelle: dpa

BerlinPsychische Erkrankungen sind nach Informationen der „Welt am Sonntag“ der häufigste Grund für ein unfreiwilliges vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf. 2011 hätten rund 41 Prozent der Arbeitnehmer, die eine Erwerbsminderungsrente beantragten, Depressionen, Angstzustände oder andere psychische Erkrankungen geltend gemacht, meldet die Zeitung. Sie beruft sich auf Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Im Jahr 2000 lag der Anteil demnach bei 24 Prozent, bis 2010 sei er auf 39 Prozent gestiegen.

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Insgesamt seien im vergangenen Jahr 73.200 Menschen wegen psychischer Erkrankungen in Rente gegangen, hieß es. Frauen seien überproportional betroffen. Laut DRV seien 48 Prozent der Frauen, die arbeitsunfähig werden, psychisch krank; unter Männern erreiche der Anteil 32 Prozent. Gewerkschaften und Oppositionspolitiker machen eine zunehmende Belastung am Arbeitsplatz für diese Entwicklung verantwortlich.

 

  • 30.12.2012, 11:33 UhrHansWurst

    Meine Rede: Ich bin 1990 in die Arbeitswelt eingetreten und habe den Wandel ins Computerzeitalter voll mitbekommen. Mit allen Konsquenzen: Höherer Leistungsdruck,Personalabbau, längere Arbeitszeiten usw. Der Höhepunkt dieses Neoliberaln Zeitgeistes gipfeltze im Jahre 2005 mit der vollständigen Deregulierung des Arbeitsmarktes, der Einführung von Mini-Jobs und Hartz IV. Die Quittung kommt jetzt und ja - es war vorhersebar. Ich erwartete diese "Schwemme" seit langem. Die Konsequenz wird sein, dass man das Rad (und die Anfänge sieht man schon - es wird an der Arbeitszeitschraube in Ansätzen schon gedreht) angsam wieder zurückdrehen wird. Das dauert halt nchmal 20 Jahre, weil man von Arbeitgeberseite sich die ausgehandelten Knüppel- und Knechtschafts-Rechte nur mit großem Widerstand wieder entreißen lassen wird. Nun....bis dahin bin ich Anfang 60 und stehe vor meiner Rente in dem Wissen, dass mein komplettes Arbeitsleben diesbezüglich miserabel verlaufen ist und wir dann wieder auf dem Stand von 1990 stehen werden. Es hätte so schön sein können.....

  • 30.12.2012, 12:09 UhrJochenA

    Burnout ist zu einer Volkskrankheit geworden. Der Stress am Arbeitsplatz nimmt zu, aber auch im sozialen (privaten) Umfeld erhöht sich der Druck zusehends. Es fängt schon für die Kleinen in der Schule an. Wer zum Beispiel in der Unterrichtspause bei den Mitschülern nicht mit dem neuesten Smartphone oder den coolsten Klamotten auftrumpfen kann, der wird schnell von der Gruppe ausgeschlossen, oder schlimmstenfalls gemobbt. Das geht manchmal ganz schnell...

  • 30.12.2012, 12:25 UhrNimosus

    Alles Weicheier, DAS ist das Problem.

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