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Diskussion: Kommentare zu: Schlechte Prognose für die Lebensversicherung

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 24.01.2013, 15:24 UhrMazi

    Wen überraschen diese Aussagen?
    Wer ist dafür zuständig und wer ist dafür verantwortlich?

    Die Versicherungsnehmer etwa?

    Wem war unklar, dass niedrigere Zinsen zu niedrigeren Zinseinnahmen führen?

    EZB und Politiker haben in unverantwortlicher Weise gegen die Kriterien des Maastricht-Vertrag verstoßen und uns den Zusammenbruch des Finanzsektors beschert.

    Wenn jetzt also die Altersvorsorge crasht, dann müssen auch die Pensionen derer crashen, die uns dies hier eingebrockt haben.

    Es muss dringend die Abgeordnetenbestechung als Straftatbestand in das Strafgesetzbuch aufgenommen werden. International wird dies schon seit 2003 von der Bundesregierung gefordert und keine der Regierungen ist diesem Ansinnen gefolgt.

    Wir brauchen eine gesetzliche Handhabe, die kassierten Gelder wieder einzuziehen.

  • 24.01.2013, 16:13 UhrVahrenkamp2011

    Der niedrige Garantiezins untergräbt das Sicherheitsgefühl der Bürger. Vielleicht sollte man Eurobonds als Ausweg erkennen, die den Zins europaweit wieder auf 5% heben und damit den Bürgern Sicherheit geben. Die SPD sollte dieses Thema für den Wahlkampf aufgreifen: Eurobonds zur Sicherung im Alter.

    • 24.01.2013, 17:06 Uhrmuunoy

      Äh, die Eurobonds haben eigentlich das Ziel, die Zinsen eben niedrig zu halten. Die ganze Sache läuft jetzt doch unter dem Stichwort "Finanzielle Repression". Diese Methode der Enteignung der Bürger ist doch deutlich eleganter als ständige Steuererhöhungen. Diejenigen, die uns das eingebrockt haben, stört es wohl als Nicht-Betroffene wohl kaum. Daher gebe ich Mazi Recht, dass nun endlich die Pensionen von Politikern und Beamten drastisch gekürzt werden müssten.
      Ach ja, die Person auf dem Bild braucht doch eher eine gute Krankenversicherung ;-)

  • 24.01.2013, 23:13 Uhrgregorius007

    schon mal VAG §89 gelesen?

  • 25.01.2013, 08:08 UhrRDA

    Surprise, surprise - Kapitaldeckung ist wesentlich anfälliger für negative Realzinsen, Staatspleiten und Wechselkursmanipulationen. Also doch wieder die gesetzliche Rente stärken? Die Kosten des "demografischen Wandels" müssen so oder so bezahlt werden. Die private Vorsorge hat lediglich die Arbeitgeber aus ihrer Beteiligung daran entlassen. Angesichts steigender Arbeitsproduktivität und Lohnerhöhungen unter diesem Produktivitätsfortschritt ein Skandal!

  • 09.02.2013, 05:56 UhrSL-Kunde

    Man muß sich doch nur die von Standard Life völlig fehlkalkulierten Airbag-Tarife anschauen mit den man auf den deutschem Markt Fuß fassen wollte und die man aufgrund der Fehlkalkulierten dann wieder eingestampft hat.
    Seitdem überlässt Standard Life den lukrativen BU-Markt lieber wieder deutschen Unternehmen die rechnen können.
    Man muß sich doch nur die von Standard Life völlig fehlkalkulierten Airbag-Tarife anschauen, mit den man damals auf den deutschem Markt Fuß fassen, wollte und die man dann aufgrund der Fehlkalkulationen wieder eingestampft hat.
    Seitdem überlässt Standard Life den lukrativen BU-Markt lieber wieder deutschen Unternehmen die rechnen können.
    Den schwarzen Peter haben allerdings die vielen Altkunden von Standard Life die im Leistungsfall die Nichtleistungsabteilung von Standard Life kennen lernen: Nur weil sie vollständig erwerbsunfähig sind heißt dass für uns doch nicht das sie auch berufsunfähig sind. Wir sehen keinen Grund für weitere Gespräche.
    Und dagegen ist selbst die Nürnberger noch eine zahlungswillige Versicherung!

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