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Die Maschen der Neinsager: Versichert und verkauft

Vor kurzem hat eine Insiderin bei Handelsblatt Online ausgepackt, wie Versicherer ihre Kunden bei Schadenfällen systematisch übervorteilen. Nun zeigen wir Ihnen die dreistesten Fälle - und wie Sie sich wehren können.

DüsseldorfFußball ist kein Klostersport. Diese Thekenweisheit musste ein bayerischer Kicker auf schmerzhafte Weise am eigenen Leibe erleben. Beim Versuch den Ball wegzuschlagen, sprang er rund 1,20 Meter in die Höhe. Als er wieder auf dem Rasen landete, zog er sich einen schweren Bruch am Schienenbein zu, der zu einem Dauerschaden führte.

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Dass der Unfall kein Unfall sei, musste der Sportler von seinem Versicherer lernen. Trotz Unfallpolice wollte die Gesellschaft nicht zahlen. Der Unfallversicherer lehnte eine Regulierung des Schadens ab, weil es sich nicht um ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis handeln sollte. Der Versicherte musste bis vors Oberlandesgericht München ziehen, um zu seinem Recht zu kommen (Az. 25 U 5554/10).

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Ein Unfall – und plötzlich ist nichts, wie es mal war. Diagnose: Arbeitsunfähig. Dagegen kann man sich jedoch schützen, mit entsprechenden Policen. Wie das am besten geht, lesen Sie kompakt in unserem Dossier.

  • 06.09.2013, 12:22 UhrKOH

    Herr Rolliinger der verantwortliche bei der GDV und gleichzeitig Vorstand der R+V versäckelt wiedermal die Kunden. Die R+V ist als Hartliner in der Branche bekannt und selbst ich muss seit 4 JAHREN mittels Prozess gegen die R+V meine Schadenregulierung erkämpfen. Danke liebe R+V: Meine Mitarbeiter sind alle entlassen, meine Firma zerstört und ich Insolvent!! Ihre schönen Argumente können Sie das WC runterspülen. Zeigen Sie doch mal Transaprent auf wie es KMU-Schadenregulierungen aussieht. Da verhält es sich
    jedoch so das dass zerstören von Existenzen und Arbeitsplätzen dem Begriff Schadenregulierungsgewinn nicht standhalten kann. Keinem Betrüger steht aus Vortäuschung fremdes Geld zu welches das Kollektiv trägt. Aber Versicherer die Unternehmen als Versicherungsbetrüger in den Medien öffentlich denuzieren wie Sie Herr Rollinger und dies mittels verschwägerte Journalistin ihres GSR Gogg ist schwer kriminell!! Was denken Sie, sehr geehrter Herr Rollinger, Vorstand der R+V, nach Verlust meines Geschäfts, nach Verlust aller sozialen Kontakte durch Rufmord als Betrüger und mit Eintritt der Insolvenz nach 2 jährigem Kampf und Verlust aller Ersparnisse... was denken Sie, Herr Rollinger wie tief man noch fallen kann? Eines versichere ich Ihnen: NIEMALS SO TIEF WIE SIE! cu KOH

  • 26.06.2013, 18:12 Uhrmakler

    Da ich gerade das FFF für das Unfallprodukt gelesen habe, noch der Kommentar um welche Unfallversicherung es sich handelt VHV.

    Es ist aber wohlgemerkt bei diesem Versicherer die einzige Sparte, mit der es im Schadenfall häufig Probleme gibt.

  • 26.06.2013, 14:50 Uhrmakler

    Ich bin auch seit 15 Jahren im Geschäft, davon fast 8 als Makler. Es ist auffällig, das einige Gesellschaften, die übrigens wachsende Gewinne haben (bei gleichen Vertragszahlen), immer häufiger Schäden gerade im Bereich der Unfallversicherung um Monate oder Jahre verzögern oder ganz verweigern.
    Ich habe bei meinen Kunden in den vergangenen Jahren größere Schadenfälle im Bereich Unfall gehabt. Davon wurden von einigen Gesellschaften überhaupt keine Schwierigkeiten gemacht, darunter die Interrisk, die Inter z.B. - bei einer Gesellschaft (Maklerassekuranz) gab es bei 3 von 4 Fällen Probleme: angefangen mit sehr spät in Auftrag gegebener Begutachtung über ungerechtfertigte Kürzungen in Auszahlungen mit der Begründung man wolle später nochmal begutachten (5 Stellige Summe) bis zur vollständigen Ablehnung in meiner eigenen Familie. D.h. zwei von vier Fällen liegen kurz vor Gericht oder sind in Klage und das nach mehr als zwei Jahren nach dem versicherten Ereignis. Das kann nicht der Stein des Weisen sein. Zumal die Gewinne dieser Gesellschaft marküberdurchschnittlich steigen. Liegt das vielleicht an einer vor einigen Jahren eingeführten Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter?

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