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Die Zinsen 2013: Tops und Flops in der Lebensversicherung

Der Branchenstar Debeka orientiert sich am Primus Allianz und liegt nur noch im Schnitt. Doch nach wie vor gibt es starke Unterschiede. Wer die rote Laterne hält und bloß drei Prozent schafft.

  • Der Speck ist weg

    Die Branchenriesen werden immer vorsichtiger. Im Schnitt liegt ihre Überschussbeteiligung bereits mit 3,49 Prozent unter 3,5 Prozent - das ist mager und dürfte weniger als der ohnehin schon niedrige Branchenschnitt von rund 3,6 Prozent sein. Manche Riesen haben sogar schon drei Prozent erreicht. Hier scheint nur noch wenig Speck zu sein für die Kunden.

    Der Speck ist wegDie Branchenriesen werden immer vorsichtiger. Im Schnitt liegt ihre Überschussbeteiligung bereits mit 3,49 Prozent unter 3,5 Prozent - das ist mager und dürfte weniger als der ohnehin schon niedrige Branchenschnitt von rund 3,6 Prozent sein. Manche Riesen haben sogar schon drei Prozent erreicht. Hier scheint nur noch wenig Speck zu sein für die Kunden. Quelle: Reuters
  • Deutscher Ring: 3,5 Prozent

    Das Unternehmen legt die laufende Verzinsung für 2013 auf 3,5 Prozent fest. Damit beträgt die Gesamtverzinsung inklusive Schlussüberschuss und Sockelbeteiligung an der Bewertungsbeteiligung für langjährige Kunden durchschnittlich 4,15 Prozent.

    "Finger weg vom Deutschen Ring!", forderten die Mitarbeiter 2008) in Hamburg. Nun verschwindet der Name. Die Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG, Hamburg, wird am 21. Dezember 2012 umbenannt in Basler Lebensversicherungs-AG. Sie ist Teil der Basler Versicherungen in Deutschland, die sich als Versicherer mit intelligenter Prävention, der "Sicherheitswelt" positionieren. Die Basler Versicherungen sind Teil der Baloise Group mit Sitz in Basel (Schweiz) und beschäftigen rund 2.000 Mitarbeiter.

    Deutscher Ring: 3,5 ProzentDas Unternehmen legt die laufende Verzinsung für 2013 auf 3,5 Prozent fest. Damit beträgt die Gesamtverzinsung inklusive Schlussüberschuss und Sockelbeteiligung an der Bewertungsbeteiligung für langjährige Kunden durchschnittlich 4,15 Prozent."Finger weg vom Deutschen Ring!", forderten die Mitarbeiter 2008) in Hamburg. Nun verschwindet der Name. Die Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG, Hamburg, wird am 21. Dezember 2012 umbenannt in Basler Lebensversicherungs-AG. Sie ist Teil der Basler Versicherungen in Deutschland, die sich als Versicherer mit intelligenter Prävention, der "Sicherheitswelt" positionieren. Die Basler Versicherungen sind Teil der Baloise Group mit Sitz in Basel (Schweiz) und beschäftigen rund 2.000 Mitarbeiter. Quelle: dpa
  • Platz 11 - Provinzial Nordwest: 3,5 Prozent

    Unter den Sparkassenversicherern liegt die Provinzial aus Münster noch vergleichsweise gut. Das Unternehmen, an dem die Allianz kürzlich Interesse zeigte, senkte seine Überschussbeteiligung auf 3,5 Prozent. Im Vorjahr waren es laut Assekurata 3,8 Prozent und davor noch 4 Prozent.

    Platz 11 - Provinzial Nordwest: 3,5 ProzentUnter den Sparkassenversicherern liegt die Provinzial aus Münster noch vergleichsweise gut. Das Unternehmen, an dem die Allianz kürzlich Interesse zeigte, senkte seine Überschussbeteiligung auf 3,5 Prozent. Im Vorjahr waren es laut Assekurata 3,8 Prozent und davor noch 4 Prozent. Quelle: dpa
  • Provinzial Rheinland: 3,4 Prozent

    Der Sparkassenversicherer hat die Überschussbeteiligung recht deutlich von 3,75 auf 3,4 Prozent gesenkt - das sind 0,35 Prozentpunkt weniger. Die Gesamtverzinsung der Provinzial Rheinland sinke im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,15 Prozentpunkt auf insgesamt 4,1 Prozent (inkl. Schlussüberschuss und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven).

    Über 2.100 fest angestellte Mitarbeiter in der Düsseldorfer Zentrale und 2.500 Versicherungsfachleute in 630 Geschäftsstellen sowie 46 im Versicherungsgeschäft aktive Sparkassen engagierten sich für rund zwei Millionen Kunden in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Koblenz und Trier. Mit fast sechs Millionen Versicherungsverträgen erziele die Provinzial Rheinland jährlich Beitragseinnahmen von über 2,4 Milliarden Euro.

    Provinzial Rheinland: 3,4 ProzentDer Sparkassenversicherer hat die Überschussbeteiligung recht deutlich von 3,75 auf 3,4 Prozent gesenkt - das sind 0,35 Prozentpunkt weniger. Die Gesamtverzinsung der Provinzial Rheinland sinke im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,15 Prozentpunkt auf insgesamt 4,1 Prozent (inkl. Schlussüberschuss und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven). Über 2.100 fest angestellte Mitarbeiter in der Düsseldorfer Zentrale und 2.500 Versicherungsfachleute in 630 Geschäftsstellen sowie 46 im Versicherungsgeschäft aktive Sparkassen engagierten sich für rund zwei Millionen Kunden in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Koblenz und Trier. Mit fast sechs Millionen Versicherungsverträgen erziele die Provinzial Rheinland jährlich Beitragseinnahmen von über 2,4 Milliarden Euro.
  • Platz 12 - Alte Leipziger: 3,35 Prozent

    Der mittelgroße, aber sehr kapitalstarke Lebensversicherer senkt die Überschussbeteiligung ebenfalls deutlich von 3,85 Prozent auf 3,35 Prozent. Dieser Versicherer veröffentlichte seine Zahlen als einer der ersten in der Branche. Das Signal an die Konkurrenz: Wer vorsichtig ist, geht heute schon auf die Marke von drei Prozent zu.

    Platz 12 - Alte Leipziger: 3,35 ProzentDer mittelgroße, aber sehr kapitalstarke Lebensversicherer senkt die Überschussbeteiligung ebenfalls deutlich von 3,85 Prozent auf 3,35 Prozent. Dieser Versicherer veröffentlichte seine Zahlen als einer der ersten in der Branche. Das Signal an die Konkurrenz: Wer vorsichtig ist, geht heute schon auf die Marke von drei Prozent zu.
  • Platz 13 - Swiss Life: 3,3 Prozent

    Der AWD-Eigentümer Swiss Life muss deutlich runter, wie die Ratingagentur Assekurata notiert. Für 2013 falle die Überschussbeteiligung auf 3,3 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 3,5 Prozent und für 2011 schrieb der Schweizer Versicherer seinen deutschen Kunden sogar noch 3,8 Prozent gut.

    Platz 13 - Swiss Life: 3,3 ProzentDer AWD-Eigentümer Swiss Life muss deutlich runter, wie die Ratingagentur Assekurata notiert. Für 2013 falle die Überschussbeteiligung auf 3,3 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 3,5 Prozent und für 2011 schrieb der Schweizer Versicherer seinen deutschen Kunden sogar noch 3,8 Prozent gut. Quelle: dpa
  • Platz 14 - HDI Leben: 3,25 Prozent
    Der Talanx-Konzern ist an die Börse gegangen, einer seiner großen Töchter geht es jedoch nicht besonders gut: Bei HDI sinkt die Überschussbeteiligung auf 3,25 Prozent. Auch im Vergleich zu einigen anderen Töchtern im Konzern ist das recht wenig. Im Vorjahr waren es laut Assekurata noch 3,5 Prozent. Und für 2011 schrieb der Lebensversicherer sogar noch vier Prozent gut.

    Platz 14 - HDI Leben: 3,25 ProzentDer Talanx-Konzern ist an die Börse gegangen, einer seiner großen Töchter geht es jedoch nicht besonders gut: Bei HDI sinkt die Überschussbeteiligung auf 3,25 Prozent. Auch im Vergleich zu einigen anderen Töchtern im Konzern ist das recht wenig. Im Vorjahr waren es laut Assekurata noch 3,5 Prozent. Und für 2011 schrieb der Lebensversicherer sogar noch vier Prozent gut. Quelle: dapd
  • Platz 15 - Württembergische: 3,25 Prozent

    Die Lebensversicherung im Versicherungs- und Bausparkonzern Württembergische und Wüstenrot geht um 0,25 Prozentpunkt mit der Überschussbeteiligung runter: Sie sinkt von 3,5 Prozent in den beiden Vorjahren auf nun 3,25 Prozent.

    Norbert Heinen, Vorstandsvorsitzender der Württembergischen Lebensversicherung AG: „Mit unserer vergleichsweise konservativen Positionierung beim Zinsüberschuss berücksichtigen wir die Entwicklungen am Kapitalmarkt und stabilisieren unseren Bestand auch gegen Belastungen aus der anhaltenden Niedrigzinsphase, der EU-Verschuldungskrise und Ausfallrisiken.“ Zusammen mit dem Schlussüberschuss und der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven ergebe sich ab 2013 eine gesamte Verzinsung der Sparanteile von 3,9 Prozent (Vorjahr: knapp 4,2 Prozent).

    Platz 15 - Württembergische: 3,25 ProzentDie Lebensversicherung im Versicherungs- und Bausparkonzern Württembergische und Wüstenrot geht um 0,25 Prozentpunkt mit der Überschussbeteiligung runter: Sie sinkt von 3,5 Prozent in den beiden Vorjahren auf nun 3,25 Prozent. Norbert Heinen, Vorstandsvorsitzender der Württembergischen Lebensversicherung AG: „Mit unserer vergleichsweise konservativen Positionierung beim Zinsüberschuss berücksichtigen wir die Entwicklungen am Kapitalmarkt und stabilisieren unseren Bestand auch gegen Belastungen aus der anhaltenden Niedrigzinsphase, der EU-Verschuldungskrise und Ausfallrisiken.“ Zusammen mit dem Schlussüberschuss und der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven ergebe sich ab 2013 eine gesamte Verzinsung der Sparanteile von 3,9 Prozent (Vorjahr: knapp 4,2 Prozent).
  • Oeco Capital: 3,1 Prozent

    Auch die Oeco Capital Lebensversicherung ist nah an drei Prozent herangerückt. Für 2011 wurde noch eine überschussbeteiligung von vier Prozent genannt, für 2012 waren es 3,5 Prozent, und für 2013 werden 3,1 Prozent deklariert, heißt es auf der Internetseite von Assekurata. 

    Oeco Capital: 3,1 ProzentAuch die Oeco Capital Lebensversicherung ist nah an drei Prozent herangerückt. Für 2011 wurde noch eine überschussbeteiligung von vier Prozent genannt, für 2012 waren es 3,5 Prozent, und für 2013 werden 3,1 Prozent deklariert, heißt es auf der Internetseite von Assekurata.  Quelle: dpa
  • Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg: 3,1 Prozent

    Sehr nah an die Marke von drei Prozent kommt die Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg laut Assekurata. Die Überschussbeteiligung sinkt von 3,3 auf 3,1 Prozent. Das Unternehmen gehört zum Sparkassenversicherer VKB (Versicherungskammer Bayern). Die drei Anteilseigner haben sich darauf verständigt, dass die SV Sparkassenversicherung und die SV Sachsen ihre Anteile an den Konzern VKB abgeben.

    Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg: 3,1 ProzentSehr nah an die Marke von drei Prozent kommt die Öffentliche Lebensversicherung Berlin Brandenburg laut Assekurata. Die Überschussbeteiligung sinkt von 3,3 auf 3,1 Prozent. Das Unternehmen gehört zum Sparkassenversicherer VKB (Versicherungskammer Bayern). Die drei Anteilseigner haben sich darauf verständigt, dass die SV Sparkassenversicherung und die SV Sachsen ihre Anteile an den Konzern VKB abgeben. Quelle: dpa
  • Platz 16 - Versicherungskammer Bayern (VKB): 3,1 Prozent

    Der größte Sparkassenversicherer, die Versicherungskammer Bayern, setzt auf hohe Reserven. Die Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG, größter Lebensversicherer der VKB, zähle zu den Gesellschaften mit den höchsten Bewertungsreserven in der Branche. Allerdings liegt damit ein weiterer großer Lebensversicherer aus dem Sparkassensektor unter den Großen relativ weit hinten.

    Dennoch senkt das Unternehmen seine Überschussbeteiligung 2013 auf einen der niedrigsten Werte in der Branche: 3,1 Prozent. Bisher waren es 3,5 Prozent. Die Bayern-Versicherung bietet darüber hinaus auch im Jahr 2013 eine attraktive Gesamtverzinsung auf den Sparanteil. Für Neuverträge gegen laufenden Beitrag betrage diese 3,7 Prozent. Darin enthalten seien 0,6 Prozent für den Schlussüberschuss inklusive der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven.

    Die Sparte Lebensversicherung des Sparkassenversicherers verzeichnete 2012 ein starkes Beitragswachstum. Die Prämien stiegen den Angaben zufolge um 5,9 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro.

    Platz 16 - Versicherungskammer Bayern (VKB): 3,1 ProzentDer größte Sparkassenversicherer, die Versicherungskammer Bayern, setzt auf hohe Reserven. Die Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG, größter Lebensversicherer der VKB, zähle zu den Gesellschaften mit den höchsten Bewertungsreserven in der Branche. Allerdings liegt damit ein weiterer großer Lebensversicherer aus dem Sparkassensektor unter den Großen relativ weit hinten. Dennoch senkt das Unternehmen seine Überschussbeteiligung 2013 auf einen der niedrigsten Werte in der Branche: 3,1 Prozent. Bisher waren es 3,5 Prozent. Die Bayern-Versicherung bietet darüber hinaus auch im Jahr 2013 eine attraktive Gesamtverzinsung auf den Sparanteil. Für Neuverträge gegen laufenden Beitrag betrage diese 3,7 Prozent. Darin enthalten seien 0,6 Prozent für den Schlussüberschuss inklusive der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven. Die Sparte Lebensversicherung des Sparkassenversicherers verzeichnete 2012 ein starkes Beitragswachstum. Die Prämien stiegen den Angaben zufolge um 5,9 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro.
  • Platz 17 - SV Sparkassenversicherung: 3,05 Prozent

    Die Überschussbeteiligung der SV Sparkassenversicherung ist von 3,75 Prozent für 2011 auf 3,55 Prozent in diesem Jahr auf nun 3,05 Prozent in diesem Jahr gefallen. Dies ergibt aus Angaben, die Assekurata veröffentlicht hat. Der Rückschritt ist damit stärker als im Schnitt der Branche.

    Der Sparkassenversicherer war in den vergangenen Jahren besonders stark durch Einmalgeschäft gewachsen.

    Platz 17 - SV Sparkassenversicherung: 3,05 ProzentDie Überschussbeteiligung der SV Sparkassenversicherung ist von 3,75 Prozent für 2011 auf 3,55 Prozent in diesem Jahr auf nun 3,05 Prozent in diesem Jahr gefallen. Dies ergibt aus Angaben, die Assekurata veröffentlicht hat. Der Rückschritt ist damit stärker als im Schnitt der Branche. Der Sparkassenversicherer war in den vergangenen Jahren besonders stark durch Einmalgeschäft gewachsen.
  • Platz 18 - Ergo: 3,0 bis 3,2 Prozent

    Ergo ist einer der größten Anbieter auf dem Markt. Für Ergo Leben sinkt die Überschussbeteiligung auf 3,2 von 3,8 Prozent, für Victoria Leben auf 3,0 von 3,5 Prozent. Die Gruppe verwaltet mehr als sieben Millionen Verträge. Mit den Deklarationen hat der Versicherer ein Zeichen gesetzt. Damit erreicht einer der Marktgrößen die Marke von drei Prozent bei den laufenden Überschüssen.

    Platz 18 - Ergo: 3,0 bis 3,2 ProzentErgo ist einer der größten Anbieter auf dem Markt. Für Ergo Leben sinkt die Überschussbeteiligung auf 3,2 von 3,8 Prozent, für Victoria Leben auf 3,0 von 3,5 Prozent. Die Gruppe verwaltet mehr als sieben Millionen Verträge. Mit den Deklarationen hat der Versicherer ein Zeichen gesetzt. Damit erreicht einer der Marktgrößen die Marke von drei Prozent bei den laufenden Überschüssen. Quelle: dapd
  • Platz 19 - Zurich: 3,0 Prozent

    Einer der größten Anbieter von Lebensversicherungen, die Zurich, ist mit ihrer Überschussbeteiligung deutlich heruntergegangen. Sie liege für 2013 auf nun bei drei Prozent, heißt es auf der Internetseite von Assekurata. Für 2012 waren es noch 3,35 Prozent und für 2011 schrieb der Versicherer 3,7 Prozent gut.

    Die durchschnittliche Gesamtverzinsung (laufende Verzinsung sowie Schlussüberschuss inkl. deklarierter Beteiligung an den Bewertungsreserven) betrage nun etwa 3,8 Prozent - nach 4,2 Prozent für 2012. Die vertragsindividuelle Gesamtverzinsung hänge dabei von Daten wie Produkt, Laufzeit und Alter der versicherten Person ab.

    Zurich setze auf nachhaltige finanzielle Stärke der Lebensversicherung statt auf kurzfristige Renditeversprechen, erklärte der Versicherer auf Anfrage von Handelsblatt Online. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten habe die Unternehmensführung daher entschieden, eine Senkung der Überschussbeteiligung für den Neuzugang und den Bestand vorzunehmen. "Unsere Kapitalanlagepolitik ist auf höchste Sicherheit ausgelegt. Wir können unseren Kunden keine höhere Verzinsung auszahlen, als wir mit unserer Kapitalanlage erwirtschaften", erklärte eine Sprecherin der Zurich.



    Platz 19 - Zurich: 3,0 ProzentEiner der größten Anbieter von Lebensversicherungen, die Zurich, ist mit ihrer Überschussbeteiligung deutlich heruntergegangen. Sie liege für 2013 auf nun bei drei Prozent, heißt es auf der Internetseite von Assekurata. Für 2012 waren es noch 3,35 Prozent und für 2011 schrieb der Versicherer 3,7 Prozent gut. Die durchschnittliche Gesamtverzinsung (laufende Verzinsung sowie Schlussüberschuss inkl. deklarierter Beteiligung an den Bewertungsreserven) betrage nun etwa 3,8 Prozent - nach 4,2 Prozent für 2012. Die vertragsindividuelle Gesamtverzinsung hänge dabei von Daten wie Produkt, Laufzeit und Alter der versicherten Person ab. Zurich setze auf nachhaltige finanzielle Stärke der Lebensversicherung statt auf kurzfristige Renditeversprechen, erklärte der Versicherer auf Anfrage von Handelsblatt Online. Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen an den Kapitalmärkten habe die Unternehmensführung daher entschieden, eine Senkung der Überschussbeteiligung für den Neuzugang und den Bestand vorzunehmen. "Unsere Kapitalanlagepolitik ist auf höchste Sicherheit ausgelegt. Wir können unseren Kunden keine höhere Verzinsung auszahlen, als wir mit unserer Kapitalanlage erwirtschaften", erklärte eine Sprecherin der Zurich.
  • Die Durchschnittlichen erreichen um 3,6 Prozent

    Wer eine Überschussbeteiligung von 3,6 Prozent wie die Allianz ausweist, bewegt sich mitten in der Branche. In dieser Gruppe geht die Gutschrift oft 0,2 bis 0,3 Prozentpunkt nach unten. Analysten erwarten, dass sich um 3,6 Prozent das Branchenmittel einpendeln wird, wenn alle Lebensversicherer ihre Überschussbeteiligung festgelegt haben.

    Die Durchschnittlichen erreichen um 3,6 ProzentWer eine Überschussbeteiligung von 3,6 Prozent wie die Allianz ausweist, bewegt sich mitten in der Branche. In dieser Gruppe geht die Gutschrift oft 0,2 bis 0,3 Prozentpunkt nach unten. Analysten erwarten, dass sich um 3,6 Prozent das Branchenmittel einpendeln wird, wenn alle Lebensversicherer ihre Überschussbeteiligung festgelegt haben. Quelle: dpa
  • PB Lebensversicherung: 3,8 Prozent
    Der Versicherungspartner der Postbank mit Sitz in Hilden weist eine deutlich niedrigere Gesamtverzinsung aus: 4,5 Prozent statt 4,9 Prozent für 2012. Die darin enthaltene laufende Verzinsung sinke auf 3,8 von 4,2 Prozent. „In der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist es für uns besonders wichtig, Vertrauen und Verlässlichkeit für unsere Kunden zu signalisieren“, erklärte Stephan Spital, Vorstandsvorsitzender der PB Versicherungen. „Dennoch müssen wir unsere Verzinsung an das aktuelle Niedrigzinsniveau anpassen, bieten unseren Kunden aber weiterhin eine attraktive Verzinsung.“ Die Anpassung der Überschussbeteiligung schütze den Versicherungsbestand gegen weitere Belastungen aus der anhaltenden Niedrigzinsphase und der EU-Verschuldungskrise.

    PB Lebensversicherung: 3,8 ProzentDer Versicherungspartner der Postbank mit Sitz in Hilden weist eine deutlich niedrigere Gesamtverzinsung aus: 4,5 Prozent statt 4,9 Prozent für 2012. Die darin enthaltene laufende Verzinsung sinke auf 3,8 von 4,2 Prozent. „In der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist es für uns besonders wichtig, Vertrauen und Verlässlichkeit für unsere Kunden zu signalisieren“, erklärte Stephan Spital, Vorstandsvorsitzender der PB Versicherungen. „Dennoch müssen wir unsere Verzinsung an das aktuelle Niedrigzinsniveau anpassen, bieten unseren Kunden aber weiterhin eine attraktive Verzinsung.“ Die Anpassung der Überschussbeteiligung schütze den Versicherungsbestand gegen weitere Belastungen aus der anhaltenden Niedrigzinsphase und der EU-Verschuldungskrise. Quelle: dpa
  • Huk-Coburg: 3,75 Prozent

    Die HUK-COBURG-Lebensversicherung bietet 2013 für ihre Produkte eine Gesamtverzinsung von 4,5 Prozent. Diese setze sich aus einer Überschussbeteiligung von 3,75 Prozent sowie einem Schlussüberschuss von 0,75 Prozent zusammen. 2012 betrug die Überschussbeteiligung vier Prozent.

    Die Huk-Coburg habe das in den letzten Jahren marktweit forcierte Geschäft gegen Einmalbeitrag nur sehr zurückhaltend betrieben. Sie habe damit eine mögliche Belastung für die Überschussbeteiligungen bei Verträgen mit laufender Beitragszahlung vermieden. Diese gute Ausgangslage habe bereits 2011 zu einer erheblichen Nachfragesteigerung von rund 70 Prozent geführt, die bis heute nahezu unvermindert anhalte.

    Huk-Coburg: 3,75 ProzentDie HUK-COBURG-Lebensversicherung bietet 2013 für ihre Produkte eine Gesamtverzinsung von 4,5 Prozent. Diese setze sich aus einer Überschussbeteiligung von 3,75 Prozent sowie einem Schlussüberschuss von 0,75 Prozent zusammen. 2012 betrug die Überschussbeteiligung vier Prozent. Die Huk-Coburg habe das in den letzten Jahren marktweit forcierte Geschäft gegen Einmalbeitrag nur sehr zurückhaltend betrieben. Sie habe damit eine mögliche Belastung für die Überschussbeteiligungen bei Verträgen mit laufender Beitragszahlung vermieden. Diese gute Ausgangslage habe bereits 2011 zu einer erheblichen Nachfragesteigerung von rund 70 Prozent geführt, die bis heute nahezu unvermindert anhalte. Quelle: dpa
  • Platz 3 - Aachen Münchener: 3,75 Prozent

    Die zum Generali-Konzern gehörende Aachen Münchener hat ihre laufende Verzinsung auf 3,75 Prozent festgelegt. Zusammen mit einem Schlussüberschuss, der gut 0,4 Prozentpunkten entspricht, ergebe sich daraus für 2013 eine Gesamtverzinsung von 4,15 Prozent. Damit reagiere die Aachen Münchener auf das herausfordernde Finanzmarktumfeld.

    Die Aachen Münchener Lebensversicherung AG erzielte 2011 ein Beitragsvolumen von 4,45 Milliarden Euro und war damit der zweitgrößte Lebensversicherer Deutschlands. Mehr als 37.000 Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) verkaufen die Produkte der Aachen Münchener.

    Im Bild: Der Vorstandsvorsitzende Michael Westkamp.

    Platz 3 - Aachen Münchener: 3,75 ProzentDie zum Generali-Konzern gehörende Aachen Münchener hat ihre laufende Verzinsung auf 3,75 Prozent festgelegt. Zusammen mit einem Schlussüberschuss, der gut 0,4 Prozentpunkten entspricht, ergebe sich daraus für 2013 eine Gesamtverzinsung von 4,15 Prozent. Damit reagiere die Aachen Münchener auf das herausfordernde Finanzmarktumfeld. Die Aachen Münchener Lebensversicherung AG erzielte 2011 ein Beitragsvolumen von 4,45 Milliarden Euro und war damit der zweitgrößte Lebensversicherer Deutschlands. Mehr als 37.000 Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) verkaufen die Produkte der Aachen Münchener. Im Bild: Der Vorstandsvorsitzende Michael Westkamp. Quelle: dpa
  • Platz 4 - Debeka: 3,7 Prozent

    Für den größten Teil der Verträge beträgt die Gesamtverzinsung einschließlich des Schlussüberschusses und der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven 4,4 bis 4,5 Prozent (bisher 4,7 bis 4,8 Prozent). Hinzu kommt bei ablaufenden Verträgen die zusätzliche Beteiligung an Bewertungsreserven, die beim gegenwärtigen Marktzins den Auszahlungsbetrag nochmals um mehr als 5 Prozent erhöhe, teilte die Debeka mit.  

    Die laufende Gesamtverzinsung – einschließlich des Garantiezinses – werde für das kommende Jahr auf 3,7 Prozent (nach 4,1 Prozent im Jahr 2012) festgesetzt. Diese Anpassung der Überschussbeteiligung sei aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus notwendig.

    Uwe Laue, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Debeka-Versicherungen: "Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und einer drohenden Altersarmut in Deutschland ist die private Vorsorge deshalb wichtiger denn je. Leider werden die Verbraucher aber mit Ratschlägen vermeintlicher Experten immer wieder in die Irre geführt, denn sie empfehlen den Bürgern für die Altersvorsorge schlecht verzinste Sparbücher, die früher oder später aufgezehrt sind, oder Fonds, die das Risiko der Aktienmärkte voll und ganz auf den Verbraucher abwälzen."

    Platz 4 - Debeka: 3,7 ProzentFür den größten Teil der Verträge beträgt die Gesamtverzinsung einschließlich des Schlussüberschusses und der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven 4,4 bis 4,5 Prozent (bisher 4,7 bis 4,8 Prozent). Hinzu kommt bei ablaufenden Verträgen die zusätzliche Beteiligung an Bewertungsreserven, die beim gegenwärtigen Marktzins den Auszahlungsbetrag nochmals um mehr als 5 Prozent erhöhe, teilte die Debeka mit.   Die laufende Gesamtverzinsung – einschließlich des Garantiezinses – werde für das kommende Jahr auf 3,7 Prozent (nach 4,1 Prozent im Jahr 2012) festgesetzt. Diese Anpassung der Überschussbeteiligung sei aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus notwendig. Uwe Laue, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Debeka-Versicherungen: "Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und einer drohenden Altersarmut in Deutschland ist die private Vorsorge deshalb wichtiger denn je. Leider werden die Verbraucher aber mit Ratschlägen vermeintlicher Experten immer wieder in die Irre geführt, denn sie empfehlen den Bürgern für die Altersvorsorge schlecht verzinste Sparbücher, die früher oder später aufgezehrt sind, oder Fonds, die das Risiko der Aktienmärkte voll und ganz auf den Verbraucher abwälzen." Quelle: dpa
  • Platz 7 - Volkswohl Bund: 3,65 Prozent

    Die Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. legt ihre laufende Verzinsung für das Jahr 2013 auf 3,65 Prozent (2012: 4,05 Prozent) fest. Damit bewegt sich der Versicherer aus Dortmund in der Nähe des Branchenführers Allianz. Insgesamt ergebe sich eine Gesamtverzinsung von rund 4,3 Prozent (2012: 4,7 Prozent).

    „Die verantwortungsvolle Festlegung der Überschussbeteiligung gewährleistet die langfristige Sicherheit aller Versicherungsverträge und bietet unseren Kunden auch in Zeiten extremer Niedrigzinsen eine attraktive Rendite“, erklärte Vorstandsvorsitzender Joachim Maas.

    Platz 7 - Volkswohl Bund: 3,65 ProzentDie Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. legt ihre laufende Verzinsung für das Jahr 2013 auf 3,65 Prozent (2012: 4,05 Prozent) fest. Damit bewegt sich der Versicherer aus Dortmund in der Nähe des Branchenführers Allianz. Insgesamt ergebe sich eine Gesamtverzinsung von rund 4,3 Prozent (2012: 4,7 Prozent). „Die verantwortungsvolle Festlegung der Überschussbeteiligung gewährleistet die langfristige Sicherheit aller Versicherungsverträge und bietet unseren Kunden auch in Zeiten extremer Niedrigzinsen eine attraktive Rendite“, erklärte Vorstandsvorsitzender Joachim Maas.
  • Platz 5 - Axa: 3,65 Prozent

    Die Kölner Axa liegt nah am Branchenführer Allianz. Für die klassischen Renten- und Lebensversicherungen von AXA und DBV wird die laufende Verzinsung (Garantieverzinsung plus Zinsüberschussanteil) im kommenden Jahr bei 3,65 Prozent liegen (2012: 3,8 Prozent). Die Gesamtverzinsung 2013 werde einschließlich des Kostenüberschussanteils, des Schlussgewinnanteils und der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven im Schnitt 4,4 Prozent erreichen (2012: 4,6 Prozent). Der AXA Konzern zählt mit Beitragseinnahmen von mehr als 10,6 Mrd. Euro (2011) und rund 10.900 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppen in Deutschland.

    Fotoquelle: Axa

    Platz 5 - Axa: 3,65 ProzentDie Kölner Axa liegt nah am Branchenführer Allianz. Für die klassischen Renten- und Lebensversicherungen von AXA und DBV wird die laufende Verzinsung (Garantieverzinsung plus Zinsüberschussanteil) im kommenden Jahr bei 3,65 Prozent liegen (2012: 3,8 Prozent). Die Gesamtverzinsung 2013 werde einschließlich des Kostenüberschussanteils, des Schlussgewinnanteils und der Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven im Schnitt 4,4 Prozent erreichen (2012: 4,6 Prozent). Der AXA Konzern zählt mit Beitragseinnahmen von mehr als 10,6 Mrd. Euro (2011) und rund 10.900 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppen in Deutschland. Fotoquelle: Axa
  • Platz 8 - Allianz: 3,6 Prozent

    Der Branchenführer senkt die Überschussbeteiligung von 4,0 auf 3,6 Prozent und verabschiedet sich damit von der magischen Vier-Prozent-Marke. Damit liegt die Allianz vermutlich im Schnitt der Branche. Ein genauer Wert wird erst Ende Januar feststehen, wenn alle Versicherer berichtet haben.

    Platz 8 - Allianz: 3,6 ProzentDer Branchenführer senkt die Überschussbeteiligung von 4,0 auf 3,6 Prozent und verabschiedet sich damit von der magischen Vier-Prozent-Marke. Damit liegt die Allianz vermutlich im Schnitt der Branche. Ein genauer Wert wird erst Ende Januar feststehen, wenn alle Versicherer berichtet haben. Quelle: dpa
  • Inter: 3,6 Prozent

    Die laufende Verzinsung für das Jahr 2013 wurde auf 3,6 Prozent festgelegt (Vorjahr: 3,75 Prozent). Alle sonstigen laufenden Überschussanteilsätze, Sofortrabatte und Boni blieben auf Vorjahresniveau, lediglich der Schlussüberschussanteil werde moderat reduziert, heißt es. Angesichts der aktuellen Umlaufrendite von 1,14 Prozent bei Bundesanleihen, biete die Inter weiterhin eine attraktive Verzinsung.

    Inter: 3,6 ProzentDie laufende Verzinsung für das Jahr 2013 wurde auf 3,6 Prozent festgelegt (Vorjahr: 3,75 Prozent). Alle sonstigen laufenden Überschussanteilsätze, Sofortrabatte und Boni blieben auf Vorjahresniveau, lediglich der Schlussüberschussanteil werde moderat reduziert, heißt es. Angesichts der aktuellen Umlaufrendite von 1,14 Prozent bei Bundesanleihen, biete die Inter weiterhin eine attraktive Verzinsung.
  • Die Starken schaffen vier Prozent oder mehr

    Etliche Lebensversicherer liegen noch über dem Branchenschnitt. Oft senken die Starken nur wenig oder halten sogar noch bei den laufenden Gutschriften die Marke von vier Prozent. Zu beachten ist: Eine hohe Überschussbeteiligung muss nicht unbedingt ein Signal der Stärke sein. Sie kann auch aus kurzfristigen Vertriebsüberlegungen heraus entstehen. Wer in einem Jahr mehr absetzen möchte, zögert eine vielleicht bald nötige Anpassung manchmal nur um ein Jahr hinaus. Das ist grundsätzlich nicht verwerflich, sondern schon immer in der Branche zu beobachten gewesen. Wichtig ist daher, sich den mittelfristigen Trend bei seinem Versicherer anzuschauen.

    Die Starken schaffen vier Prozent oder mehrEtliche Lebensversicherer liegen noch über dem Branchenschnitt. Oft senken die Starken nur wenig oder halten sogar noch bei den laufenden Gutschriften die Marke von vier Prozent. Zu beachten ist: Eine hohe Überschussbeteiligung muss nicht unbedingt ein Signal der Stärke sein. Sie kann auch aus kurzfristigen Vertriebsüberlegungen heraus entstehen. Wer in einem Jahr mehr absetzen möchte, zögert eine vielleicht bald nötige Anpassung manchmal nur um ein Jahr hinaus. Das ist grundsätzlich nicht verwerflich, sondern schon immer in der Branche zu beobachten gewesen. Wichtig ist daher, sich den mittelfristigen Trend bei seinem Versicherer anzuschauen. Quelle: Reuters
  • Targo: 4,3 Prozent

    Die Kunden der Targo Lebensversicherung AG aus Hilden erhalten ab dem 1. Januar 2013 eine Gesamtverzinsung für Kapital- und Rentenversicherungen von 5,3 Prozent (2012: 5,6 Prozent). Darin eingerechnet sind der Schlussüberschussanteil und die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven.

    Die laufende Verzinsung sinke auf 4,3 Prozent. Für 2012 waren es 4,6 Prozent. Damit liegt der Versicherer weiter in der Spitzengruppe der Branche.

    Kunden, die einen Vertrag mit Einmalbeitrag wünschen, erhielten im neuen Jahr eine Gesamtverzinsung ihres Guthabens von 4,3 Prozent
    (2012: 4,6 Prozent). Die darin enthaltene laufende Verzinsung liege bei 4,0 Prozent (2012: 4,1 Prozent).
    „Das aktuell niedrige Zinsniveau an den Kapitalmärkten macht es erforderlich, dass wir die Verzinsung unserer Produkte anpassen müssen“, erklärte Iris Klunk, Vorstandsvorsitzende der Targo Versicherungen. Der Versicherer ist exklusiver Versicherungspartner der Targobank, das Unternehmen gehört zum Versicherungskonzern Talanx.

    Targo: 4,3 ProzentDie Kunden der Targo Lebensversicherung AG aus Hilden erhalten ab dem 1. Januar 2013 eine Gesamtverzinsung für Kapital- und Rentenversicherungen von 5,3 Prozent (2012: 5,6 Prozent). Darin eingerechnet sind der Schlussüberschussanteil und die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven. Die laufende Verzinsung sinke auf 4,3 Prozent. Für 2012 waren es 4,6 Prozent. Damit liegt der Versicherer weiter in der Spitzengruppe der Branche. Kunden, die einen Vertrag mit Einmalbeitrag wünschen, erhielten im neuen Jahr eine Gesamtverzinsung ihres Guthabens von 4,3 Prozent (2012: 4,6 Prozent). Die darin enthaltene laufende Verzinsung liege bei 4,0 Prozent (2012: 4,1 Prozent). „Das aktuell niedrige Zinsniveau an den Kapitalmärkten macht es erforderlich, dass wir die Verzinsung unserer Produkte anpassen müssen“, erklärte Iris Klunk, Vorstandsvorsitzende der Targo Versicherungen. Der Versicherer ist exklusiver Versicherungspartner der Targobank, das Unternehmen gehört zum Versicherungskonzern Talanx.
  • Landeslebenshilfe: 4,25 Prozent

    Die kleine Landeslebenshilfe aus Lüneburg ist im Verkauf keine große Nummer. 10,8 Millionen Euro an Beitragseinnahmen verzeichnete die Lebensversicherung im Jahre 2011. Doch die Überschussbeteiligung liegt mit 4,25 Prozent noch deutlich über dem Schnitt. Einschließlich des Schlussüberschusses ergebe sich für auslaufende Verträge sogar eine Gesamtverzinsung von durchschnittlich fünf Prozent, teilte der Versicherungsverein mit. 

    Landeslebenshilfe: 4,25 ProzentDie kleine Landeslebenshilfe aus Lüneburg ist im Verkauf keine große Nummer. 10,8 Millionen Euro an Beitragseinnahmen verzeichnete die Lebensversicherung im Jahre 2011. Doch die Überschussbeteiligung liegt mit 4,25 Prozent noch deutlich über dem Schnitt. Einschließlich des Schlussüberschusses ergebe sich für auslaufende Verträge sogar eine Gesamtverzinsung von durchschnittlich fünf Prozent, teilte der Versicherungsverein mit. 
  • Europa: 4,0 Prozent

    Die Europa Lebensversicherung hält noch die Marke von vier Prozent. Das geht hervor aus einer Mitteilung des Versicherers an die Ratingagentur Assekurata. Für 2012 betrug die Überschussbeteiligung noch 4,35 und für das Jahr 2011 waren es noch 4,5 Prozent.

    Fotoquelle: Werbung der Gesellschaft auf der Homepage

    Europa: 4,0 ProzentDie Europa Lebensversicherung hält noch die Marke von vier Prozent. Das geht hervor aus einer Mitteilung des Versicherers an die Ratingagentur Assekurata. Für 2012 betrug die Überschussbeteiligung noch 4,35 und für das Jahr 2011 waren es noch 4,5 Prozent. Fotoquelle: Werbung der Gesellschaft auf der Homepage
  • Ideal: 4,0 Prozent

    Der kleine Lebensversicherer zahlt im fünften Jahr in Folge eine stabile Gesamtverzinsung von 4,9 Prozent. Dieser Satz setze sich zusammen aus einer laufenden Überschussbeteiligung von 4,0 Prozent sowie einem Schlussüberschuss von 0,9 Prozent. Damit liegt der Versicherer nun über dem Schnitt der Branche und präsentiert sich als einer der Stärkeren.

    Ideal: 4,0 ProzentDer kleine Lebensversicherer zahlt im fünften Jahr in Folge eine stabile Gesamtverzinsung von 4,9 Prozent. Dieser Satz setze sich zusammen aus einer laufenden Überschussbeteiligung von 4,0 Prozent sowie einem Schlussüberschuss von 0,9 Prozent. Damit liegt der Versicherer nun über dem Schnitt der Branche und präsentiert sich als einer der Stärkeren.
  • Heidelberger: 4,0 Prozent

    Entgegen dem Trend in der Lebensversicherungsbranche halte die Heidelberger Lebensversicherung AG für das Jahr 2013 die Überschussbeteiligung konstant auf dem Niveau dem Vorjahresniveau von 4,0 Prozent. Auch für 2011 wurde dieser Satz deklariert. Die Heidelberger Leben ist Spezialist für fondsgebundene Altersvorsorgelösungen und für Produkte zur finanziellen Absicherung biometrischer Risiken, halte aber in seinem Bestand auch eine kleine Anzahl kapitalgebundener Lebens- und Rentenversicherungen. Aufgrund der Spezialisierung auf fondsgebundene Produkte, sei das Unternehmen nur im geringen Umfang von der aktuellen Niedrigzinsphase betroffen.

     

    Heidelberger: 4,0 ProzentEntgegen dem Trend in der Lebensversicherungsbranche halte die Heidelberger Lebensversicherung AG für das Jahr 2013 die Überschussbeteiligung konstant auf dem Niveau dem Vorjahresniveau von 4,0 Prozent. Auch für 2011 wurde dieser Satz deklariert. Die Heidelberger Leben ist Spezialist für fondsgebundene Altersvorsorgelösungen und für Produkte zur finanziellen Absicherung biometrischer Risiken, halte aber in seinem Bestand auch eine kleine Anzahl kapitalgebundener Lebens- und Rentenversicherungen. Aufgrund der Spezialisierung auf fondsgebundene Produkte, sei das Unternehmen nur im geringen Umfang von der aktuellen Niedrigzinsphase betroffen.  
  • DEVK: 4,0 Prozent

    Die Lebensversicherer der DEVK trotzen dem historisch niedrigen Zinsniveau: Für das Jahr 2013 schütten sie eine Überschussbeteiligung in Höhe von 4,0 Prozent aus. Im Vorjahr waren es 4,1 Prozent.

    Verzinst werde immer das Sparguthaben, erklärte der Versicherer als einer von wenigen Anbietern. Das sei der Anteil, der nach Abzug der kalkulierten Kosten- und Risikobeiträge im Vertrag angelegt wird. Hinzu kämen die Schlussüberschussbeteiligung und eine freiwillige Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven. So erhöhe sich die Gesamtverzinsung bei der DEVK auf 4,2 bis 4,5 Prozent - je nach Vertrag.

    DEVK: 4,0 ProzentDie Lebensversicherer der DEVK trotzen dem historisch niedrigen Zinsniveau: Für das Jahr 2013 schütten sie eine Überschussbeteiligung in Höhe von 4,0 Prozent aus. Im Vorjahr waren es 4,1 Prozent. Verzinst werde immer das Sparguthaben, erklärte der Versicherer als einer von wenigen Anbietern. Das sei der Anteil, der nach Abzug der kalkulierten Kosten- und Risikobeiträge im Vertrag angelegt wird. Hinzu kämen die Schlussüberschussbeteiligung und eine freiwillige Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven. So erhöhe sich die Gesamtverzinsung bei der DEVK auf 4,2 bis 4,5 Prozent - je nach Vertrag.
  • Stuttgarter: 4,0 Prozent

    Der Vorsorgeversicherer biete eine laufende Verzinsung von 4,0 Prozent (Vorjahr 4,2 Prozent). Zusammen mit der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und den Schlussüberschussanteilen ergebe sich für 2013 eine Gesamtverzinsung von 4,81 Prozent (errechnet nach Assekurata-Modellfall, Laufzeit 25 Jahre). Die Stuttgarter verzinse die Guthaben ihrer Kunden höher als der zu erwartende Marktdurchschnitt. Seit über 10 Jahren liege die Stuttgarter bei der Verzinsung dauerhaft über dem Branchenmittel.

    Stuttgarter: 4,0 ProzentDer Vorsorgeversicherer biete eine laufende Verzinsung von 4,0 Prozent (Vorjahr 4,2 Prozent). Zusammen mit der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und den Schlussüberschussanteilen ergebe sich für 2013 eine Gesamtverzinsung von 4,81 Prozent (errechnet nach Assekurata-Modellfall, Laufzeit 25 Jahre). Die Stuttgarter verzinse die Guthaben ihrer Kunden höher als der zu erwartende Marktdurchschnitt. Seit über 10 Jahren liege die Stuttgarter bei der Verzinsung dauerhaft über dem Branchenmittel.
  • Platz 1 - Nürnberger: 4,0 Prozent

    Seit einigen Jahren sehr stabil präsentieren sich die Nürnberger Beamten Lebensversicherung und die Nürnberger Lebensversicherung. Wie schon für 2011 und 2012 wird eine Überschussbeteiligung von vier Prozent mitgeteilt, heißt es in der Studie von Assekurata, die im Januar veröffentlicht wird. Damit ist der Versicherer der beste unter den Top20. Und einer von ganz wenigen, die ihre Überschussbeteiligung für 2013 nicht gesenkt haben.

    Berücksichtige man noch den Schlussüberschuss, so betrage die Gesamtverzinsung der Sparbeiträge einer Renten- oder Kapitallebensversicherung bei der Nürnberger etwa 4,5 Prozent, heißt es. Damit würden wieder die Werte der Vorjahre erreicht. Hinzu komme die Beteiligung an den Bewertungsreserven.

    Die Lebensversicherer der Gruppe gehören mit Beitragseinnahmen von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2011 und einem Bestand nach Versicherungssumme von rund 123 Milliarden Euro zu den zehn führenden Lebensversicherern in Deutschland.

    Platz 1 - Nürnberger: 4,0 Prozent Seit einigen Jahren sehr stabil präsentieren sich die Nürnberger Beamten Lebensversicherung und die Nürnberger Lebensversicherung. Wie schon für 2011 und 2012 wird eine Überschussbeteiligung von vier Prozent mitgeteilt, heißt es in der Studie von Assekurata, die im Januar veröffentlicht wird. Damit ist der Versicherer der beste unter den Top20. Und einer von ganz wenigen, die ihre Überschussbeteiligung für 2013 nicht gesenkt haben. Berücksichtige man noch den Schlussüberschuss, so betrage die Gesamtverzinsung der Sparbeiträge einer Renten- oder Kapitallebensversicherung bei der Nürnberger etwa 4,5 Prozent, heißt es. Damit würden wieder die Werte der Vorjahre erreicht. Hinzu komme die Beteiligung an den Bewertungsreserven. Die Lebensversicherer der Gruppe gehören mit Beitragseinnahmen von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2011 und einem Bestand nach Versicherungssumme von rund 123 Milliarden Euro zu den zehn führenden Lebensversicherern in Deutschland. Quelle: dpa
  • Die Vorreiter

    Vier Unternehmen positionierten sich auf ganz unterschiedliche Weise in diesem Jahr. Der traditionell starke Branchenführer Allianz bewegt sich moderat nach unten und liegt vermutlich im Branchenschnitt. Ergo und Alte Leipziger sind sehr vorsichtig und senkten ihre Gutschriften überraschend stark. Ein kleinerer Versicherer aus Köln belegt, dass die Marke von vier Prozent noch nicht für alle der Vergangenheit angehört.

    Die VorreiterVier Unternehmen positionierten sich auf ganz unterschiedliche Weise in diesem Jahr. Der traditionell starke Branchenführer Allianz bewegt sich moderat nach unten und liegt vermutlich im Branchenschnitt. Ergo und Alte Leipziger sind sehr vorsichtig und senkten ihre Gutschriften überraschend stark. Ein kleinerer Versicherer aus Köln belegt, dass die Marke von vier Prozent noch nicht für alle der Vergangenheit angehört. Quelle: dpa
  • Der Trend

    Analysten erwarten, dass die Überschussbeteiligung weiter sinken wird – von knapp vier Prozent in diesem Jahr auf etwa 3,6 Prozent im nächsten Jahr. Die Zinsgutschriften der Lebensversicherungen fallen seit mehr als einem Jahrzehnt. Ursache ist der starke Rückgang der Kapitalmarktzinsen. Doch abseits vom Branchenschnitt gibt es noch starke Unterschiede zwischen den Anbietern.

    Einen Überblick liefert die Ratingagentur Assekurata

    Wie sich wichtige Kennzahlen in der Lebensversicherung langfristig entwickelt haben, zeigen die obigen Grafiken. Bis Ende 2011 hatten sich die Kapitalanlagen der Versicherer auf 740 Milliarden Euro erhöht. Allerdings machen den Lebensversicherungsunternehmen das derzeit niedrige Zinsniveau und die Turbulenzen an den Finanzmärkten zu schaffen. Konnten die Lebensversicherer 2010 noch eine durchschnittliche Nettoverzinsung von 4,27 Prozent erwirtschaften, so sank sie im vergangen Jahr auf 4,14 Prozent. Ähnlich entwickelte sich die Überschussbeteiligung langfristig.

    Der TrendAnalysten erwarten, dass die Überschussbeteiligung weiter sinken wird – von knapp vier Prozent in diesem Jahr auf etwa 3,6 Prozent im nächsten Jahr. Die Zinsgutschriften der Lebensversicherungen fallen seit mehr als einem Jahrzehnt. Ursache ist der starke Rückgang der Kapitalmarktzinsen. Doch abseits vom Branchenschnitt gibt es noch starke Unterschiede zwischen den Anbietern. Einen Überblick liefert die Ratingagentur AssekurataWie sich wichtige Kennzahlen in der Lebensversicherung langfristig entwickelt haben, zeigen die obigen Grafiken.  Bis Ende 2011 hatten sich die Kapitalanlagen der Versicherer auf 740 Milliarden Euro erhöht. Allerdings machen den Lebensversicherungsunternehmen das derzeit niedrige Zinsniveau und die Turbulenzen an den Finanzmärkten zu schaffen. Konnten die Lebensversicherer 2010 noch eine durchschnittliche Nettoverzinsung von 4,27 Prozent erwirtschaften, so sank sie im vergangen Jahr auf 4,14 Prozent. Ähnlich entwickelte sich die Überschussbeteiligung langfristig. Quelle: dpa-infografik GmbH
  • Was die Lebensversicherer mitteilen

    Die jährliche Zinsgutschrift der Lebensversicherer heißt Überschussbeteiligung, allerdings ist die Begriffswahl nicht völlig einheitlich in der Branche. Manchmal ist auch von Gesamtverzinsung die Rede, obwohl Überschussbeteiligung gemeint ist. Diese Kennzahl setzt sich zusammen aus dem Garantiezins und einem Bonus. Derzeit beträgt der Garantiezins 1,75 Prozent. In alten Verträgen kann er bis zu vier Prozent betragen. Die Lebensversicherer weisen neben der Überschussbeteiligung gerne noch die Gesamtverzinsung eines Vertrags aus, der im nächsten Jahr ausbezahlt wird. Diese Prozentzahl ist meist höher, weil der Kunde noch etwas aus weiteren Gewinntöpfen der Lebensversicherer erhält. 

    Was die Lebensversicherer mitteilenDie jährliche Zinsgutschrift der Lebensversicherer heißt Überschussbeteiligung, allerdings ist die Begriffswahl nicht völlig einheitlich in der Branche. Manchmal ist auch von Gesamtverzinsung die Rede, obwohl Überschussbeteiligung gemeint ist. Diese Kennzahl setzt sich zusammen aus dem Garantiezins und einem Bonus. Derzeit beträgt der Garantiezins 1,75 Prozent. In alten Verträgen kann er bis zu vier Prozent betragen. Die Lebensversicherer weisen neben der Überschussbeteiligung gerne noch die Gesamtverzinsung eines Vertrags aus, der im nächsten Jahr ausbezahlt wird. Diese Prozentzahl ist meist höher, weil der Kunde noch etwas aus weiteren Gewinntöpfen der Lebensversicherer erhält.  Quelle: dpa