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Einbruchdiebstahl: Erst bestohlen und dann verärgert

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt. Zumindest den finanziellem Schaden sollen Hausratversicherungen begleichen. Doch das tun sie oft nicht. Wie Versicherte zu ihrem Recht kommen.

Unbekannter in der Wohnung: Die Zahl der Einbrüche in Deutschland nimmt zu. Quelle: dpa
Unbekannter in der Wohnung: Die Zahl der Einbrüche in Deutschland nimmt zu. Quelle: dpa

DüsseldorfAls Markus Becker* und seine Freundin nach einem langen Arbeitstag ihre Wohnung im fünften Stock im Düsseldorfer Stadtteil Flingern betreten wollten, mussten sie nicht nach dem Wohnungsschlüssel kramen – die Tür war schon offen. Einbrecher hatten die Tür in den Nachmittagsstunden einfach eingetreten. Alles Tragbare von Wert hatten sie mitgehen lassen: drei Computer, zwei teure Kameras mit Objektiven und Zubehör, eine kleine Digitalkamera sowie etwas Bargeld. Geschätzter Schaden einschließlich der beschädigten Wohnungstür: Rund 6500 Euro.

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Ohne die Versicherung wäre das Paar aus Düsseldorf wohl allein auf den Kosten für die Wiederbeschaffung der geklauten Geräte sitzen geblieben. Die Hausratversicherung regulierte den Schaden schnell – allerdings nicht in voller Höhe. Die Versicherung stellte sich bei den teureren Positionen auf der eingereichten Diebesgutliste an. Das sechs Jahre alte Notebook, seinerzeit teuer und auf dem Stand der Technik, sollte etwa am aktuellen Preis eines vergleichbaren Computers gemessen werden – der heute als zu leistungsschwach und billig gilt.

Recklinghausen gefährlicher als New York Das sind Deutschlands Einbruchshochburgen

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Auch die teure Spiegelreflexkamera, die das Paar erst vier Monate zuvor gekauft hatte, war inzwischen beim Internetdiscounter 200 Euro billiger zu haben. Den Fachhandelspreis wollte die Versicherung nicht als Maßstab nehmen. Insgesamt ersetzte die Versicherung aber knapp 90 Prozent des Schadens.

So glatt lief es für Otto Clampe* aus einer Kleinstadt am Niederrhein nicht. Der Ruheständler und seine Frau hatten am Einfamilienhaus nur wenige Wochen zuvor nach einer Beratung durch die Kriminalpolizei Türen und Fenster mit modernen Schlössern und Riegeln ausstatten lassen. Aber als die Einbrecher während ihrer kurzen Abwesenheit am helllichten Tag in das Haus einbrachen, hielten die sich erst gar nicht mit Schlössern auf, sondern warfen mit einem Stein eine Scheibe ein – und stahlen den ganzen Tresor. Darin befanden sich Erbstücke wie antiken  Schmuck, zahlreiche Sparbücher, Ersatzschlüssel und wichtige Originaldokumente.

Der Schaden war immens. Zu allem Unglück stellte sich die Versicherung bei der Regulierung quer, denn beim Schmuck fehlte ein Beleg oder ein Gutachten über den Wert. Aber auch beim Ersetzen der Schlösser an Haus und Auto und vielen weiteren Punkten trat die Assekuranz auf die Kostenbremse. Clampe war seit mehr als dreißig Jahren treuer Versicherungskunden, nun ist er erbost: „Ich habe durch den Einbruch einen Verlust von mehr als 30.000 Euro zu tragen.“ Clampe hatte sich ganz klar mehr von seiner Versicherung erhofft.

  • 01.06.2013, 10:18 UhrCassandra

    "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen"

    Die Grenzen werden dicht gemacht. Allerdings wohl weniger nach außen, sondern nach innen. Niemand kommt hier raus, wenn der Zugriff auf die Konten erfolgt. Herr Schäuble: "Darum macht man das über das Wochenende".

    BDA - Gesetz zur Bestandsdatenauskunft
    INDECT - Überwachung durch Drohnen in Innenstädten
    CCTV ... CleanIT, SOPA, PIPA, CETA ... Stellar Wind mit mehr Rechenpower als die Rechenzentren der Nasa und sogar mehr als Blackrock's Alladin.

    Die EUdSSR mit ihrer Stasi 3.0 nimmt immer mehr Gestalt an - ab 1 Juni sind wir dann im Big Brother Staat. Drohnen überwachen die Bevölkerung, EU Medienkommissare sorgen für die Kontrolle der Medien, automatische Opinion-Mining Tools durchsuchen das Internet nach systemkritische Aussagen und Personen, sämtliche Kommunikationskanäle von eMail, Telefon bis Internet werden angezapft und ausspioniert, alle Daten über einen Bürger werden gesammelt und Korrelationsanalysen erzeugen für ein gläsernes Personenprofil am besten gleich mit Einschätzungsskalen zum Wert und der Unterstützung für oder gegen das System.

    Jeder Bürger steht erstmal unter Generalverdacht. Gefährlich für die Machthaber sind nicht die Einbrecher, sondern die Ausbrecher aus dem System.

  • 01.06.2013, 10:19 UhrAnleihenspezialist

    In unserem Stadtbezirk sind die Einrüche im gewerblichen Bereich um 75% gegenüber 2012 gestiegen, zum Quartal 1/2013. Die Kripobeamten erzählten das mir bei einer Einbruchssicherung in unseren privaten Kellerräumen der Wohnausgemeinschaft. Im privaten Bereich meinten Sie sogar um 80% zu 2012.

    Fazit der Beamten, wenn nicht bald Grenzkontrollen kommen, wird es in einigen Gebieten in DEutschland zu Selbstjustiz der Bürger kommen.

    Beispiel Land Brandenburg, dort werden von 8000 Stellen bei der Polizei bis 2018, 2000 Stellen abgebaut. Das mußte sogar erst auf Nachfrage von Herrn Bosbach (Innenexperte BT) der Innenminister von Brandenburg im RBB zugeben. Selbst in MV stehen in den Vorgärten schon Schilder in polnisch, dass der Hund wacht und geschossen wird. Das sind keine Nazis mehr, sondern normale Bürger, die sich nicht mehr trauen Ihre Häuser zu verlassen.

    Die Politik treibt es solange,bis der Kessel sozial entlädt oder explodiert.

    Werden deshalb nun von der Bundeswehr: "Bundeswehr stellt 30 Sicherungs- und Unterstützungskompanien auf"?

    - 30 sogenannte Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanien in Dienst stellen

    - zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand des Bundes oder der freiheitlich-demokratischen Grundordnung

    Jetzt sollte jeder noch den Vertrag von Lissabon lesen, wenn es um Militäreinsätze in der EU geht und warum man unbedingt es gesetzlich verankern musste, dass das Militär im inneren der EU - Nationalstaaten eingesetzt werden darf.

    Warum gibt es nun zusätzlich mehr Truppen, wenn doch die Bundeswehr reduziert werden sollte ? Hat das wirklich nur mit den vielen massiv steigenden Einbrüchen in Deutschland zu tun ?

  • 01.06.2013, 10:21 Uhr24h

    Wenn man wirklich "Werte" im Haus hat, dann ist Schadensprävention ist besser als monatelang auf die Versicherungszahlung warten zu müssen! Wofür gibt es denn Fernüberwachung?

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