Was tun, wenn die Krankenkasse pleite geht?

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Wenn die Krankenkasse in Zahlungsnot gerät: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema. Quelle: dpa
Wenn die Krankenkasse in Zahlungsnot gerät: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema. Quelle: dpa

Gibt es Probleme, wenn man die Frist für den Kassenwechsel verpasst?

Nein. Dann meldet der Arbeitgeber den Versicherungspflichtigen bei einer Krankenkasse an, und zwar möglichst bei einer Kasse, bei der der Betroffene schon einmal versichert war. Gibt es das nicht, entscheidet der Arbeitgeber allein. Dies kann mit Nachteilen verbunden sein, etwa wenn diese neue Kasse ein gewünschtes Leistungsangebot nicht bereit hält oder einen Zusatzbeitrag erhebt.

Bei Beziehern von Arbeitslosengeld ist die Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Kassenwechsel nach versäumter Frist zuständig, bei Rentnern ist es der Rentenversicherungsträger.



Eine Ausnahme gilt für freiwillig Versicherte. Das sind Menschen mit einem Einkommen von mehr als 3.750 Euro brutto. Sie haben drei Monate Zeit, sich eine neue Kasse zu suchen. Lassen sie diese Frist verstreichen, werden sie im Krankheitsfall einer neuen

Was wird aus dem Bonusprogrammen der Kassen?

Hat ein Versicherter das Bonusprogramm einer Kasse in Anspruch genommen - etwa die Rückzahlung von Beiträgen bei gesunder Lebensführung - hat er nach dem Wechsel in eine andere Kasse keinen Anspruch mehr auf den erhofften Vorteil. Dies gilt aber nur für individuelle, freiwillige Programme der Kassen. Bei den gesetzlich vorgeschriebenen Boni bleibt der Anspruch nach dem Wechsel bestehen. Dazu zählt etwa der durch das sogenannte Bonusheft erworbene Anspruch auf höheren Zuschuss beim Zahnersatz.

Hat es schon früher Kassenschließungen gegeben?

Ja. Experten erinnern sich an mindestens zwei Fälle in den vergangenen 15 Jahren. Im übrigen nimmt die Zahl der Gesetzlichen Krankenkassen auch ohne Schließungen seit Jahren kontinuierlich ab - und zwar durch Fusionen: Gab es zur Jahresmitte 2008 noch 217 Kassen, so waren es Anfang April diesen Jahres noch 166.

Droht eine Pleitewelle?

Das ist noch offen. Die Gefahr wird im GKV-Spitzenverband derzeit als gering eingeschätzt. Doch Experten wie der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, prophezeien "Dominoeffekte", wenn eine Kasse pleite geht und andere im Verbund mitreißt. "Zehn bis 15 Wackelkandidaten" gebe es, die auch nicht durch Fusionen gerettet werden könnten. Lauterbach spricht von "unverkäuflichen Bräuten, die einfach niemand mehr haben will".

  • 22.06.2010, 13:55 UhrAnonymer Benutzer: Bitte mehr nachdenken

    Oh mein Gott.
    Typisch deutsch. Kurzfristig gedacht. Erstmal anderen vermeindlich schuldigen (natürlich die Gutverdiener) bestrafen. ihnen Kosten auferlegen.

    "Dann wird erstens Arbeit billiger und wettbewerbsfähiger

    zweitens mehr Netto vom brutto " schreibst du...

    blödsinn. Legst du Sozialabgaben auf Produkte werden diese dementsprechend teurer. Wo ist da der Sinn? bzw. dann ist nichts mehr mit mehr netto von brutto.

    ich dneke es ist gut, wenn Krankenhassen pleite gehen. Endlich Wettbewerb. Wir haben über 100 Krankenkassen. Wozu frage ich mich.

    "Fonds, Kapitalgesellschaften und Aktionäre wie banken wollen das aber nicht."

    Und ich als Azubi sicher auch nicht...!

  • 17.06.2010, 11:22 UhrAnonymer Benutzer: karlosdallos

    Weg mit der beitragsbemessungsgrenze.

    ALLES wird von Menschen erarbeitet. Auch die Gewinne der Unternehmen und die dividenden an die Aktionäre.

    Anstelle NUR die Löhne und Gehälter mit Sozialabgaben zu belegen,

    sollten diese -wie die MWST- auf ALLE Erträge jeglichen Handelns und Produzierens erhoben werden.

    Dann können auch Renten- Arbeitslosen- und Krankenversicherungsbeiträge um

    ca. 33% gesenkt werden.

    Dann wird erstens Arbeit billiger und wettbewerbsfähiger

    zweitens mehr Netto vom brutto

    und die Einstellungshemmschwelle um die "reduzierte" Sozialabgabenlast ( 40 von 100 des Gehaltes ) gesenkt, da die Last auf den Ertrag bezogen ist und sich durch Personaleinstellungen erst ändert, wenn der Ertrag gesteigert wirds.

    Fonds, Kapitalgesellschaften und Aktionäre wie banken

    wollen das aber nicht.




  • 16.06.2010, 23:30 UhrAnonymer Benutzer: GEHO

    GERD-solange bis Wir Alle diese Unfähige , und Korrupte Regierung nicht, Abwählen-u solange es gestattet wird,das bei neuer bezuschussung der Kassen,
    sofort die Lobby der Pharmakonzerne, die MEDiKAMENTE UMSCHREibEN-anderen Namen geben und umso teurer, wieder einführen, ich als behinderter-kann ein Lied davon Singen, alles was ich Früher auf Rezept hatte , bekomme ich nur ,NEU-auf Privatrezept.
    Meine Polnische-Verwandschaft, durch meine Frau,bringt mir dieselbigen MEDiKAMENTE.50% billiger,
    aus POLSKA mit, gut manchmal werden ,diese auch an der Grenze beschlagnahmt, im Potugal sinds sogar 60%billiger.DEUTSCHLAND iST DAS TEUERSTE -KÜNSTLiCH GEHALTENE-KASSENSYSTEM:POLiTiKA-UNMORALiS:
    Dazu kommt das ,wie Du beschreiben hast, das Großfamilien- gleich Mitversichert sind, ohne großartige Prüfung.POLiTiK-DER UNFÄHiGKEiT-man könnte ja einen gut bezahlten Job, bei der Lobby. in Frage stellen.
    AbWÄHLEN; CSU -CDU- SPD- FDP- GRÜNE-NiCHT MEHR WÄHLbAR;
    JETZT KOMMEN WiR RENTNER; AUS DER bRESCHE: DiE LiNKE -DiE PiRATEN- V:M DEMOKRATiE; U ÖKOS:
    SONST ÄNDERT SiCH NiMMER- ETWAS:denkt an EU-REGiERUNG-das muss verhindert werden.ALSO WACHSAM SEiN;(( WER iN EiNER DEMOKRATiE SCHLÄFT; WACHT iN EiNER DiKTATUR WiEDER AUF; GRUß OPA

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