Nachrichten

Diskussion: Kommentare zu: Was Vergreisung für Anleger bedeutet

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Ihre Argumente sind gefragt. Sie haben einen Hinweis? Sie haben eine Meinung – wie bitte, sogar eine andere? In dieser Kommentarspalte bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern. Andere Leser interessieren sich für Ihre Anmerkungen, vor allem dann, wenn Sie einen eigenen Blickwinkel mitbringen. Handelsblatt Online ist dafür die Plattform. Unser Anliegen ist es, dass es dabei inhaltlich, aber nicht persönlich zu Sache geht, meinungsfreudig, aber nicht bis ins Extreme. Dafür stehen unsere Moderatoren zur Verfügung. Sie greifen spätestens dann ein, wenn es unsachlich wird. Unser Moderatorenteam ist wochentags von 7.30 bis 21 Uhr dabei, in dieser Zeit können Sie kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind.

Darüber hinaus bitten wir Sie, sich nicht hinter einem Pseudonym zu verstecken. Beteiligen Sie sich mit Ihrem richtigen Vor- und Nachnamen an der Diskussion – so wie auch wir Redakteure mit unseren Namen für das einstehen, was wir veröffentlichen.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

Bleiben Sie fair!


Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
Ausrufezeichen

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.

Unsere Inhalte sind grundsätzlich nur für den Zeitraum von bis zu sieben Tagen nach Erscheinen kommentierbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unserer Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.

  • 25.12.2012, 10:27 UhrBemerkung

    wenn man mehreren Schmarotzern sein Geld übergibt, soll es mehr werden, das scheint mir die größte und unverschämteste Lüge aller Zeiten zu sein.

    • 25.12.2012, 11:06 Uhrmondahu

      @Bemerkung
      Wenn Sie Ihr Geld Schmarotzern übergeben, ganz gleich ob in der eigenen Famile, der Finanz"Industrie" oder dem Staat, dann wundert mich garnichts.
      Verwalten Sie es selbst! Sogar im gegenwärtigen unsicheren Umfeld sind jährlich 10% Rendite nachhaltig erzielbar. Dafür müssen Sie sich jedoch mit der Materie beschä

  • 25.12.2012, 10:46 Uhrrasmus1

    Ein wesentliches Problem ist, dass die verschiedenen Regierungen zu wenig getan haben und tun um den lange absehbaren demographischen Trend wirksam entgegenzuwirken. Grund: Die Politik ist zu kurzfristig an der Wiederwahl orientiert und kümmert sich zuwenig um Langfristthemen.

  • 25.12.2012, 11:07 UhrZeitzeuge

    Vergreisung führt in einer einigermaßen funktionierenden Gesellschaft zu steigenden sozialen Lasten und je schlechter eine Gesellschaft funktioniert, zu entsprechend mehr sozialem Elend, besonders unter alten Menschen. Der Anleger sollte - egal welche Anlageformen gewählt und wie jeder andere Steuerpflichtige auch - mit steigenden Steuern und Abgaben rechnen, sofern es in ein paar Jahren überhaupt noch etwas gibt, was als werthaltige Anlage anzusehen ist...

  • 25.12.2012, 11:52 UhrDieterStaas

    Deutschland setzt, wie schon Japan, auf eine sehr niedrige Steuerquote und eine rigide Sozialpolitik und muss mit einer niedrigen Geburtenrate den Preis dafür zahlen: Dauerhaft niedrige Geburtenraten führen aber keineswegs nur zur Alterung. Altern heißt sterben – auch für Gesellschaften. Eine anhaltend niedrige Geburtenrate endet zwangsläufig mit der Selbstauslöschung der Gesellschaft; und das keineswegs erst dann, wenn der letzte Alte friedlich verstorben ist. Die deutsche Gesellschaft altert so schnell, dass sie schon in wenigen Jahrzehnten nicht mehr in der Lage sein wird, ihre elementaren sozialen, ökonomischen und administrativen Funktionen zu gewährleisten (vgl. wie alles so kam und warum und was noch kommt).

  • 25.12.2012, 12:01 UhrBmehrens

    gegenwärtig "Vergreisung" - früher waren wir jung, dynamisch, erfolglos - Mensch, irgendwie läuft aber auch immer was schief!

  • 25.12.2012, 12:13 UhrWilliWesterholt

    Man kann im Alter nur etwas verzehren, wenn man es vorher zurückgelegt hat. Früher legte man Getreidespeicher usw. an.
    Bei der Rentenversicherung wird nichts zurückgelegt, sondern unseren Eltern gegeben. Da die Rentenversicherungsbeiträge schon jetzt nicht reichen, zahlen alle ca. 30 % der Rentenausgaben mit hohen Steuern. Wenn wir keine Eltern sind, können wir auch nichts erhalten. Und die Steuern steigen.
    Sparvermögen ist nur Papier und es symbolisiert Arbeitskraft in allen Formen und Spekulationsarten und hat nur dann einen Wert, wenn andere es brauchen und es uns abnehmen und evtl. dann auch noch Zinsen zahlen.Papiergeld ist also unser Getreide. Bei dem vorhandenen riesigen Geldvermögen aller bei uns und in Europa und USA pp wird das Papier Geld nicht mehr genügend nachgefragt und jetzt soll es in die "Drittländer" verfrachtet werden. Wenn die demnächst auch nichts mehr brauchen, gucken wir dumm. Das Getreide wird verfaulen. Und wenn wir in Deutschland nichts mehr exportieren können, weil die großen Drittländer demnächst alles selbst herstellen, was sie brauchen, werden wir, bzw. erst unsere Kinder und Enkel,verarmen. Da helfen dann auch keine Fonds von großen Versicherungen, die in den Drittländern finanziert haben. Denn China geht nicht unseren Weg. Der Staat setzt nicht auf Schulden, denn die Bürger dort können die Politiker nicht wählen und niemand muss ihnen deshalb Versprechungen vor der Wahl machen. China hat im Gegenteil so hohe Geldvermögen in Euro und vor allem Dollar.Und haben inzwischen begriffen, dass das Geld durch die rapide steigende Geldmenge (der Gelddrucker lässt grüßen) immer mehr an Wert verliert.
    Eine Lösung für das Problem, wie man einen ruhigen Lebensabend verbringt, gibt es nur begrenzt: wieder bescheidener werden und nur noch die wählen, die versprechen, dass wir "weniger" haben werden (erhalten aber nichts neues) das aber sicher(reichte früher auch und wir waren nicht unglücklich), finanzieren Sie in Ihr eigenes Heim
    Willi Westerholt

  • 25.12.2012, 12:39 UhrRDA

    Blablabla - die demografische Katastrophe ist eine Erfindung der privaten Versicherungswirtschaft. Das "Problem" der gesetzlichen Rente ist die einseitige Lohnfixierung in einer Gesellschaft mit stagnierenden Reallöhnen bei steigender Produktivität und zurückgehender Erwerbspersonenzahl. Eine Finanzierung der Renten aus allgemeinen Steuern wäre problemlos möglich - oder warum funktioniert das bei Beamten seit Jahrhunderten? Lediglich Unternehmens- und Vermögenseinkommen müssten wieder stärker besteuert werden.

    • 25.12.2012, 22:27 UhrP.Schrader

      Vergessen wird oft, dass weniger Kinder auch bedeuten, das weniger Personen durchhgefüttert werden müssen. Man könnte die Proportion von Durchgefütterten zu Durchfütternden günstig gestalten (bzw. auf heutigem Niveau halten): Bei Heraufsetzung des Rentenalters müsste man dazu nur entsprechend mehr Leute zu vernünftigen Konditionen beschäftigen. Es könnten schon wenige Arbeits-Jahre mehr pro Person ausreichen, wie sich aus Prognosen für die demografische Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten ausrechnen lässt. Wenn das gelingt gibt es kein demografisches Problem bei der Finanzierung der Renten oder des Sozialstaates.

  • 25.12.2012, 17:39 UhrVersicherung_zahlt_nicht

    Wowh, ist das ein saudummer Artikel! Zeigt er doch nur, was jeder weiß, nämlich dass die Waren vorrangig von der arbeitenden Bevölkerung gekauft werden.

    Der Umkehrschluß, der aus dieser einfachen und banalen Tatsache gezogen wird, zeigt die ganze Perfidität der Versicherungsbranche auf, die nun neue Zeckengründe über die Politik erschließen will. Und das ganze auch noch unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit!!!

    Wird langsam allerhöchste Zeit, dass das Gewinnemachen der Versicherungsbranche verboten wird, um die Gemeinnützigkeit im Sinne des Wortes wieder herzustellen!

  • Die aktuellen Top-Themen
Wirtschaftsirrtümer: Und Geld macht doch glücklich!

Und Geld macht doch glücklich!

Nur Immobilien und Gold sind noch sichere Anlagen. Reichtum nützt nur den Reichen. Durch die Krise sind die Reichen und die Armen ärmer geworden. Falsch, sagt Henrik Müller und räumt auf mit 50 Wirtschaftsirrtümern.

Investieren wie Buffett: „Meine Schüsse sind wenige, aber treffsicher“

„Meine Schüsse sind wenige, aber treffsicher“

Wie geht es an den Märkten weiter? Werden Value-Investoren im kommenden Jahr erfolgreich sein? Welche Folgen hat die Politik der Notenbanken und was hat das alles mit Cowboys zu tun? Drei Fondsmanager erklären es.

Ratgeber Versicherung

Existenzbedrohende Risiken zu günstigen Beiträgen absichern: Der Handelsblatt-Online-Ratgeber zum privaten Risikoschutz zeigt, welche Policen Versicherte brauchen, wo gefährliche Deckungslücken bestehen und wie Versicherte die Beiträge senken können. Alle Details zu Berufsunfähigkeit, Haftpflicht, Rechtsschutz, Autos usw. Mehr…

  • Renten-Rechner

    Welches Vermögen und welche Sparraten Sie aufbringen müssen, um eine Rentenlücke zu decken.

  • Ratgeber Versicherungen

    Rundum geschützt: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie sich optimal gegen Risiken absichern

  • Wohnriester-Vergleichsrechner

    Welche Bauspartarife mit Riesterförderung Top sind, zeigt der Vergleichrechner.

  • Immobilien-Wertfinder

    Finden Sie Miete- und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße mit einem interaktivem Tool.

  • Ratgeber Altersvorsorge

    Clever sparen für den Ruhestand: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie eine solide Altersvorsorge planen.

  • Rendite-Risiko-Radar

    Die Renditen für Aktienindizes, Rohstoffe oder Rentenindizes nach Zeiträumen berechnen.

  • Sparbrief-Rechner

    Die interessantesten Offerten für Sparbriefe mit einer Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren.

  • Baugeld-Vergleich

    Die individuell günstigsten Anbieter von Baufinanzierungen im Vergleich.

  • Forward-Darlehen

    Die besten Konditionen für die Anschlussfinanzierung: Bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung.

  • Tilgungsrechner

    Der Rechner zeigt, wie die Restschuld bei Baudarlehen sinkt und wie sich Sondertilgungen auszahlen.

  • Eigenheim-Rechner

    Der Rechner zeigt, welche Raten sich Immobilienkäufer bei Kredit leisten können.

  • Auto-Versicherungsvergleich

    Mit dem Auto-Versicherungsvergleich können günstige Versicherungen suchen aund damit ihre Kosten reduzieren.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen

  • Depot-Contest
  • ANZEIGE
Depot-Contest : Wer am meisten aus Geld macht

Wer am meisten aus Geld macht

Welcher Vermögensverwalter ist der beste? Finden Sie es heraus: Wir lassen 21 Profis beim DAB-Depot-Contest gegeneinander antreten.