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Rendite der Prämie: Was Lebensversicherungen wirklich bringen

Lebensversicherer nennen Jahr für Jahr Überschussbeteiligungen. Doch diese Zahlen sind schwer vergleichbar, weil die Anbieter nicht einheitlich rechnen. Entscheidend für Kunden sind letztlich die Beitragsrenditen von Lebensversicherungen. Also das, was am Ende raus kommt, wenn der Versicherer seine Kosten abgezogen hat. Dabei sollten Kunden unterscheiden zwischen der Garantie und der Prognose des Anbieters. Sicher hat der Kunde nur, was die Unternehmen garantieren. Wie viel Rendite vielleicht in 25 Jahren drin ist, wenn die Zinsen so niedrig bleiben wie sie sind, ist dagegen eine Luftbuchung. Diese Ziffer gibt nur einen Anhaltspunkt, wie gut der Anbieter im Branchenvergleich aktuell liegt. Die Tops und Flops der Branche für das Jahr 2013, sortiert anhand der Beitragsrendite - ausgerechnet von der Ratingagentur Assekurata für einen Vertrag, der 25 Jahre läuft.    

von Thomas SchmittBild 1 von 21

Interrisk: Österreicher bieten beste Beitragsrendite

Die Ratingagentur Assekurata errechnete für Interrisk eine garantierte Beitragsrendite von 1,69 Prozent - für einen Vertrag, der 25 Jahre läuft und formal einen Garantiezins von 1,75 Prozent hat. So nah ist kein anderer Versicherer am Garantiezins dran. Auch im Vorjahr war dies so.

Die prognostizierte - und damit unverbindliche - Beitragsrendite beträgt 4,2 Prozent. Damit liegt Interrisk als einer von vier Anbietern noch über der Marke von vier Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Satz jedoch deutlich gesunken, und zwar von 4,57 Prozent.

Die InterRisk Versicherungs-AG ist das deutsche Tochterunternehmen der östereichischen Vienna Insurance Group.