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Rendite der Prämie: Was Lebensversicherungen wirklich bringen

Lebensversicherer nennen Jahr für Jahr Überschussbeteiligungen. Doch diese Zahlen sind schwer vergleichbar, weil die Anbieter nicht einheitlich rechnen. Entscheidend für Kunden sind letztlich die Beitragsrenditen von Lebensversicherungen. Also das, was am Ende raus kommt, wenn der Versicherer seine Kosten abgezogen hat. Dabei sollten Kunden unterscheiden zwischen der Garantie und der Prognose des Anbieters. Sicher hat der Kunde nur, was die Unternehmen garantieren. Wie viel Rendite vielleicht in 25 Jahren drin ist, wenn die Zinsen so niedrig bleiben wie sie sind, ist dagegen eine Luftbuchung. Diese Ziffer gibt nur einen Anhaltspunkt, wie gut der Anbieter im Branchenvergleich aktuell liegt. Die Tops und Flops der Branche für das Jahr 2013, sortiert anhand der Beitragsrendite - ausgerechnet von der Ratingagentur Assekurata für einen Vertrag, der 25 Jahre läuft.    

von Thomas SchmittBild 2 von 21

Europa: Direktversicherer hält sich im Spitzenfeld

Die Europa Lebensversicherung liefert seit Jahren gute Zahlen ab. Doch auch diese sinken. Die garantierte Beitragsrendite ist mit 1,57 Prozent sogar noch ein wenig höher als im Vorjahr mit 1,53 Prozent, weil Kostenvorteile zu Buche schlagen. Bei der prognostizierten Beitragsrendite liegt Europa mit 4,53 Prozent an der Spitze des Feldes. Der Wert liegt jedoch deutlich unter den 4,95 Prozent des Vorjahres.

Bei der Überschussbeteiligung hält Europa noch die Marke von vier Prozent. Das geht hervor aus einer Mitteilung des Versicherers an die Ratingagentur Assekurata. Für 2012 betrug die Überschussbeteiligung noch 4,35 und für das Jahr 2011 waren es noch 4,5 Prozent.

Fotoquelle: Werbung der Gesellschaft auf der Homepage