Nachrichten

_

Rendite der Prämie: Was Lebensversicherungen wirklich bringen

Lebensversicherer nennen Jahr für Jahr Überschussbeteiligungen. Doch diese Zahlen sind schwer vergleichbar, weil die Anbieter nicht einheitlich rechnen. Entscheidend für Kunden sind letztlich die Beitragsrenditen von Lebensversicherungen. Also das, was am Ende raus kommt, wenn der Versicherer seine Kosten abgezogen hat. Dabei sollten Kunden unterscheiden zwischen der Garantie und der Prognose des Anbieters. Sicher hat der Kunde nur, was die Unternehmen garantieren. Wie viel Rendite vielleicht in 25 Jahren drin ist, wenn die Zinsen so niedrig bleiben wie sie sind, ist dagegen eine Luftbuchung. Diese Ziffer gibt nur einen Anhaltspunkt, wie gut der Anbieter im Branchenvergleich aktuell liegt. Die Tops und Flops der Branche für das Jahr 2013, sortiert anhand der Beitragsrendite - ausgerechnet von der Ratingagentur Assekurata für einen Vertrag, der 25 Jahre läuft.    

von Thomas SchmittBild 3 von 21

Cosmos Direkt: 3,85 Prozent

Der Direktversicherer senkt die laufende Verzinsung im nächsten Jahr auf 3,65 Prozent. Im Vorjahr lag die Überschussbeteiligung noch bei 3,85 Prozent. "Die überdurchschnittliche Verzinsung gilt dank niedrigster Kosten für ein im Wettbewerbsvergleich von Anfang an höheres gewinnberechtigtes Guthaben", erklärt der Versicherer.

Die Lebensversicherungsangebote der Cosmos Direkt profitieren vom Vertriebsweg. Es ist für Kunden günstiger, wenn sie im Internet oder am Telefon einkaufen. Die Tochter der Generali gibt diese Vorteile in den Konditionen weiter.

Über alle Tarifgenerationen - Map-Durchschnitt 2014: 3,71 Prozent 2013: 3,87 Prozent

Note für die Finanzstärke (Öko-Test): 3,6

Beitragsrendite 2014 (2013) bezogen auf die Überschussbeteiligung (Assekurata): 3,85 (4,17) Prozent

Beitragsrendite 2014 (2013) bezogen auf den Garantiezins von 1,75 Prozent: 1,46 (1,46) Prozent