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Rendite der Prämie: Was Lebensversicherungen wirklich bringen

Lebensversicherer nennen Jahr für Jahr Überschussbeteiligungen. Doch diese Zahlen sind schwer vergleichbar, weil die Anbieter nicht einheitlich rechnen. Entscheidend für Kunden sind letztlich die Beitragsrenditen von Lebensversicherungen. Also das, was am Ende raus kommt, wenn der Versicherer seine Kosten abgezogen hat. Dabei sollten Kunden unterscheiden zwischen der Garantie und der Prognose des Anbieters. Sicher hat der Kunde nur, was die Unternehmen garantieren. Wie viel Rendite vielleicht in 25 Jahren drin ist, wenn die Zinsen so niedrig bleiben wie sie sind, ist dagegen eine Luftbuchung. Diese Ziffer gibt nur einen Anhaltspunkt, wie gut der Anbieter im Branchenvergleich aktuell liegt. Die Tops und Flops der Branche für das Jahr 2013, sortiert anhand der Beitragsrendite - ausgerechnet von der Ratingagentur Assekurata für einen Vertrag, der 25 Jahre läuft.    

von Thomas SchmittBild 6 von 21

Ergo Direkt: Besser als die große Mutter

Ergo Direkt will nicht nur mit dem Thema Verständlichkeit punkten, sondern auch mit seinen Lebensversicherungsrenditen. Bei der garantierten Beitragsrendite liegt der Direktversicherer mit 1,31 zusammen mit der WGV auf Platz fünf. Auffällig ist die starke Verbesserung zum Vorjahr. Da lag dieser Wert nur bei 1,23 Prozent. Mit einer prognostizierten Rendite von 3,57 Prozent liegt Ergo Direkt allerdings nur im oberen Mittelfeld der Branche. In jedem Fall ist der Direktversicherer mit beiden Werten deutlich besser als das Vertreter-Unternehmen Ergo, die große Mutter aus Düsseldorf.