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Techniker Krankenkasse: Versicherte bekommen Geld zurück

Die Techniker Krankenkasse macht, was andere ablehnen: Ihre sechs Millionen Versicherten bekommen Geld zurück. Andere große Kassen, die auch auf hohen Rücklagen sitzen, weigern sich bislang.

Die Techniker Krankenkasse will Geld an ihre Versicherten zurückzahlen. Quelle: dpa
Die Techniker Krankenkasse will Geld an ihre Versicherten zurückzahlen. Quelle: dpa

HamburgDas Finanzpolster der gesetzlichen Krankenkassen ist so dick wie lange nicht. Daher wurde der Ruf nach Entlastung der Beitragszahler immer lauter. Die Techniker Krankenkasse strebt nun als erste unter den großen Kassen eine Prämienrückzahlung an.
Die rund sechs Millionen Beitragszahler der Techniker Krankenkasse (TK) sollen wegen der günstigen Finanzlage Geld zurückerhalten. Diesen Vorschlag wolle der Vorstand dem Verwaltungsrat machen, bestätigte ein TK-Sprecher in Hamburg. Über die genaue Höhe der Rückzahlung entscheidet der Verwaltungsrat voraussichtlich am 12. Oktober.

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Krankenversicherer mit den meisten Beschwerden

  • Platz 5

    Central

    Zahl der Beschwerden: 9,9 pro 100.000 Versicherten

    Quelle: Aufsichtsamt BaFin (Stand 2010)

  • Platz 4

    Axa

    Zahl der Beschwerden: 11,0 pro 100.000 Versicherten.

  • Platz 3

    Mannheimer

    Zahl der Beschwerden: 11,6 pro 100.000 Versicherten

  • Platz 2

    Münchener Verein

    Zahl der Beschwerden: 14,1 pro 100.000 Versicherten

  • Platz 1

    Gothaer

    Zahl der Beschwerden: 17,5 pro 100.000 Versicherten

Die Höhe der Jahresprämie konnte der Sprecher noch nicht beziffern. Auch wer genau in den Genuss der Prämie kommen solle, werde erst bei der Sondersitzung entschieden. Nach Angaben des Internetportals der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) dürfte die Jahresprämie mindestens 100 Euro betragen. Die Ausschüttung muss jedoch versteuert werden. Insgesamt hat die Techniker Krankenkasse 8,2 Millionen Versicherte.
Bei den Krankenkassen in Deutschland sind Reserven von mehr als 20 Milliarden Euro aufgelaufen, von denen nur ein Teil für den Kassenbetrieb einbehalten werden muss. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) begrüßte das geplante TK-Angebot. „So können die Versicherten in Euro und Cent die Kassen und ihre Leistungen vergleichen“, sagte Bahr der FAZ.

Die TK machte deutlich, sie reagiere mit ihrem Plan nicht auf politischen Druck. Eine Prämienzahlung sei ein gesetzlich vorgesehener Weg, die Rücklagen seien bis zur gesetzlich zulässigen Höchstgrenze aufgefüllt.
Nicht alle Krankenversicherer wollen einen Bonus ausschütten: „Uns ist ein attraktives Leistungsportfolio wichtiger als eine verhältnismäßig geringe Prämienausschüttung, die die Versicherten auch noch versteuern müssten“, teilte ein Sprecher der Barmer GEK am Dienstag mit. Im September beschloss diese Kasse ein individuelles Gesundheitskonto für Präventionsmaßnahmen und Zusatzleistungen. Auch die Betriebskrankenkassen (BKK) plädierten für Leistungsausweitung statt Prämienausschüttung.

  • 20.10.2012, 10:23 UhrNerach

    MuFUQJ Die Prämienzahlung ist eine riesige Mogelpackung. 1) Der Überschuss aus 2012 wird nicht verbraucht. 2) In 2013 eröht sich die Bemessungsgrenze um 112,50 €. Dies bedeutet eine Beitragserhöhung um 209,28 € p.a.- minus 80 € Prämienzahlung ein erneuter Überschuss von 129,28 €, nicht zu vergessen, 3)dass allein mit der alten Bemessungsgrenze die Überschüsse in 2012 erwirtschaftet worden sind,somit weitere Millionen in die TK-Kasse in 2013. Das ganze sieht aus wie eine riesige Marketingaktion, um neue Kunden zu werben, also Mogelpackung !!!

  • 19.09.2012, 21:47 Uhrjuergen_bertram

    prinzipiel ist es schön, dass es etwas "zurück" gibt. Ich frage mich allerdings seit Jahren, warum ich jeden Monat hohe Beiträge bezahle....

    Brille: selbst zu zahlen

    Aktueller Fall (Schulterprellung):
    Quartalszahlung: 10,00€
    vom Arzt verordnet werden:
    Bandage: 9,06€
    Schmerztabeletten: 5,00€

    Ich habe also, neben meinen Beiträgen, allein in dem Fall 34,06€ "zugezahlt".
    Wenn 100,00€ (vor Steuer!!!) "erstattet" werden sind allein für den aktuellen Fall schon ~34% für Zuzahlungen draufgegangen.
    "Nach Steuer" wird's wesentlich mehr sein....

    Das "Schöne" an dem System ist ja, dass über Jahre Beiträge gleich blieben oder erhöht wurden, während die Leistungen immer weiter reduziert wurden.

    Da kann man "locker" solche Wohltaten verteilen......

  • 19.09.2012, 11:27 UhrOLDENDORP

    ..
    prozentualer beitrag
    .....................
    .....................
    leider wurde der beirag vor einigen jahren
    p. gesetz vereinheitlicht..
    vorher konnten über unterschiedliche beitrags-
    sätze die mitglieder am geschäftsgeschehen par-
    tizipieren zu lassen..
    ..
    ..

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