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Diskussion: Kommentare zu: Versicherte bekommen Geld zurück

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Handelsblatt Online ist eines der wenigen großen Wirtschaftsmedien, bei denen Kommentare erwünscht sind. Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen. In dieser Funktion kommt uns die Rolle des Moderators zu: Er lässt alle zu Wort kommen, aber er verteilt auch Ordnungsrufe, wenn sich Streithähne gegenseitig beleidigen. Im Zweifelsfall beenden wir eine Diskussion, denn wir bürgen mit unserem Namen für Niveau. Ich bitte Sie deswegen, nennen Sie Ihren Namen, bevor Sie in den Ring steigen und bleiben Sie mit Wortwahl und Inhalt über der Gürtellinie. Diese Kommentarspalte lebt von scharfen Argumenten. Sie verliert ihre Berechtigung, wenn es Ihnen um Selbstdarstellung und Effekthascherei geht. Deswegen fordere ich Sie auf: Bleiben Sie fair!

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 18.09.2012, 12:47 Uhrx563tgc

    Na das ist doch mal endlich eine erfreuliche Nachricht für alle gesetzlich versicherten Kassenpatienten. Erst vor 10 Tagen habe ich mich mit einem Mitarbeiter der TK unterhalten und ihn gefragt, wie es denn mal mit einer Prämienrückzahlung aufgrund der hohen Rücklagen aussieht. Dies hatte er damals noch mit dem Hinweis abgelehnt, das die TK lieber ausserordentliche über das gesetzliche Maß hinaus Zuschüsse bei div. Leistungen vorsieht. Da meine Frau und ich bei der TK bin, freuen wir uns nun über eine doppelte Rückzahlung. Es sollten noch mehr Kassen diesem Beispiel folgen.

  • 18.09.2012, 13:04 UhrAnonym

    ... halte ich nicht für sonderlich sinnvoll. Besser als so kurzfristige Einmaleffekte wären Maßnahmen, die die Kosten der Kassen senken und so eine dauerhafte Senkung des Prozentsatzes ermöglichen oder weitere Erhöhungen unnötig machen. So zum Beispiel könnten eher die Bonusprogramme ausgeweitet oder attraktiver gestaltet werden, die Mitglieder zu einer gesünderen Lebensweise motivieren ...

    • 18.09.2012, 15:39 Uhrx563tgc

      Die Kosten wurden bereits teilweise gesenkt. Sicherlich gibt es auch hier noch einiges an Spielraum. Allerdings werden die medizinischen Behandlungskosten immer weiter nach oben geben, da in der Krebsforschung in der nahen Zukunft es modernere Behandlungsmöglichkeiten geben wird, die sehr teuer sein werden. Bonusprogramme gibt es heute schon in umfangreichen Ausmaß, für die Allgemeinheit wird das aber keine Motivation zur einer gesünderen Lebenseinstellung sein. Es sollte Motivation genug sein, wenn die eigene Gesundheit als wichtigstes Kriterium bei jedem einzeln an oberster Stelle steht. Und das tut es leider bei vielen Leuten eben nicht.

    • 18.09.2012, 16:15 Uhrpetervonbremen

      So einen Quatsch liest man selbst hier selten. - Wenn es in Deutschland 20% weniger niedergelassene Ärzte (inkl. Zahnärzte), 20% weniger Krankenhäuser (Krankenhausbetten) gäbe und der Medikamentenverbrauch 20% geringer wäre, würde die Volksgesundheit mit Sicherheit steigen und die Kosten für das kranke ;o) Gesundheitswesen deutlich sinken.

    • 18.09.2012, 16:30 Uhrx563tgc

      Einen dümmeren Kommentar wie von Ihnen habe ich ganz selten gelesen. Na klar, wenn es 20% weniger Ärzte und Krankenhäuser geben würde, würden alle gesünder leben.
      Glückwunsch dazu. Für die Prämienrückzahlung der TK werden ich auf Ihren Namen einen trinken gehen. Ich nehme mir dann einen Orangensaft, anstatt einem Bier;-)

  • 18.09.2012, 15:16 Uhrjustice

    Eine Rückzahlung von Prämien wäre dann überlegenswert, wenn das übrige Geld aus sparsamem Wirtschaften käme. Tatsächlich ist es aber genau die Summe, die aus dem Steuertopf subventioniert wurde. Ich verstehe nicht, wie man da so großspurig von Überschüssen reden kann, noch dazu von erwirtschafteten. Es sind lediglich nicht verbrauchte Steuerzuschüsse. Wenn also überhaupt jemand Geld zurückbekommen muss, dann der Steuerzahler. Ansonsten ist es nichts anderes als ein Selbstbedienungsmodell: Ich hole mir Steuerzuschüsse von allen und verteile die dann an meine Mitglieder! Nicht blöd, diese Geldvermehrung, aber unverschämt. Ganz zu schweigen davon den Privatversicherten, die ihren Beitrag selber zahlen und über die Steuer auch noch Rückzahlungsmodelle der Krankenkassen mitfinanzieren würden. Aber in Deutschland scheint ja alles möglich zu sein, solange der Staat sich uns seine Systeme feiern kann.

  • 18.09.2012, 15:23 UhrLord_Thrawn

    Hallo,

    mal ne ganz doofe Frage. Krankenkassenbeiträge sind doch jeweils zur Hälfte Arbeitnehmer und Arbeitgeber Abgaben.

    Warum bekommen nur die Versicherten etwas zurück ?

  • 18.09.2012, 15:29 Uhrblack

    Schwachsinn; als ob 100 Euro den Kohl fett machen würden; vom Verwaltungsaufwand ganz zu schweigen.

    Intelligenter wäre es die Praxisgebühr abzuschaffen und Krankenkassenbeiträge dauerhaft zu senken.
    Das Vorhandensein xfacher Krankenkassen ist mir ohnehin schleierhaft; abder sie schaffen natürlich auch Arbeitsplätze und Vorstandsposten.

    Im übrigem; die Versteuerung hat doch schon stattgefunden, nämlich bei der Berechnung vom Bruttogehalt...oder sehe ich das verkehrt?

    Letztendlich: reines Bierstammtischgequatsche.

  • 18.09.2012, 15:34 Uhrcilla

    Die IKK hat das auch gemacht, ich fand das nur ärgerlich. Teuer und umständlich, da Schecks per Post verschickt wurden und alle bekamen denselben Betrag zurück, ob sie 70 Euro im Monat einzahlen oder 700 Euro, d.h. der Dumme ist der der am meisten zahlt.
    Jetzt wird die Bemessungsgrundlage hochgesetzt. Die KV ist keine Versicherung, sondern eine Steuer, denn bei einer Versicherung hängt der Betrag nicht vom Einkommen sondern von der Leistung bzw. dem Risiko ab. PKV anschaffen, Steuern erhöhen, KV über die Steuer finanzieren. Fertig. Dann können wir uns eine Menge Bürokratie sparen.

  • 18.09.2012, 16:13 UhrRene

    Für den einzelnen mag das nicht viel klingen.

    Aber das Veruntreuungspotenzial bei xxx Mio.€ ist verdammt hoch.

    Es ist zwingend notwendig, dass die Krankenkasse die Verwaltungskosten zügeln.

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