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Umfrage zur Euro-Krise: Deutsche sehen Altersvorsorge gefährdet

exklusiv Die Mehrheit der Bundesbürger fürchtet negative Konsequenzen der Euro-Krise auf ihre Altersvorsorge. Auch deswegen interessieren sich viele Deutsche für die weiteren Maßnahmen zur Rettung der Gemeinschaftswährung.

Eine große Euro-Münze überragt die Menschen in der Innenstadt von Frankfurt. Quelle: dpa
Eine große Euro-Münze überragt die Menschen in der Innenstadt von Frankfurt. Quelle: dpa

Düsseldorf73 Prozent der Bundesbürger fürchten, dass die Maßnahmen zur Euro-Rettung sich zumindest teilweise auf ihre persönlichen Finanzen auswirken. Ebenso viele glauben, dass die Rettungsmaßnahmen Einfluss auf die eigene Altersvorsorge haben.

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Das eigene Wissen über die Euro-Rettung stuft die Mehrheit der Deutschen allerdings als ausbaufähig ein. 62 Prozent der Bevölkerung bezeichnen ihr Know-how höchstens als mittelmäßig – 15 Prozent sogar als schlecht oder sehr schlecht. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern, die Handelsblatt FinanceToday, der internationalen Presseschau für die Finanzbranche, exklusiv vorliegt.

Viele Deutsche wollen ihr Wissen über das umfassende Rettungspaket und die daraus resultierenden persönlichen Konsequenzen ausbauen. 45 Prozent der Befragten würden gerne grundsätzlich mehr darüber erfahren, welche Auswirkungen die Euro-Rettung auf ihre persönlichen Finanzen und ihre Altersvorsorge haben könnte.

Altersvorsorge

Zwar ist bei einigen das Interesse an den Nachrichten zur Schuldenkrise mittlerweile abgeebbt. Die Mehrheit der Deutschen interessiert sich aber immer noch für die Berichterstattung. Knapp 73 Prozent der Bundesbürger verfolgen nach wie vor die jüngsten Meldungen zur Lage an den Finanzmärkten in der Euro-Zone.

  • 23.01.2012, 14:56 UhrPolitischInkorrekt

    das ist Schwachsinn was Sie schreiben! Hat die Gehirnwäsche der Politik und der Medien also auch bei Ihnen gewirkt. Sie versuchen, die Probleme mit Nachwuchs zu lösen? Quantität hat aber nichts mit Qualität zu tun. Wo z. B. sind die Arbeitsplätze, die die angeblich so dringend benötigten Kinder später einmal besetzen sollen? Ich spreche von soz.vers.pflichtigen Vollzeit-Jobs, von denen man auch leben kann und nicht von 400,-EUR-Jobs, ABM usw. Unser Land und die Erde sind hoffnungslos überbevölkert, jeder der 7 Mrd. Menschen braucht Wasser, Nahrung, Energie, und Sie wissen nichts besseres zu tun als nach noch mehr Menschen zu schreien? Ohne Worte...

  • 23.01.2012, 14:44 UhrAnonymer Benutzer: PolitischInkorrekt

    Euro-Rettung ist gleichbedeutend mit der Kapitulation vor dem irrsinnigen Rendite- und Wachstumswahn. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht, es will nur niemand wahrhaben, vor allem diejenigen nicht, die in den letzten Jahren / Jahrzehnten davon - auf Kosten anderer - profitiert haben. Die Gier ist unermesslich, und es schmerzt umso mehr, (ein)zusehen, daß es kein endloses Wachstum gibt. Immer höher, schneller, weiter endet letztendlich in einer Sackgasse, aus der es umso schwerer wieder herausgeht, je weiter man drinsteckt. Umbesinnung auf wahre, ethische Werte ist dringend geboten!

  • 22.01.2012, 07:06 UhrAnonymer Benutzer: Adam_Ries

    @ HelmutJosefWeber,
    Deine Vorschläge sind vielleicht heute richtig, da aber der Gesetzgeber andauernd die Gesetze nach Bedarf ändert, kann man sich kaum darauf verlassen dass es so bleibt.
    In Frankreich werden auf Kapitalerträge Sozialabgaben erhoben, wie lange wird es dauern bis das auch in Deutschland passiert?

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