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Diskussion: Kommentare zu: Lebensversicherung: Geiz ist geil

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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  • 02.01.2013, 12:15 Uhragenda2020

    mit solchen Meldungen macht ihr das ganze Geschäft kaputt, die wollten noch viele Verträge abschließen und die Provision kassieren!

  • 02.01.2013, 12:45 UhrSchuischel

    Wo gibts sonst über 3% bei gleicher Sicherheit? Ein anderer Kommentator schrieb mal, warum ihr nicht lobt und schreibt, dass bei durch die EZB verantworteten Nullzinsen die Versicherer sich gut schlagen und immerhin 3,x% anbieten können? Warum lautet die Schlagzeile nicht: "Versicherer trotzen schwierigem Marktumfeld." Schalten die Versicherer zu wenig Anzeigen in dem HB?

    • 02.01.2013, 14:41 UhrMrvonundzukorrekt

      3 Prozent stehen nur auf dem Papier. In Wahrheit sind es weniger als 1 Prozent oder sogar eine negative Rendite - da kann eine "Garantie"-Verzinsungszahl stehen wo sie will. Schliesslich müssenvon dieser tollen Zahl noch die Provisionen und Verwaltungskosten abgezogen werden. Rechnet man noch die Vielzahl der vorzeitigen Kündigungen überschlägig dazu, dann wird die Rendite negativ und die Verbraucher zahlen drauf. Schöne 3 Prozent..

    • 02.01.2013, 15:02 UhrSchuischel

      Ja? Ich bitte um einen Nachweis. Diese Musterrechnugn will ich sehen. Dass Zinsen immer vor Kosten angegeben werden, ist völlig normal. Das ist bei jedem Spar- und Anlageprodukt gleich und üblich. Auch bei weitaus teureren Fondsprodukten. Hier ist die Rendite immer vor der TER und vor dem AA. Und dass Kosten bei einer vorzeitigen Kündigung entstehen ist auch normal. Ich verweise hier auf die Vorfälligkeitsentschädigung und auf Vorschusszinsen. Hier würde auch niemand auf die Idee kommen dies mit einzurechnen. Nebenbei: Jeder Kunde kann bei Abschluss klar und deutlich sehen, was daran verdient wird. Dass verdient werden muss ist normal. Schließlich will auch der Angestellte am Monatsende seine Brötchen. So wie jeder andere auch. Auch Handwerker verdienen an dir Geld, wer hätte es geglaubt. Nur der weißt seinen Gewinn nicht aus...

    • 02.01.2013, 15:16 Uhrhimmelgucker

      Haha tolle Argumentation. Dann hab ich jetzt ein super-Geschäftsmodell entdeckt: Ich biete 10% Zinsen und garantiere zu 100 Prozent, dass dies stimmt! ins kleingedruckte muss ich leider schreiben, dass ich Kosten in Höhe von 12% verursache und natürlich nur garantieren kann, wenn nichts Unvorhersehbares passiert... Aber werben werde ich jetzt erstmal mit 10% Garantiezins und damit viel Geld einsammeln :) vielleicht hilft auch die ein oder andere Parteispende, dass gegen dieses Modell nichts unternommen wird :)

    • 02.01.2013, 15:35 UhrSchuischel

      Nein, das wäre Wucher und gegen Treu und Glauben. Bitte bilden Sie sich. Kleingedrucktes? Aha, Sie haben noch nie eine Lebensversicherung abgeschlossen. Es steht groß dabei. Abschluss- und Verwaltungsgebühren. Und die Versicherer verlangen nicht hohe Gebühren. Sie kneifen ja schon mir Ihre Musterberechnung zu geben, wie Sie auf eine Verzinsung von unter 1% kommen. Geraten? Einfach mal erfunden? Es ist Fakt, dass jede Anlage vor Kosten die Zinsen angibt. Anders wäre es auch nicht möglich, da schließlich die Gebühren nicht linear mit der Anlagesumme und Anlagedauer ansteigen müssen. Einen Zins nach Kosten auszuweisen ist nur für den Einzelvertrag möglich. Auch hier verweise ich auf den Schriftwchsel von Ihrem Versicherer. Ich bekomme jedes Jahr eine entsprechende Nachricht darüber. Während ich bei meinem Fonds erst selbst aktiv werden muss.

  • 02.01.2013, 12:48 UhrRainer

    Ist es jetzt irgendwann mal gut? Muss die Presse denn nun seit Monaten JEDEN TAg davon berichten damit sich die Leute, die sowas nie eine Lebensversicherung hatten, über diese "bösen Kapitalisten" aufregen können? Und eines vermisse ich jedes Mal: Alternativen wo man denn woanders derzeit mehr als 3,6% bekommt. Diese Form des Journalismus hat für mich jedenfalls nicht viel mit Seriösität zu tun, eher mit populistischem Marktgeschrei.

    • 02.01.2013, 12:56 UhrSchuischel

      Es ist nicht die Presse, es ist vornehmlich das HB. Kritische Berichterstattung begrüße ich. Und Lebensversicherer sind auch keine Engel. Was hier aber geschieht ist ein Verdrehen der Tatsachen. Und das ist vorsätzliche Schädigung der eigenen Leserschaft.

    • 03.01.2013, 11:14 UhrEweber

      So ist es: Das Handelsblatt berichtet schon seit mittlerweilen einigen Jahren auf recht anrüchiger Weise. Oft wird der Verbraucherschützer-"Papst" Niels Nauhauser zitiert, der anscheinend die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Aber auch Anlegeranwälte geben mittlerweile häufig einen zum Besten. Ich habe übrigens mein Wirtschaftswoche- und HB-Abo bereits gekündigt, weil ich dieses tendenziöse Gehabe und die Werbemaßnahmen für Anlergerkanzleien nicht mehr ertragen konnte.

  • 02.01.2013, 12:52 UhrSchuischel

    Ach so, warum schwurbelt das HB eigentlich immer über die "magischen" 4%. Was ist an 4% magisch? Begriffsfindung durch das HB? Einfach mal eine Marke genommen, sie als wichtig definieren und dann meckern, wenn sie unterschritten wird? Weils eben dem Redakteur gefällt? Wenn 4% "magisch" sind, was sind dann 5%? Diabolisch? Das HB würgt mit regelmäßiger sehr einseitiger und tendenziöser Berichterstattung schon seit Monaten den Lebensversicherern eine rein. Es gibt durchaus Kritikpunkte. Aber als Leser erwarte ich eine maximal gefärbte Berichterstattung. Und nicht so etwas.

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