
Herr Riester, werden Sie eigentlich häufig von fremden Menschen auf der Straße angesprochen?
Ja, häufig. Aus meiner Erinnerung ist das aber niemals negativ. Die Leute kennen mich noch von früher, ich habe viele interessante Gespräche geführt.
Aktuell gibt es bestimmt auch mal kritische Töne. Die private Altersvorsorge, die Ihren Namen trägt ist arg in Verruf geraten.
Es gibt häufig Phasen, da steht die Rente medial in der Kritik. Zu unrecht. Dann erhalte ich auch mal beleidigende Mails. Rentenfragen sind immer hoch emotional. Fakten spielen dann nicht immer eine Rolle. Vielfach fehlt auch Kenntnis des Themas.
Verbraucherschützer laufen Sturm gegen die „Riester“-Rente. Die Rendite sei inakzeptabel. Man könne das Geld genauso gut in einen Sparstrumpf legen. Herr Riester, was ist nur aus Ihrer Rente geworden?
Der Vergleich mit dem Sparstrumpf ist falsch und albern. Eine verführerische und schlimme Argumentation. Eine Rente ist etwas völlig anderes als ein Sparstrumpf. Eine Leibrente kann man grundsätzlich nicht mit Renditesparen vergleichen. Der Fokus liegt nicht auf hohen Zinsen, sondern auf einer Absicherung gegen das Risiko im Alter kein Geld mehr zu haben.
Die folgenden Euro-Beträge für verschiedene Produkte von Versicherungen, Banken, Bausparkassen und Fonds wurden anhand üblicher Provisionssätze und marktgängiger Anlagesummen berechnet. Die Rangliste liefert einen Anhaltspunkt über die Bedeutung der jeweiligen Provisionsart für Vermittler.
Quelle: www.monero.de, Vermittler, Finanzunternehmen, eigene Berechnungen
Sachversicherung
11,25 Euro für einen 1-Jahresvertrag in der Haftpflichtversicherung
Sachversicherung
45 Euro für einen 1-Jahresvertrag in der Hausratversicherung
Krankenzusatzversicherung
90 Euro für eine Zahnzusatzversicherung
Sachversicherung
200 Euro für einen Fünf-Jahresvertrag in der Hausratversicherung
Bausparvertrag
325 Euro für einen Vertrag mit einer Bausparsumme von 25.000 Euro
Fondsanlage
450 Euro für ein Investment mit einer Anlagesumme von 10.000 Euro
Lebensversicherung
1440 Euro für einen Vertrag mit einem Monatsbeitrag von 100 Euro, Laufzeit 30 Jahre
Immobilienfinanzierung
1500 Euro für einen Vertrag mit einer Kreditsumme von 200.000 Euro
Krankenversicherung
2100 Euro für eine PKV-Vollversicherung mit einem Monatsbeitrag von 350 Euro
Unternehmerische Beteiligungen
3000 Euro für einen geschlossenen Fonds mit einer Anlagesumme von 30.000 Euro
Ohne eine angemessene Rendite in der Ansparphase fällt die monatliche Rente aber ziemlich niedrig aus.
Wir sollten bei dieser Diskussion nicht vergessen, dass die Ansparphasen bei Vorsorgeprodukten sehr lang sind, in vielen Fällen 30 Jahre und mehr. In einem solchen Zeitraum wechseln sich Niedrigzinsphasen und Hochzinsphasen ab. Im Moment ist das Zinsniveau sehr niedrig, da haben Sie Recht. Daraus zu schlussfolgern, dass sämtliche Renditen am Ende der Ansparphase auf immer und ewig sehr niedrig ausfallen werden, ist aber nicht korrekt.
Experten erwarten, dass die Niedrigzinsphase sehr lange anhalten könnte. Müsste die Regierung in einem solchen Falle ihre Förderung erhöhen? Schließlich sind Sie bei Einführung der Riester-Rente von ganz anderen Annahmen ausgegangen.
Ob die zitierten Experten Recht haben, weiß ich nicht. Was wir aber wissen: Für 2011 lag die Verzinsung auf Einlagen der Versicherungen bei 4,07 Prozent. Für 2012 werden 3,9 Prozent erwartet. Zum Vergleich: Bei zehnjährigen Bundesanleihen sank die Rendite im selben Zeitraum auf 1,8 Prozent; mittlerweile liegt sie sogar deutlich darunter. Daran sehen Sie, dass trotz der Niedrigverzinsung die Altersvorsorge noch recht attraktiv ist.

"Beachten Sie: in den vergangen zehn Jahren hat der Staat 783 Milliarden Euro in das gesetzliche Rentensystem gesteckt. 9,5 Milliarden Euro fließen durch Zulagen in die Förderung der Riester-Rente. Das sind 1,2 Prozent der staatlichen Förderung."
Ja Herr Rister, was Sie aber "vergessen" zu sagen ist dass die 783 Milliarden für die Beamtenpensionen bzw. Begleichung der fehlenden Summe im Osten der Bundesrepublik gesteckt worden sind. Die Rentner im Westen werden keinenfalls durch irrgendwelche Steuermitteln unterstützt, im Gegenteil die Rentenkasse wurde 1990+ vom Staat geplündert. Und was die 9,5 Milliarden Steuergelder Zulagen in die Förderung der Riester-Rente betrifft, die sind in der Wahrheit keine Zulagen für diese "Renten-Verträge", sondern nur Provisionen für die 15 Millionen Verträge, die in irrgenwelche Taschen gelandet worden sind, aber keinesfalls in denen der Ristersparer. Also Herr Rister, nochmals für Sie, Umverteilung der Steuergelder in den Taschen von Beratern, Versicherungsmenschen, Banken!

Riesterrente, Rüruprente, gesetzliche Rente /Pension sind ihrem Grunde nach verbrecherisch.
Die eingezahlten Gelder kommen nicht in der Höhe und Versprechen nach zurück.
Am Schlimmsten die trfift es die jüngere Generation, sie ist entweder Nettozahler oder bekommt überhaupt keine Rente.
Inzwischen sind die verantwortlichen Politiker damals heute und demnächst über alle Berge.
Hauptsache das tote Pferd noch einige Zeit geritten.
Somit gibt es noch einige Monate/Jahre Abgeordnetengehälter, Bestechungsgelder etc.
Die Banken und deren Eigentümer werden einige Zeit gerettet.
Dann wird den Bürgen/Bürgern nach und nach oder in einem Schlag alles genoomen. Kontensperrung, Devisenkontrollen etc . etc. bis zur Währungsreform.
Danach sind aber evtl. die Schulden nicht weg, sondern die Kinder , Enkel etc müssen die Schulden vor der Währungsreform abtragen.
Der Untergang.
Das Ganze mit Absicht.
So dumm kann niemnand sein, auch keine promovierte Physikerin und Ihr Lakai nicht.

Herr Riester (SPD)verdient nur durch seine Vorträge bei Versicherungskonzern pro Jahr 700.000,00 € pro Jahr. Dies
ohne seine Abgeordneten -und Ministerpension !!!!!
Dies ist ein typisches Beispiel für Lobbyarbeit und Korruption in der Politik ! Wir sind nicht von einer Bananenrepublik entfernt. Die Beispiele lassen sich ohne Ende fortführen.
Karlheinz Schädel
Am Hang 10
63486 Bruchköbel
!






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