Im Eigenbau sind Aktienpakete völlig problemlos. Anleger benötigen ein Depot bei einer Bank, in das sie Aktien hineinkaufen, wenn Geld flüssig ist. Wer ein Aktiendepot selbst managt, hat einen entscheidenden Vorteil: Sein Mix kostet ihn jährlich allenfalls die Depotgebühr, er zahlt nicht noch die jährlich 1,5 bis 2,0 Prozent Verwaltungsvergütung für Fondsmanager.
Regelmäßiges Sparen in nur eine Aktie ist im Gegensatz zu FoMit besten Zutatenndssparen dagegen unsinnig. Zwar bieten viele Direktbanken die Möglichkeit, sich mit monatlichen Raten an einem Dividendenpapier zu beteiligen. Der Direktbroker Cortal Consors etwa stellt dafür die Einzelaktien aus dem Dax sowie zwölf Titel aus dem US-Technologieindex Nasdaq 100 wie Facebook, Google, Microsoft zur Auswahl. Bei der DAB Bank sind auch Sparpläne in MDax-Aktien möglich. Anleger könnten theoretisch schon ab 25 Euro Monatsbeitrag in die Aktien einsteigen. Ist eine Aktie teurer, werden mit jeder Rate Bruchteile gekauft. Allerdings verlangen die Banken meist mindestens 2,50 Euro Provision oder 1,75 Prozent Gebühr für jeden Kauf. Das treibt die Kosten bei kleinen Anlagebeträgen sehr hoch. Zudem ist die angebotene Auswahl der Banken meist viel zu klein.
Ein Fonds, der laufend börsengehandelt wird, ist ein Kompromiss zwischen Aktiendirektanlage und aktiv gemanagten Fonds. Mit börsengehandelten Indexfonds, sogenannten Exchange-Traded-Funds, bekommt der Anleger auf einen Schlag eine breite Streuung ins Depot und schneidet stets so ab, wie das Börsenbarometer, das der ETF nachbildet. Und da der Wettbewerb in dem ETF-Geschäft hart ist, buhlen die Anbieter jetzt auch mit besonders günstigen Sparplänen um jeden Spargroschen.
Nein, wer als Deutscher in ein EU-Land, nach Island, Liechtenstein, Norwegen oder in die Schweiz auswandert, bekommt seine volle Rente weitergezahlt - auf ein Konto in Deutschland oder im Ausland. Allerdings sollten die Rentner die Rentenversicherung etwa zwei Monate im Voraus über ihre Pläne informieren, damit die Zahlung dann eventuell umgestellt werden kann. Selbst wenn die Rente weiter auf das deutsche Konto fließen soll, ist ein rechtzeitiger Hinweis wichtig. So muss die Rentenversicherung die Bezieher im Ausland für einen "jährlichen Lebensnachweis" erreichen können.
In aller Regel bekommen Rentner auch dann ihre volle Rente gezahlt. 30 Prozent Renteneinbuße drohen nur, wenn die Auswanderer ihre Staatsangehörigkeit wechseln. Kein Problem ist es, wenn sie eine EU-Nationalität annehmen oder Staatsbürger in Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz werden. Über spezielle Abkommen bekommen auch die neuen Staatsbürger folgender Länder weiter ihre volle Rente ausgezahlt: Australien, Bosnien-Herzegowina, Chile, Israel, Japan, Kanada und Quebec, Korea, Kosovo, Kroatien, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Türkei, Tunesien und USA. Gleiches wird in Zukunft auch für Indien und Brasilien gelten, mit denen Gleichstellungsabkommen bereits existieren, die aber noch nicht in Kraft getreten sind. Wer aber die Nationalität eines hier nicht genannten Landes annimmt, muss mit Einbußen rechnen.
Indirekt kann das Folgen haben. So versuchen die EU-Länder, aber auch Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz die Rentenversicherungssysteme aufeinander abzustimmen. Wenn deutsche Rentenversicherte dann auch in diesen Ländern rentenversichert beschäftigt waren, können Sie davon profitieren. So werden diese Versicherungszeiten im Ausland dann zum Beispiel berücksichtigt, wenn bestimmte Mindestversicherungszeiten berechnet werden. Etwa die Mindestversicherungszeit von 35 Jahren für eine vorgezogene Altersrente.
Die speziellen Auslandsvorschriften spielen dann keine Rolle. Solange der "gewöhnliche Aufenthalt" in Deutschland bleibt, etwa weil Rentner zeitlich befristet ins Ausland ziehen und ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland beibehalten, hat dies in keinem Fall Auswirkungen auf ihre Rente.
Insgesamt hat die Deutsche Rentenversicherung 2011 rund 1,7 Millionen Renten ins Ausland gezahlt, das sind rund sieben Prozent aller Rentenzahlungen. Rund 90 Prozent der Auslandsrentner sind keine deutschen Staatsbürger.
Bei Direktbanken wie Comdirect, DAB Bank und Cortal Consors gibt es Sparpläne für ETF von der Deutsche-Bank-Tochter db x-trackers ohne monatliche Transaktionskosten, zum Teil sind auch ETF von Comstage und der Sparkassengesellschaft ETFlab kostenlos. Ansonsten sind die Kosten ähnlich hoch wie bei Aktien-Sparplänen. Die Folge: Hohe Kosten machen bei kleinen Sparraten die Renditevorteile von ETFs gegenüber traditionellen Fonds schnell zunichte. Letztere bekommen Anleger vielfach ohne jede Kaufgebühr, weil Direktbanken oder spezielle Fondsvertriebe oft auf einen Ausgabeaufschlag verzichten.
Über Jahrzehnte aufgezinst, kann der Unterschied zwischen einer gebührenschonenden Anlage und einer teuren am Ende Hunderte Euro betragen – Geld, das später dann im Rentenalter fehlt.

90% Silber und 10% Gold. Lange haltbare Lebensmittel auf Vorrat. Sprossen und Keime zum selbermachen - sehr sehr lange haltbar und wahre Gesundheitsbomben !
Adressen von produzierenden Bauern auf dem Lande. Gute Luftdruckwaffen zur Selbstverteidigung. Rechtzeitig den Umgang damit üben sowie auch Selbstverteidigung / Martial Arts lernen. Hält auch jung wenn es richtig und nicht exzessiv gemacht wird ;-)

Die optimale Mischung ist 50 % Gold und 50 % Silber und die Mitgliedschaft in einem Tauschring.

Ein sehr gelungener Artikel, bis auf den letzten Absatz. Da werden Aktionsangebote von traditionellen Fonds mit Standardkonditionen von ETF-Sparplänen verglichen, wohingegen im Absatz darüber explizit erwähnt wird, dass es solche Aktionsangebote auch auf ETF-Sparpläne gibt.
Dann unterscheiden sich ETFs und traditionelle Fonds nur noch in den laufenden Fondskosten. Während ein DAX ETF 0,15% pro Jahr kostet, so kostet ein traditioneller Fonds auf deutsche Aktien um die 1,50% pro Jahr. Eine Ersparnis von 90% pro Jahr an Kosten!
Eine praktische Übersicht über alle ETF-Sparpläne inklusive aller ETF-Sparplanaktionen der Onlinebroker findet man unter www.justetf.com/sparplan.
Wer sich für die 1,5% eine Mehrrendite über den Vergleichsindex erhofft, der wird oft enttäuscht. Hierzu gibt es zahlreiche Studien. So zum Beispiel eine erst kürzlich wieder erschiene Studie von der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (April 2012).






21 Kommentare
Alle Kommentare lesen