Ratgeber + Hintergrund

Diskussion: Kommentare zu: Der große Zins-Klau bei Dispokrediten

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 19.07.2012, 15:21 UhrMrX

    Bankenhetze sind seit 4 Jahren das Lieblingsthema Nr 1 bei der Presse.
    Mittlerweile Traurig.

    • 19.07.2012, 15:41 Uhr...

      Au weia! Die Banken verdienen Geld an einer Kreditausreichung und machen das nicht nur streng kostendeckend!
      Ganz im Gegensatz zu Frau Aigner: DIE lässt sich nämlich exakt soviel Geld für ihre Ministertätigkeit auszahlen, wie sie zur Deckung ihrer Lebenshaltungskosten benötigt und keinen Cent mehr.

    • 19.07.2012, 15:51 Uhrkuac

      Profite dürfen die Banken schon machen, aber nicht mit Wucherzinsen.
      Das historische Zinstief und zweistellige Dispozinsen passen einfach nicht zusammen? Kapitalismus heisst nicht Lizenz zum Abzocken. Das wollen die Banken nicht wahrhaben.

    • 19.07.2012, 15:45 Uhr hessenmob

      Klasse Bericht! xD

      >>> Was wird´s hier wieder Kontroversen von manchen Forenfüchsen geben...

    • 19.07.2012, 16:30 Uhropsat

      Sie verschweigen den Kontext all der Bankenrettungen der letzten Jahre.
      Die Banken entlarven sich durch solches Verhalten nur
      immer mehr. Das Unternehmen kein Gewissen in dem Sinne kennen war schon immer so, aber selbige überspannen den Bogen einfach auf sehr dreiste Weise.
      Der Gipfel der Frechheit ist es dann wenn Sie von Vetrauen, Fairneß und Sicherheit schwadronieren.

    • 19.07.2012, 16:46 UhrMrX

      Ich möchte nicht generell "Die Banken" verteidigen.
      Die Führungsetage der Banken hat genug dafür getan, dass sie gehasst wird.
      Aber was alles auf die Bankenbranche niederprasst ist schon lächerlich.
      Dank Verbraucher"schutz" und Medien sind mittlerweile fast alle Einnahmequellen im Privatkundengeschäft ausgetrocknet. Selbst wenn der Bank Kosten entstehen, die der Kunde durch grobes Fehlverhalten verursacht hat, können diese kaum noch weitergegeben werden. Bsp Postversand der Kontoauszüge etc.
      Es bringt jetzt nichts die Branche kaputt zu regulieren (grade in dieser Krise nicht)

      Wenn der Dispozins 10% ist, bedeutet das vielleicht 5 % Nettogewinnmarge (wegen gigantischen Kreditausfällen in den letzten Jahren), in der Wirtschaft lacht sich jede Firma einen Ast über 5 %.
      Apple verkauft seine Ipads mit 50% Gewinnmarge, jeder Autohändler mit 25%, Sportartikelhersteller mit ca 60%.....
      Außer den Banken muss das kein Konzern der Welt offenlegen und dem Kunden erklären. Außer den Banken wohlgemerkt.
      Jeder 18 jährige kann 50% Schnaps kaufen, Zigaretten, Messer.... ohne 1 Unterschrift oder Risikoaufklärung.
      Die gibts ja nur bei der Bank (durch Entmündigungsprotokolle und unzählige Formulare wird jeder Gebührenposten und alles erdenkliche Risiko aufgezählt).
      In der Lebensmittelindustrie werden Genmanipulierte Lebensmittel verkauft ohne Kennzeichnung. Genauso Lebensmittel mit Antobiotika, chemikalien, schädlichstem Süßstoff, etc.

      Warum gibt es nirgendwo so eine Bevormundung wie bei "den Banken"?
      Wenn man den Bankkunden als dumm ansieht, müsste man es auch pauschal in allen Bereichen tun, denn die Bürger sind die selben.

      Es waren übrigens (rot grüne) Politiker, die die Bankenbrahcne DEreguliert haben, die sollte auch mal jemand rüffeln. Wir haben ja nur noch Lobbyvertreter im Bundestag sitzen.

      So, jetzt reichts erstmal

    • 19.07.2012, 16:59 Uhrkuac

      MrX
      Die von Ihnen genannten Firmen verdienen gutes Geld mit guten Produkten. Noch niemand hat sein Vermögen oder seine Ersparnisse mit diesen Produkten verloren. Das kann man von Bankprodukten nicht sagen. Hierbei geht es vielmehr um Verschleierung der Produkte.

    • 19.07.2012, 17:19 Uhropsat

      Hallo Mr. X,

      es mag ja stimmen, auf den ersten Blick ist es nicht
      logisch erklärbar das man z.b. beim Kauf eines Autos oder Motorrades mit dem man sich den Schädel einschießen kann, weder darüber, noch über die Folgen für die Umwelt informiert werden muß, sowie darüber was der Verkäufer verdient. Bei reinen Finanzgeschäften aber schon.
      Zigaretten jedoch haben sehr deutliche Warnhinweise,
      für Messer die sich besonders als Waffe eignen gibt es ebenfalls Gesetze. Ganz so wie sie schreiben ist es also nicht. Auch können die meisten Branchen die real produzieren von den genannten Margen nur träumen, das sind Leuchttürme.

      Die Erfahrung lehrt es einfach. Ich kenne niemanden der nicht weiß welche Gegenstände gefährlich sind und das man bei einem Unfall sterben kann. Und keinen der sich nicht vor jedem Produktkauf informiert. Aber ich kenne so gut wie keinen, der weiß wie Versicherungen und Finanzprodukte wirklich funktionieren, ich selbst höchstens ansatzweise. Es ist zu komplex und die Gefahr mächtig übers Ohr gehauen zu werden, einfach extrem hoch. Die Tat ist auch schon geschehen, wir diskutieren also nichts Theoretisches.
      Die mangelhafte Lebensmittelkennzeichnung und -panscherei ist in der Tat skandalös, aber bestimmt kein Grund nicht wenigstens ein paar Alibi-maßnahmen (und mehr sind all die Aufklärungsformulare ja doch nicht) durchzusetzen. Keine Angst, ihr Gewerbe wird nicht untergehen - nicht vor allen anderen.

    • 19.07.2012, 16:54 Uhrvonderleine

      Die armen Banken geben sich seit vier Jahren ja auch die größte Mühe und zeigen wirklich Beeindruckendes was Einsicht, Besserung und eine konstruktive Mitarbeit an einer Stabilisierung des Systems (von dem sie wie kein anderer Teilnehmer profitieren) betrifft. Bei den jüngsten Meldungen zu Zinsmanipulationen (Barclays, Deutsche Bank), massiven Verlusten wegen Zockerei (JP Morgan), krasser Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger (Morgan Stanley) sowie Beihilfe zur Steuerhinterziehung (Credit Suisse) handelt es sich zudem natürlich ausschließlich um schwarze Schafe. Also kein Wunder, dass es nicht schon längst einen Aufstand der anständigen Banker gegeben hat.

  • 19.07.2012, 16:19 UhrNDH-OK

    OK
    Was währen Banken ohne euer Geld,denkt mal darüber nach!

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