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Tabelle: So viel zahlt Ihr Versicherer noch

Die Auswertung zeigt, welche Versicherer die Zinsen senken. Es kommt aber nicht nur auf die Überschussbeteiligung an. Der Vergleich zeigt auch Kostenquoten und Stabilität der Versicherer.

Euro-Münze: Versicherte müssen mit sinkenden Erträgen rechnen. Quelle: dapd
Euro-Münze: Versicherte müssen mit sinkenden Erträgen rechnen. Quelle: dapd

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Spätestens zum Anfang jedes Jahres veröffentlichen die meisten Versicherer ihre Daten zur Gesamtverzinsung. Die Versicherten warten gespannt auf diesen Wert. Denn die laufenden Überschüssen und der Garantiezins bestimmen maßgeblich die Rendite einer Police. Der Vergleich des Analysehaus Morgen & Morgen zeigt, dass acht von zehn Gesellschaften ihre Zinsen im neuen Jahr senken.

Vergleich Welche Lebensversicherungen ihre Zinsen senken

Acht von zehn Gesellschaften senken ihre Zinsen. Eine Marktstudie zeigt, welche Versicherten davon betroffen sind.

Es kommt aber nicht nur auf die Rendite an. Der Vergleich macht auch Angaben zu Kosten und Stabilität einer Gesellschaft. Die wichtigsten Kennziffern aus dem Vergleich im Überblick.

Wichtige Kennziffern für Lebensversicherer

  • Nettoverzinsung

    Bei der Nettoverzinsung werden sämtliche Erträge und Aufwendungen aus Kapitalanlagen berücksichtigt. In die Berechnung einbezogen sind somit auch Erträge und Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen sowie die Abschreibungen auf Wertpapiere. Diese Kennzahl kann daher relativ starken Schwankungen unterworfen sein. Die Berechnung der Nettoverzinsung erfolgt nach den Empfehlungen des LV-Verbandes.

  • Abschlusskosten in Prozent der Beitragssumme des Neugeschäfts

    Abschlusskosten entstehen im Zusammenhang mit dem Neugeschäft. In der Regel sind die Kosten kalkulatorischer Bestandteil des Versicherungsprodukts, die der Versicherungsnehmer (zumindest teilweise) im Rahmen seiner Prämie trägt.

  • Verwaltungskosten in Prozent der gebuchten Bruttobeiträge

    Diese Kostenquote beinhaltet die Kostenpositionen des Jahresabschlusses, die nicht unmittelbar dem Neugeschäft zuzuordnen sind. Hieraus lässt sich erkennen, wie hoch die Kostenbelastung in Relation zu den eingenommenen Beiträgen ist.

  • RfB-Quote

    Der freien RfB (Rückstellung für Beitragsrückerstattung) kommt die Bedeutung einer Pufferfunktion zur Glättung der jährlichen Gewinnbeteiligung zu. Die freie RfB in Prozent der Deckungsrückstellung ist ein Indikator für die Höhe dieses „Puffers“ in Relation zur gesamten Deckungsrückstellung der Versicherten im Geschäftsjahr.

  • Überschussquote

    Die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB in Prozent der gebuchten Bruttobeiträge und Nettoerträge aus Kapitalanlagen) gibt Aufschluss darüber, wie groß der Anteil der Erträge ist, der der Versichertengemeinschaft in Form von Überschüssen zugute kommt.

  • Wachstumsquote

    Das Wachstum eines Versicherungsunternehmens wird hier an drei Größenpositionen gemessen: Entwicklung der Beiträge (50%), Entwicklung der Kapitalanlagen (25%) und Entwicklung der Versicherungssummen (25%).

  • Storno kapitalbildende Tarife

    Das Storno erfasst die Verträge der kapitalbildenden Tarife (Kapital- und Rententarife), die vorzeitig - also vor Vertragsablauf - gekündigt oder beitragsfrei gestellt werden. Es lässt einen Rückschluss auf die Qualität der Beratung, der Tarife und der Vertriebswege zu.

  • Modifizierte Eigenmittelquote

    Die modifizierte Eigenmittelquote ist ein Maßstab dafür, in welchem Umfang ein Lebensversicherer Risiken durch die Eigenmittel Eigenkapital und Schlussüberschussanteil-Fonds (SÜAF) abdecken kann. Hierfür wird eine Quote gebildet, welche die Summe dieser beiden Eigenmittel der Deckungsrückstellung gegenüberstellt.

  • Bewertungsreserve

    Die Reservequote zeigt, wie groß der Anteil der so genannten Stillen Reserven in Prozent der gesamten Kapitalanlagen zum Bilanzstichtag war. Die Stillen Reserven ergeben sich im Wesentlichen aus abgeschriebenen bzw. zum Niederstwert angesetzten Buchwerten (z. B. Grundstücke, Aktien und Investmentfondsanteile) gegenüber ihren zum Stichtag ermittelten und angesetzten Marktwerten. Die Bewertungsreserve wurde erstmals im Bilanzjahrgang 1997 in den Geschäftsberichten ausgewiesen. Seit dem Bilanzjahrgang 2007 sind auch die Stillen Reserven in den zu Nennwert bilanzierten Kapitalanlagen angabepflichtig und sind entsprechend integriert. Quelle: Morgen & Morgen

  • 10.01.2012, 13:41 UhrAnonymer Benutzer: stb

    Viele Versicherer verwenden innerhalb ihres Tarifsystems unterschiedliche Überschußdeklarationen. So zahlt die DEBKEA lediglich auf die Neuverträge die 4,05%, der überwiegende Altbestand der Rentenversicherungsverträge wird dagegen mit 3,8% "bedient". Alles gelogen....

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