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Deutsche haben keine Lust auf Altersvorsorge

Altersbericht
Deutsche haben keine Lust auf Altersvorsorge

Die Bereitschaft der Deutschen zum Abschluss einer zusätzlichen Altersvorsorge sinkt. Das zeigt sich an der Zahl der Betriebsrenten. Stattdessen vertrauen die Deutsche auf die Gesetzliche Rente.
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BerlinLaut dem am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten Alterssicherungsbericht stieg die Zahl der Anwartschaften auf eine Betriebsrente zwischen 2009 und 2011 nur noch um 830.000 auf 19,6 Millionen. In den vier Jahren zuvor hatte es noch eine Zunahme um fast vier Millionen gegeben. Zudem wurden im ersten Halbjahr 2012 nur noch rund 200.000 neue Riester-Verträge abgeschlossen, wodurch sich deren Zahl auf 15,6 Millionen erhöhte. Zuletzt war stets eine Million Neuabschlüsse pro Jahr verzeichnet worden.

Die Gründe für den Rückgang liegen nach Ansicht der Regierung in der Finanzmarkt- und Schuldenkrise. Diese habe zu einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber kapitalgedeckten Altersvorsorgesystemen geführt.
Insbesondere Bezieher niedriger Einkommen sorgten zu wenig zusätzlich fürs Alter vor, beklagt die Regierung. Rund 42 Prozent der Geringverdiener und damit 1,8 Millionen Beschäftigte mit einem Bruttolohn von weniger als 1500 Euro pro Monat hätten keine private oder betriebliche Vorsorge. Gut zwei Drittel davon seien Frauen.
Dem Bericht zufolge haben Einkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung für Senioren die größte Bedeutung. Zusammen mit anderen Einkommen erreichten Ehepaare im Jahr 2011 ein durchschnittliches Netto-Gesamteinkommen in Höhe von 2.433 Euro im Monat, alleinstehende Männer 1.560 Euro und alleinstehende Frauen 1.292 Euro.

Verabschiedet wurde vom Kabinett auch der Rentenversicherungsbericht. Darin macht die Regierung den mehr als 20 Millionen Rentnern Hoffnung auf deutlich höhere Einnahmen: Den Prognosen zufolge werden die Bezüge bis zum Jahr 2026 um rund 36 Prozent ansteigen. Das wären gut zwei Prozent jährlich. In den nächsten vier Jahren können die Senioren mit noch höheren Zuwächsen rechnen. So werden den Prognosen zufolge die Bezüge bis 2016 im Osten um 11,01 Prozent und im Westen um 8,27 Prozent steigen. Gewerkschaften, Sozialverbände und Opposition hatten die Zahlen als zu optimistisch kritisiert und die Regierung vor unhaltbaren Versprechungen gewarnt.

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Deutsche haben keine Lust auf Altersvorsorge

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Die Rentner fühlen sich bestens

Kommentare zu "Deutsche haben keine Lust auf Altersvorsorge "

Alle Kommentare
  • Warum bringen Sie dieses Thema denn jetzt schon wieder?

  • Keiner einzigen Polit-Pappnase liegt das Thema Geldwertstabilität am Herzen. Bei gegriechten (getürkt bietet sich einfach nicht mehr an!)Inflationsraten ist das auch kein großes Thema. Nur für den einfachen Konsumenten der mit staunenden Augen die Preisschilder im Supermarkt liest.
    Achtung: Inflation bedeutet bitterste Armut für den größten Teil der Bevölkerung, der sich die einfachsten Dinge nicht mehr leisten kann. Der Unterschied zu 1923: damals war die Bevölkerung noch verdrahtet und vernetzt mit der Landwirtschaft. Das gibt es heute nicht mehr! Eine Katastrophe kommt auf uns zu!

  • Und Beamte bekommen 3-mal so viel Pension wie normale Rentner - nämlich cirka 2850,00 EUR !

  • Richtig müsste es heißen:

    Ein Großteil der deutschen Bevölkerung hat
    kein Geld für Altersvorsorge

  • Am Ende werden wir alle sagen, war dass Alles!?
    Wir waren also nur dazu geboren um von Politikern und Eliten sowie Industrie und Bankster und Versicherungen, belogen, getäuscht, betrogen und abgezockt zu werden. Früher hätte man diese Leute aufgeknüpft oder eine Bleibohne verschoßen, aber heute ist der Materialwert mehr Wert als diese "Vorzeigemenschen".

    Armseliger geht's wohl immer noch.

    Überleben auf Kosten der kleinen. Mächtig erfolgreich!!!

  • Ich sehe das ähnlich,
    und dass die Bevölkerung kein Interesse an Altersversorgung hat, würde ich für eine Lüge halten.
    Aber auch wenn grosse Teile der Bevölkerung die staatskriminelle Euro-Polit nicht im Detail durchschauen, den meisten ist wohl klar, dass Sparen und Altersversorgung in diesen Zeiten ein sinnloses Unterfangen ist.

    @Republikaner
    "Der Unterschied zu 1923: damals war die Bevölkerung noch verdrahtet und vernetzt mit der Landwirtschaft. Das gibt es heute nicht mehr! Eine Katastrophe kommt auf uns zu!"

    Auch der Einwand von "@Republikaner" ist korrekt.
    Gerade die Politik von SPD und Grünen, -- Alles staatlich geregelt von der Kita bis zum Tod -- sorgt dafür, dass die Familienstrukturen systemisch zerrissen werden.

  • Wer sich auskennt oder die Berichte in den Medien verfolgt, erkennt das sich nur andere dabei bereichern , für einen selber lohnt es sich kaum.

  • Weil die Versicherungen nach dem Schneeballsystem aufgebaut sind, gehen diese reihenweise in die Insolvenz. Nichts ist mit der Auszahlung der abgeschlossenen Versicherungs-Police. Die Beträge schrumpfen von Jahr zu Jahr. Am Ende steht die Null.

    Bei der Insolvenz einer Versicherungsgesellschaft sind sämtliche Vereinbarungen und Versprechungen im Vertrag nichtig. Je mehr Versicherer ihr Geld sofort ausbezahlen lassen um so weniger werden jemals einen Cent sehen. Der letzte Besoffene verlässt das Lokal mit leeren Taschen.

  • Neueste Prognose der Regierung:
    Alle Rentner bekommen 200% mehr Rente, demnächst
    in 100 Jahren.

  • In Zeiten finanzieller Repression der Staaten und EU mit negativen Realzinsen (Inflation >> Zinsertrag) macht eine Vorsorge keinen Sinn. Jedes Anlagevermögen zur Vorsorge wird weginflationiert. Meine beste Altersversorgung ist ein Strick!

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