Altersvorsorge mit ETF
Mit „Lust und Mut“ zur Zusatzrente

Ohne private Altersvorsorge geht es nicht. ETF-Sparpläne können ein sinnvoller Baustein sein. Ihre Vorteile: Sie sind kostengünstig und bieten Sparern Flexibilität. Was Anleger beachten müssen.
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DüsseldorfEndlich Zeit für wunderschöne Reisen, für ausgiebige Touren mit dem eigenen Segelboot oder für andere kostspielige Hobbys. Das erhoffen sich viele für ihren Ruhestand. Doch der Traum vom sorgenfreien Altenteil mit ein bisschen Luxus will finanziert werden. Die gesetzliche Altersvorsorge reicht schon nicht, um auch nur ansatzweise den Lebensstandard im Alter zu halten, für ein paar schöne Extras reicht sie erst recht nicht. Ohne private Altersvorsorge geht es nicht mehr. Sparpläne auf börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz ETFs) sind eine sinnvolle Möglichkeit, Vermögen aufzubauen.

Davon ist auch Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersvorsorge überzeugt. „Allerdings sollten bei Altersvorsorge mittels ETFs zwei Voraussetzungen gegeben sein: Der Sparer muss Lust und Mut haben, die Strategie für die finanzielle Absicherung im Alter in die eigenen Hände zu nehmen, und er muss mit den Schwankungen an den Kapitalmärkten leben können“, sagt der Experte. „Gerade für Jüngere eignen sich Vorsorgestrategien mit ETFs, junge Sparer haben viel Zeit, bis das Geld tatsächlich für den Lebensunterhalt zur Verfügung stehen muss, und können einen Kursrutsch an der Börse aussitzen.“

Vor einem Absturz der Kurse müssen Langfristsparer aber gar keine große Angst haben. Auch wenn Aktionäre, die seit Ende der 1990er-Jahre an der Börse aktiv sind, drei heftige Crashs erleben mussten, kann sich die Rendite durchaus sehen lassen. Der Dax steht heute deutlich höher als damals – allen Kursturbulenzen zum Trotz. Schaut man sich die Entwicklung des Dax von 1965 bis 2014 an, dann verschwindet das Risiko von Verlusten ab einem Anlagehorizont von 13 Jahren vollständig.

Unter allen 41 möglichen Zehn-Jahres-Zeiträumen seit 1965 waren überhaupt nur zwei Perioden mit einem Verlust in einer breit gestreuten Aktienanlage - nämlich Ende 1998 bis Ende 2008 sowie Ende 1999 bis Ende 2009. Die Durchschnittrendite aller Zehn-Jahres-Zeiträume lag dagegen bei jährlich 8,1 Prozent. Anleger konnten also innerhalb von nur zehn Jahren ihr Vermögen mehr als verdoppeln. Langfristig auf Aktien zu setzen lohnt sich daher.

Kommentare zu " Altersvorsorge mit ETF: Mit „Lust und Mut“ zur Zusatzrente"

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  • Hallo Herr Gerle, wenn ich mal schnell raus muss, wenn der Gesetzgeber wieder einen Schmuh plant, dann nehme ich dass, was dann noch sinnvoll erscheint.
    Die Alternativen werden aber mit jedem Schmuh geringer, das gebe ich zu.
    Ich bin leider geläutert, was die Förderung durch den Gesetzgeber betrifft:
    Ich habe eine pauschal besteuerte LV, wo ich nun mit den SV-Beiträgen "nochmals" in der Rente bezahlen muss.
    Ich habe eine Riester-Rente, die es mir nicht erlaubt meinen Lebensabend in einem aussereuropäischen Land zu verbringen, deshalb: minimale Beiträge zur Versicherung bei meiner Frau um die Förderung für die Kinder mitnehmen. Alles andere ist hinausgeworfenes Geld.
    Die Anlage im Ausland mit dem genannten Fond gebe ich "leider" brav bei der Steuer an, da m.E. die Transparenz für den Fiskus bei solchen Sachen immer höher wird.
    Meine Devise wie angedeutet: Ich meide Versicherungen, Gebühren und feste langfristige Verträge wie der Teufel das Weihwasser.

  • das muss natürlich "frecher" heißen.....

  • Antwort:
    der Ex-Bundespräsi Wulff kommt nach 20 Monaten im Amt (ohne einen Cent einbezahlt zu haben) auf 217.000.-€/Jahr - das sind 18083,33€/Monat (selbstverständlich auf Lebenszeit, zzgl. "Nebengedöns" wie Fahrer / Büro usw.))

    Und der "Herr" ist gerade mal 55 Jahre alt.......

    Seine Leistung für Deutschland: "der Islam gehört zu Deutschland...."

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