Altersvorsorge
So viel müssen Sie jeden Monat sparen

Wer im Alter gut leben will, sollte frühzeitig beginnen zu sparen, so die weit verbreitete Meinung. Je länger der Sparzeitraum, desto größer sind allerdings auch die Risiken. Das sind die richtigen Renten-Strategien.
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DüsseldorfLaut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) lautet die erste Grundregel: Je früher Sie mit dem Sparen beginnen, desto stärker wirken Zins- und Zinseseffekt. Nach fünf Jahren erzielen Sparer beispielsweise mit drei Prozent Zinsen eine Gesamtverzinsung von 15,9 Prozent.

Bei einer 25 oder 30 Jahre lang laufenden Anlage sind es schon 33 Prozentpunkte Unterschied. Doch was nach Unmengen an Gewinn klingt, muss nicht zwingend auch Wirklichkeit werden. Denn je länger der Sparzeitraum, desto unabsehbarer die Risiken.

Ein häufig gemachter Fehler bei der Planung der privaten Vorsorge-Investitionen ist auch die Lebenserwartung. Diese wird in vielen Statistiken in Deutschland für einen Mann mit 75 Jahren angegeben. Tatsächlich erreicht ein heute 70-jähriger Mann aber ein Lebensalter von 83 Jahren. Wer sich dann bei der Planung so verschätzt, muss unter Umständen acht Jahre ohne zusätzliches Einkommen bestreiten.

Doch wann ist der richtige Startzeitpunkt für die private Vorsorge? Eine Allensbach-Umfrage zeigt, dass die meisten Deutschen trotz vielfacher Warnungen im Schnitt zu spät mit dem Sparen beginnen. Nur 15 Prozent der Bürger planen im laufenden Jahr mehr Geld für die Vorsorge auszugeben. Besonders jüngeren und einkommensschwachen Personen fällt es laut Erhebung oft schwer, überhaupt etwas zurückzulegen.

Der Vorsitzende des GDV-Ausschusses Lebensversicherung, Maximilian Zimmerer, erklärt, dass den Menschen die Bedeutung zusätzlicher Altersvorsorge durchaus bewusst ist. „Es ist wichtig, vor allem junge Menschen rechtzeitig zum Sparen zu motivieren.“ Zimmerer ist sogar dafür, wie in Schweden eine Informationsplattform einzuführen, auf der jeder Bürger immer eine Übersicht über seine aktuellen Versorgungsansprüche erhält.

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  • Wer langfristig weniger als 500 EUR/Monat beiseite legen kann oder (als Angestellter) muss, der sollte sich das Sparen sparen und sein Geld investieren: In die Ausbildung der Kinder, in eine selbst genutzte Immobilie in einer Lage, in der man sie auch in ein paar Jahrzehnten wieder sinnvoll verkaufen kann. Kleckerbeträge in die Altersversorgung zu stecken führt doch nur dazu, dass die Aufstockung zur Grundsicherung mal kleiner ausfällt.

    Einfache Rechnung: Wer mal 1200 EUR/Monat zur Verfügung haben will, braucht monatliche Einkünfte von etwa 1700 EUR/Monat, weil er noch 400 EUR Krankenkasse/Praxisgebühr... und 100 EUR Einkommenssteuer zahlen muss. Das macht 20.000 EUR/a oder, bei 25 Jahren zwischen Arbeitsende und Tod, 500.000 EUR. Sicherheitshalber sollte man da nochmal 200.000 EUR für fünf Jahre im Altersheim drauflegen.

    Den Zinseszinz-Effekt habe ich längst und langfristig abgeschrieben.

  • Papperlapapp SPAREN...Wir brauchen eine umfassende Rentenreform. Nicht so ein SPD-Gepfusche. Nein, komplett umstellen auf nur ein Alterssicherungsystem, statt Pensions- und Rentensystem, nur noch Rentensystem. Damit erfolgt die Gleichstellung aller Einzahler hinsichtlich Altersvorsorge und Einzahlung ins Renten-u. Krankenkassensystem. Da keine Partei anscheinend auch nur im entferntesten eine solche längst überfällige Reform ins Auge fasst, wäre das doch eine prima Steilvorlage für die FDP. Das Wählervolk stünde geschlossen dahinter. Endlich würde der Beamtenwohlstand nicht mehr auf dem Rücken der Otto-Normal-Bürger ausgetragen.

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