Arbeitnehmer haben mehr Rechte bekommen
Betriebliche Vorsorge hat gewonnen

Mit der Rentenreform 2001 wurde auch die betriebliche Altersvorsorge umgestaltet. Der Staat fördert sie mehr als früher.

Seit 2002 haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf die Entgeltumwandlung, also eine betriebliche Altersversorgung, in die Teile des Gehalts eingezahlt werden. Seit 2005 können Beschäftigte beim Wechsel des Arbeitgebers Anwartschaften auf betriebliche Unterstützun-gen leichter mitnehmen. Bislang war das nur bei der Direktversicherung relativ unproblema-tisch. Künftig haben Beschäftige ein Recht auf Übertragung ihrer erworbenen Anwartschaft auch bei Pensionskassen und -fonds. Diese Regelung gilt aber nur für Versorgungsverspre-chen, die ab Januar 2005 erteilt werden.

Die Reformen führten zu einem wahren Boom: Ende 2001 hatten 38 Prozent der in der Pri-vatwirtschaft beschäftigten Arbeitnehmer eine betriebliche Zusage für eine Altersunterstüt-zung. Anfang 2003 waren es bereits 43 Prozent. Die Ersparnis von Steuern und Sozialabgaben macht die oft auch pauschal als Betriebsrente bezeichneten Formen der Vorsorge sehr attrak-tiv. Außerdem gibt es oft Kollektivverträge mit lukrativen Sonderkonditionen. Allerdings fällt die Sozialabgaben-Freiheit im Jahr 2009.

Die Gehaltsumwandlung hat an Bedeutung gewonnen. Bis zu vier Prozent des Bruttolohns können Beschäftigte umwandeln, allerdings nur bis zur Bemessungsgrenze von 62.400 Euro. Immerhin ist dies ein Betrag von bis zu 2496 Euro. Zusätzlich können weitere 1800 Euro steuer- aber bereits jetzt nicht sozialabgabenfrei in Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds eingezahlt werden.

Die über den Arbeitgeber laufende Vorsorge läuft über fünf so genannte Durchführungswege:

Direktversicherung

Direktzusage

Unterstützungskasse

Pensionskasse

Pensionsfonds

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