Auf einen Blick
Die Fallstricke der Rürup-Rente

Die Rürup-Rente ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Fallstricke lauern vor allem bei den Kosten und bei einem Anbieterwechsel. Was man bei der Rürup-Rente unbedingt beachten sollte.

Kosten

Bei Rürup-Versicherungen wie auch Fondsangeboten fallen teilweise hohe Kosten an. Bei Versicherungen beziffern Verbraucherschützer die Gebühren für Vertrieb, Verwaltung und Absicherung von Risiken je nach Anbieter zwischen sieben und zwanzig Prozent der eingezahlten Beiträge. Fondshäuser ziehen dem Rürup-Sparer einen Ausgabeaufschlag beim Kauf der Fondsanteile ab. die Deka verlangt hier 3,5 Prozent des Beitrags, wenn die Einzahlphase mindestens acht Jahre dauert. Der zweite Fondsanbieter DWS verlangt sogar fünf Prozent des Beitrags. Dazu kommen jährliche Gebühren für das Fondsmanagement von einem Prozent bei der Deka und 0,75 bis 1,5 Prozent bei der DWS. Experten kritisieren die Höhe der Gebühren bei den meisten Anbietern.

Anbieterwechsel

Die wenigsten Anbieter von Rürup-Renten erlauben einen Vertragswechsel. Laut Stiftung Warentest ermöglichen unter den Versicherern nur Cosmos Direkt und die Hannoversche Leben, dass unzufriedene Sparer wechseln. Gebühren sollen dafür nicht anfallen. Die Fondsgesellschaften zeigen sich offener: DWS-Rürup-Sparer können gegen eine Gebühr von 51,30 Euro ebenfalls den Vertrag wechseln. Die Deka will dies ab 2009 einführen.

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