Auszahlungsplan
Wie Fonds den Ruhestand sichern

Erst einzahlen und später Jahr für Jahr aus dem angesparten Topf eine Zusatzrente einstreichen: So können Sie mit Fonds vorsorgen.

Rugby statt Tanztee. In Tokios Sportclub Fuwaku balgen sich 80-Jährige um das eiförmige Leder. Keiner der betagten Sportler käme auf die Idee, sich im Lehnstuhl auszuruhen, schließlich hoffen viele der Rugbyrentner noch auf weitere 10, 15 oder 20 Lebensjahre. Wer länger lebt, egal, ob in Japan oder Deutschland, steht allerdings vor einem mathematischem Rätsel: Wie lässt sich der Ruhestand mit dem bisher Ersparten, Geerbten oder von der Lebensversicherung Ausgezahlten am besten finanzieren? Und zwar so, dass das Geld jahrzehntelang reicht?

Zum einen soll das angesparte Geld dank regelmäßiger Auszahlungen die Lücke zwischen den niedrigeren Einnahmen als Rentner und dem lieb gewonnenen Lebensstandard schließen. Zum anderen muss das Investment auch noch den Verlust aus der Inflation kompensieren. Und wenn darüber hinaus noch zusätzliche Zinsen abfallen - umso besser. Eines der flexibelsten Konzepte für alle diese Anforderungen sind Auszahlpläne auf Investmentfonds. Das geht nicht mit allen, aber mit vielen Fonds.

So funktioniert es:

Variante 1: Der künftige Pensionär zahlt sein Erspartes in einen oder mehrere Fonds ein und erhält dafür über einen festen Zeitraum eine monatliche Rente aus den auflaufenden Erträgen. Das eingesetzte Kapital bleibt ihm erhalten, die Bank zahlt es ihm zum vereinbartem Zeitpunkt wieder aus. Für die Bank rechnet sich das, weil sie aus dem Kundenkapital höhere Erträge herausholt, als sie ihm ausbezahlt.

Variante 2: Dieses Mal fließt die gezahlte Rente aus den Erträgen und aus dem eingezahlten Kapital. Nach der vereinbarten Laufzeit von 10, 15 oder 20 Jahren sind die Ersparnisse also komplett aufzehrt. So ist der monatliche Zuschuss höher, aber es bleibt nichts über.

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