Bundesratsinitiative
Obergrenze von Zinsen für Dispokredite gefordert

Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg macht sich für eine Deckelung von Zinsen für Dispo-Kredite stark. Dazu sei eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht worden, teilte das Finanzministerium mit.
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StuttgartBaden-Württemberg setzt sich für eine Obergrenze von Zinsen für Dispo-Kredite ein. Das grün-rote Kabinett habe dazu eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht, teilte das Finanzministerium in Stuttgart am Mittwoch mit. Ressortchef Nils Schmid (SPD) sagte: „Im Durchschnitt werden bis zu zwölf Prozent Zinsen für einen Überziehungskredit erhoben. Dies ist nicht gerechtfertigt.“ Die derzeitige Rechtslage schütze die Bankkunden nicht ausreichend vor überhöhten Zinsen.

Baden-Württemberg und andere SPD-geführte Länder wollen auf der Konferenz der Verbraucherschutzminister diese Woche in Hamburg die Bundesregierung ebenfalls zum Einschreiten auffordern.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bundesratsinitiative: Obergrenze von Zinsen für Dispokredite gefordert"

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  • Gute Sache, weiter so!

    Es ist doch letztlich alles zu hoch, das Brötchen beim Bäcker, die Steuererklärung beim Berater, auch die Steuern und natürlich das Benzin an der Zapfsäule. Einfach alles viel zu hoch, es müßte einfach alles gedeckelt werden, warum soll das nur beim Dispositionskredit gelten.

  • Wir können ja die Dispokredite in sog. Summenpapieren bündeln und an die EZB verkaufen.
    Dann gehen die Zinsen runter.

    Warum soll das erst ab 100 Mrd EURO funktionieren.

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