Das Finanzjahr 2017 Deshalb sind junge Menschen mit ihren Finanzen zufriedener

Wie beurteilen die Deutschen das zurückliegende Jahr aus finanzieller Sicht? Eine repräsentative Studie beschäftigt sich mit dieser Frage – und stellt markante Unterschiede bei Geschlechtern und Altersgruppen fest.
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Die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Situation variiert zwischen den Altersgruppen stark. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Quelle: dpa

Die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Situation variiert zwischen den Altersgruppen stark. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle.

(Foto: dpa)

In einer repräsentativen Umfrage haben sich die Norisbank und das Marktforschungsinstitut Innofact mit der finanziellen Zufriedenheit der Deutschen befasst.

2017 – ein überwiegend gutes Jahr

  • Rund ein Drittel der Befragten schätzt die zurückliegenden zwölf Monate für ihre persönliche Finanzen als gut oder zumindest eher gut ein. Ein weiteres Drittel betrachtet das Jahr in dieser Hinsicht mit gemischten Gefühlen.
  • Rund 43 Prozent der Männer sind mit ihren Finanzen zufrieden. Bei den Frauen sind es im selben Zeitraum deutlich weniger, nämlich knapp 31 Prozent.
  • Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Altersgruppen fallen Veränderungen zum Vorjahr auf. 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben das aktuelle Finanzjahr als positiv empfunden. 2016 waren es noch zwei Prozentpunkte weniger. Markanter sieht die Veränderung bei den 30- bis 39-Jährigen aus. Dort ist mehr als ein Viertel der Befragten mit ihrer finanziellen Situation unzufrieden. Im vergangenen Jahr waren es noch weniger als 20 Prozent.
Junge Menschen waren 2017 häufiger als ältere Leute zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Quelle: dpa
Unterschiede bei Altersgruppen

Junge Menschen waren 2017 häufiger als ältere Leute zufrieden mit ihrer finanziellen Situation.

(Foto: dpa)
  • Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Altersgruppen fallen Veränderungen zum Vorjahr auf. 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben das aktuelle Finanzjahr als positiv empfunden. 2016 waren es noch zwei Prozent weniger. Markanter sieht es bei den 30- bis 39-Jährigen aus. Dort ist über ein Viertel der Befragten mit ihrer finanziellen Situation unzufrieden. Im vergangenen Jahr waren es noch unter 20 Prozent
  • Die Unzufriedenheit bei Befragten mit einem eher niedrigen Haushaltsnettoeinkommen ist deutlich gestiegen. Während es 2016 leicht über 20 Prozent waren, sind es jetzt schon über 30 Prozent. Umso höher das Einkommen ist, desto niedriger ist die Unzufriedenheit. Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3.800 Euro sinkt die Unzufriedenheit mit dem eigenen Finanzjahr auf rund elf Prozent.
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