Kreditinstitute werben unverdrossen um neue Kunden, obwohl diese mit Spareinlagen längst Verluste machen. Eine FMH-Auswertung für das Handelsblatt zeigt, wo es überhaupt noch Zinsen fürs Sparbuch gibt.

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  • "„Eltern sollten Vorbilder sein und ihre Kinder möglichst früh an den Umgang mit Geld heranführen.“ Dabei sollten sie nicht auf Sparbücher setzen, sondern auf Aktien oder Fonds. Aus Renditesicht wäre das tatsächlich die richtige Entscheidung."

    Aus Renditesicht müßte ich einem Kind auch sagen (denn Kinder darf man nicht anlügen):

    "Liebes Kind, wenn Du Aktien oder Fonds kaufst/verkaufst, fallen bei der Bank oder dem Fonds ( oder beiden) Gebühren an, die die Rendite weitestgehend auffressen. Wenn die Aktien im Wert fallen, machst Du Verlust. Ob Du Verlust oder Gewinn machst, hängt von Leuten und Dingen ab, auf die Du keinen Einfluß hast. Wenn Du die richtigen Aktien kaufst, machst Du Gewinn. Aber welche Aktien die richtigen sind, können nicht einmal wir Erwachsenen wissen, auch nicht diejenigen, die schon etwas Erfahrung haben."

    Offensichtlich ist der Aktienmarkt und die daranhängenden Fonds so ausgelutscht, daß man nicht nur die Ersparnisse von Kleinanlegern braucht, um die Party weiterlaufen zu lassen, nein, jetzt müssen schon die Ersparnisse der Kinder ran, um die Hausse zu retten.

    Und wenn die Party vorbei ist, schauen alle in die Röhre.

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