ETF-Sparpläne Vorsicht bei kleinen Sparraten

Die Kosten von Geldanlageprodukten können die Rendite empfindlich schmälern. Das gilt auch für ETF-Sparpläne. Anleger sollten genau auf die Kosten schauen. Gerade bei kleinen Sparraten frisst sie schnell die Rendite.
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Nicht alle EFT-Sparpläne sind gebührenfrei. Quelle: dpa

Nicht alle EFT-Sparpläne sind gebührenfrei.

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DüsseldorfFondssparpläne sind grundsätzlich eine gute Sache, um langfristig Vermögen aufzubauen. Doch schnell können Gebühren die Rendite empfindlich mindern. In der Regel sind die ETF-Sparpläne, die Onlinebroker und Direktbanken anbieten, zwar kostengünstig, doch gerade bei kleinen Raten, sollten Sparer genau nachrechnen.

Wer bei Maxblue einen Fondssparvertrag abschließt, zahlt 2,50 Euro plus 0,4 Prozent vom Kurswert. Auch die DAB Bank nimmt eine Grundgebühr von 2,50 Euro, hinzu kommen 0,25 Prozent vom Transaktionsvolumen. Kleine Sparraten werden so überproportional belastet. Experten raten in diesen Fällen, nur zweimonatlich oder quartalsweise zu sparen und die Sparraten entsprechend zu erhöhen.

Es geht aber auch günstiger: Bei der Comdirect kosten ETF-Sparpläne 1,5 Prozent des Ordervolumens pro Transaktion und Wertpapierkennnummer, maximal aber 4,50 Euro. Cortal Consors nimmt ebenfalls 1,5 Prozent und die ING Diba 1,75 Prozent. Bei S Broker werden 2,50 Prozent Orderentgeld auf die Sparplanrate fällig.

Wer genau hinschaut, umgeht diese Kosten aber komplett. Alle genannten Onlinebanken mit Ausnahme der ING Diba bieten eine Auswahl von ETFs auf bekannte, marktbreite Indizes an, die kostenfrei angespart werden können. Sparer sollten aber regelmäßig überprüfen, ob ihr ETF noch kostenfrei angeboten wird.

Bei Comdirect gibt es aktuell mehr als 200 ETF-Sparpläne, 75 ausgewählte Fonds können ohne Gebühren bespart werden. Bei Cortal Consors sind es 40 ETFs, die ohne Gebühren für Sparpläne angeboten werden. Maxblue bietet insgesamt 130 sparplanfähige ETFs, davon können 106 kostenfrei anspart werden; bei der DAB Bank sind es 156 von 227 ETFs. Das größte Angebot hat wohl S Broker, die Zahl der sparplanfähigen ETFs hat sich innerhalb eines Jahres auf 493 verdreifacht.

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1 Kommentar zu "ETF-Sparpläne: Vorsicht bei kleinen Sparraten"

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  • Ist es nicht so, dass bei der ING DiBa rund 5000 Fonds & ETFs gebührenfrei gekauft werden können, wenn man mindestens 500 Euro anlegen möchte?

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