Europas Fondslobby will Grenzen überwinden
Verband stellt EU-weites Vorsorgekonto vor

Der europäische Fondsverband Efama hat der EU-Kommission das Konzept für ein grenzüberschreitendes Altersvorsorgekonto vorgestellt.

HB FRANKFURT/M. Mit dem so genannten EPPA (European Personal Pension Account) könnte ein Arbeitnehmer von verschiedenen EU-Ländern aus für seine betriebliche oder private Vorsorge sparen. Dabei soll es ihm möglich sein, Geld in verschiedenste Produkte vom Fondssparplan bis hin zur Versicherung anzulegen. Das Modell, das in die EU-Pensionsrichtlinie eingepasst ist, soll sowohl für die betriebliche als auch die private Altersvorsorge anzuwenden sein. Laut Efama haben Mitglieder der Kommission das Konzept positiv aufgenommen.

Die Finanzbranche bemüht sich seit Jahren, die betriebliche und private Altersvorsorge EU-weit zu vereinheitlichen. Als größtes Hemmnis gilt das nicht harmonisierte Steuer- und Arbeitsrecht in der EU. Die Efama sieht das EPPA-Konzept als ersten Schritt zu einer europaweit einheitlichen Lösung.

Handelsblatt Nr. 104 vom 02.06.05 Seite 23

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