Finanzaufsicht Bafin
Weniger Beschwerden von Anlegern

Im vergangenen Jahr sind deutlich weniger Kundenbeschwerden von Anlegern eingegangen als noch im Jahr zuvor. Der Finanzaufsicht Bafin liegen für 2014 insgesamt 6050 Beschwerden über fehlerhafte Beratungen vor.
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Frankfurt/BonnBei der Finanzaufsicht Bafin sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Kundenbeschwerden über schlechte Anlageberatung eingegangen als im Vorjahr.

Hatten sich Verbraucher im Jahr 2013 noch in 9720 Fällen über eine aus ihrer Sicht fehlerhafte Beratung von Banken, Sparkassen oder Finanzdienstleistern beklagt, waren es im vergangenen Jahr noch 6050 Fälle. Eine Sprecherin der Bafin bestätigte am Dienstag einen vorab veröffentlichen Bericht des Berliner „Tagesspiegels“ (Mittwoch).

Im Rahmen ihres Berater- und Beschwerderegister sammelt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) seit dem 1. November 2012 die Daten von Anlageberatern in Deutschland und registriert Beschwerden von Kunden. Nun können erstmals zwei volle Kalenderjahre miteinander verglichen werden.

„Einige Themen waren 2014 nicht mehr so aktuell wie 2013“, erklärte die Bafin-Sprecherin den Rückgang der Zahlen. So hätten sich im Jahr 2013 viele Kunden an die Aufsicht gewandt, weil sie Anteile an Investmentfonds nicht zurückgeben konnten.

Im vergangenen Jahr bremste auch der Boom an den Börsen die Zahl der Beschwerden: „Durch die bessere Marktentwicklung nehmen zugleich die Beschwerden über die Performance von Finanzinstrumenten ab“, sagte die Bafin-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

In Deutschland gibt es jährlich etwa 70 Millionen Anlageberatungen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "Im vergangenen Jahr sind deutlich weniger Kundenbeschwerden von Anlegern eingegangen als noch im Jahr zuvor. Der Finanzaufsicht Bafin liegen für 2014 insgesamt 6050 Beschwerden über fehlerhafte Beratungen vor."

    Wer schon einmal Grund zur Beschwerde bei der BAFin hatte, beschwert sich nicht mehr.

    Es geht nicht um die Beschwerden wegen Fehlverhaltens der Finanzdienstleister, es geht vielmehr um die Kompetenz im Hause der BAFin und ihrem Lobbyismus.

    Dazu sollte man wissen, dass sich die BAFin keinesfalls dem Verbraucherschutz verpflichtet fühlt. Wenn hier also vermutet wird, dass die BAFin die richtige Stelle für Beschwerden der Verbraucher wäre, dann liegt man mit dieser Vermutung voll falsch.

    Wir können das Thema gerne fortsetzen!

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