Viele Deutsche könnten ohne zu arbeiten jahrelang von ihrem Vermögen leben, sagt eine Studie. Oliver Noelting will das auch. Im Interview erklärt der sogenannte Frugalist, wie er schon mit 40 in Rente gehen will.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Aus meiner Sicht läuft etwas gewaltig schief in einer Gesellschaft, in der Geld eine derart dominante Rolle spielt, dass einige es sich "leisten" können mit 40 in "Rente" zu gehen, während andere sich ihr ganzes Leben lang abstrampeln müssen (u.a. auch für die 40-jährigen "Rentner").

    Dass sich eine solche Diskrepanz nie und nimmer mit einer vorab erbrachten "größeren Leistung" begründen lässt, wird wohl jeder ehrliche Mensch bestätigen können, der sich wenigstens ansatzweise für das interessiert, was in der Gesellschaft vorgeht.

    Ich finde, jeder sollte unabhängig von Geldfragen nach seinen individuellen Möglichkeiten seinen Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft beitragen.

    Apropos "Möglichkeiten":

    „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ (Konfuzius)

  • Der Frugalist ist eine harmlose Konsequenz der aktuellen Ideologie des Radikalfeminismus und der resultierenden Fortpflanzungsverweigerung.

    Wenn ein Normalverdiener eine Familie gründet und dann mit einem Gehalt 4, oder mehr Mäuler zu stopfen hat, dürfte es sehr herausfordernd sein sich in die finanzielle Unabhängigkeit zu sparen.

    Herausfordernd für Frugalisten dürfte ein finanzieller Kollaps des € werden. Das € - System leidet an enormen Ungleichgewichten die sich irgendwann in irgeneiner Form ausgleichen. Die Konsequenz wird eine teilweise Entwertung der Geldvermögen sein. Dann bleibt dem Frugalisten nichts.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%