Geldanlage
Falsche Hoffnungen

"Mein Mann arbeitet ja weiter" – oder: In Elternzeit an der Rente sparen

Wie ferngesteuert fahren viele junge Mütter, die gerade noch gut verdient haben, ihre private, zusätzliche Altersvorsorge zurück, wenn sie wegen eines Kindes zu Hause bleiben. Mehr als 50 oder 100 Euro im Monat sind dann im Familienbudget vermeintlich nicht mehr für sie drin. Das bringt die Frankfurter Anlageberaterin Isolde Mischke-Flach in Wallung: "Das ist Sparen am falschen Ende." Hat auch der weiter voll berufstätige Ehemann eine private Zusatzrente, empfiehlt es sich, eher diese runterzufahren. Denn er bekommt ohnehin seine staatliche und gegebenenfalls auch betriebliche Altersvorsorge ungeschmälert von Elternzeiten ausgezahlt.

Auch auf ein anderes, häufig missachtetes Problem weist Mischke-Flach ihre Kundinnen hin: "Mütter brauchen eine eigene Risikolebensversicherung." Kostenpunkt für eine gesunde 35-Jährige: etwa 25 Euro im Monat für rund 150 000 Euro Auszahlung im Todesfall. Mischke-Flach hat die Notwendigkeit einer solchen Versicherung in der eigenen Familie erleben müssen: "Wenn die Mutter stirbt und womöglich mehrere Kinder hinterlässt, dann geht anschließend das halbe Gehalt des Vaters für deren Betreuung drauf." Beide Finanzplanerinnen sind sich einig: "Das Schlimmste überhaupt ist, völlig aus dem Beruf auszusteigen. Das ist finanziell nicht mehr aufholbar."

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