Hintergrund
Fallstricke, die Riester-Sparer beachten sollten

Auch beim Riester-Sparen gibt es einige Stolpersteine. Hier sind die wichtigsten.

Gebühren
Kosten der Riester-Verträge können stark an der Rendite nagen. So haben Experten bei Versicherungen Kostenquoten zwischen sieben und zwanzig Prozent der Beiträge ermittelt. Als günstige Anbieter werden meist Direktversicherer wie Asstel, Cosmos Direkt genannt oder Debeka, HanseMerkur und Huk Coburg. Auch bei Fondsverträgen kann man sparen, indem man direkt beim Fondsanbieter abschließt und etwa Rabatt beim Ausgabeaufschlag erhält.

Zulagen
Die Zulagen können nach einer Berechnung des Bundes der Versicherten die Rendite eines Riester-Vertrages um drei bis fünf Prozent pro Jahr steigern. Daher ist es wenig verständlich, dass mehr als zwei Millionen Riester-Vertragsinhaber ihre Zulagen nicht beantragen. Den Antrag schickt man - einmal für jeden Vertrag - an den Anbieter der Riester-Rente. Dieser leitet den Antrag des Kunden an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen weiter.

Sicherheit
Die gesetzliche Kapitalgarantie auf eingezahlte Beträge plus Zulagen greift zum Rentenbeginn, frühestens, wenn der Riester-Sparer 60 Jahre alt ist. Wer vorher sein Kapital haben möchte, um den Anbieter zu wechseln, muss im Zweifel mit einem Verlust rechnen. Experten raten daher, abzuwägen, ob man das angesparte Geld auf dem alten Vertrag stehen lassen möchte oder darauf setzt, beim neuen Anbieter über die Jahre hinweg mehr herauszuholen.

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