Opel, VW, Audi, Renault
Autobanken werden zum Renner für Anleger

Jetzt gibt es bei Opel auch Tages-und Festgelder. Die anderen Institute der Hersteller ziehen nach und halten mit Kampfkonditionen dagegen. Lohnt jetzt der Wechsel der Hausbank?
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Wer Opel fährt, gilt gemeinhin als etwas angestaubt. Auch wenn die Modelle Adam, Ampera oder Astra wahrscheinlich schicke Fahrzeuge für Berufseinsteiger und junge Familien sein mögen, denken viele Autofans bei der Marke wohl doch eher noch an den alten Admiral, eine angesagte Familienkutsche aus den 60èr Jahren.

Eine Imagekampagne soll das ändern. Per Internet-App können Autobesitzer neuerdings ihr Fahrzeug vermieten, an die „Car Sharing Community powered by Opel“. Und die Zeitenwende beim deutschen Traditionshersteller macht auch vor der Opel-Bank nicht halt.

Seit gestern bietet der Finanzdienstleister der deutschen Traditionsmarke auch Zinskonten an. „Unser Ziel ist es, dass jeder Opel-Käufer auch Kunde der Opel-Bank wird,“ erklärt Opel-Group-Finanzchef Michael Lohscheller. Die Bank soll dabei helfen, Marktanteile und Profitabilität beim Autobauer zu erhöhen.

Deshalb bietet das Institut unter dem Slogan „Ob kurz oder lang, Sie parken Ihr Geld stets richtig bei der Opel-Bank“ Tagesgelder zu einem Zinssatz von 1,05 Prozent. Das reine Online-Angebot gilt für Bestands- und Neukunden, es gilt die deutsche Einlagensicherung für Beträge bis zu 100.000 Euro. Angesichts des Werbegetöses fragen sich viele Sparer jetzt: Soll ich meine Bank jetzt wechseln?

„Wir würden das Angebot in der oberen Mittelklasse einordnen“, erklärt Max Herbst, Inhaber der FMH Finanzberatung. Bei den Offerten mit deutscher Einlagensicherung belegt die Opelbank in den Vergleichen mit einem Zins von 1,05 Prozent zwar Platz 1. Allerdings bieten die Konkurrenten Audi- und Volkswagenbank sowie 1822 direkt und der Online-Marktführer ING-DiBa derzeit nur 0,05 Prozentpunkte weniger.

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Die Konditionen für Tagesgelder im Vergleich

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