Die Rürup-Rente wird nur von wenigen genutzt, doch für Gutverdiener mit hoher Steuerlast kann sie sich lohnen. Eine Analyse von Franke und Bornberg für das Handelsblatt zeigt, wie sich die Angebote unterscheiden.

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  • Der ganze Blickwinkel des Artikels ist völlig schief: Wer sich als "Selbständiger" keine vernünftige Altersversorgung leisten kann, damit meine ich eine absolute Untergrenze von 1000 EUR/Monat, ist als "Selbständiger" falsch: Das Finanzamt oder sonst wer hat ihm die Gammelei als "Lebenskünstler" zu verbieten, weil das nur in der sozialen Hängematte enden kann.

    Ich beobachte das seit vielen Jahren, beispielsweise bei Übersetzern: Mit der faulen Ausrede "der Markt gibt nicht mehr her" machen sie den verantwortungsbewusst kalkulierenden Kollegen die Preise kaputt. Dafür wollen sie dann von denen durchgefüttert werden, die sie vorher geschädigt haben.

    Entweder man ist aus dem Holz, aus dem sich Unternehmer schnitzen. Oder man braucht einen Chef der einem sagt, wo's lang geht. Das durchzusetzen ist die Aufgabe des Staates.

    Alles andere führt doch nur dazu, dass bestimmte Marktteilnehmer aus eigener Machtvollkommenheit beschließen, wann und wie viele Subventionen ("Sozialleistungen") sie sich abholen wollen.

    Die Rürup-Rente hat den Vorteil, dass sie auch eine Pleite übersteht. Aber ansonsten entzieht sie dem Unternehmer Kapital, das er selber besser einsetzen kann.

    Ach ja: Ich bin seit dem letzten Jahrtausend selbständig und lebe erfolgreich nach obigen Grundsätzen. Bis 67 muss ich sicher nicht arbeiten. Aber vielleicht habe ich Lust dazu.

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