Schweiz
Wo die Milliardäre wohnen

Das Vermögen der reichsten Schweizer ist zuletzt zwar kaum gewachsen. Dennoch hat der erlauchte Kreis der Milliardäre Zuwachs bekommen. Welche Damen und Herren nun auch dazugehören.
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ZürichDas Vermögen der 300 reichsten Schweizer ist in diesem Jahr kaum gewachsen, wie aus der jährlichen Studie der Zeitschrift Bilanz hervorgeht. Insgesamt summieren sich ihre Vermögenswerte demnach auf etwa 560 Mrd. Franken (465 Mrd. Euro).
Das Land zählt derzeit demnach 137 Milliardäre mit einem Gesamt-Vermögen von 480 Mrd. Franken. Es sei in diesem Jahr um etwa 44,4 Mrd. Franken angewachsen. Ein Großteil des Anstiegs beim Vermögen entfalle auf 13 jener 17 Familien, deren Vermögen mehr als 6 Mrd. Schweizer Franken betrage.

Drei neue Milliardäre kamen 2012 Bilanz zufolge in der Schweiz hinzu: Die Philanthropin und Kunstsammlerin Lily Safra, Claude Dauphin, der Co-Gründer von Trafigura, und Mohammed Elkhereiji aus Saudi-Arabien.
Zu anderen neuen Namen auf der Liste der reichsten Schweizer zählen den Angaben zufolge zudem Lindsay Owen-Jones, eine frühere Chefin des Kosmetikkonzerns L'Oreal SA, der Immobilienentwickler Bernard Nicod und die Kriemler-Brüder vom Bekleidungskonzern Akris.

Kommentare zu " Schweiz: Wo die Milliardäre wohnen"

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  • Das sind die 5 Milliadäre in der Schweiz.

    Liebherr, Kühne, Jakobs, Fink, und die Wella-Erben (Immo Stroeher in der Mitte)

    Und das sind die fünf Milliadäre hier in OWL.

    Oetker, Miele, Bertelsmann-Mohn, Tönnies, Goldbeck.

    Die hauen eben nicht ab.Alles sehr vernünftige Leute,die
    genau wissen,was sie tun! Wegen Steuern haut von denen keiner
    ab,weil sie Familienunternehmen haben.

  • Sind doch vergleichsweise arme Leute da.
    Die 300 reichsten Deutschen besitzen mehrere Billionen €.
    Der Reichste ist Ikea-Eigner Kaprad mit 38 Milliarden SFR.
    Fünf Deutsche sind auch dabei.

  • "Deutschland freut sich eher über 20 neue Dönerbuden pro Monat."

    und das zurecht...

    ... 20 neue Dönerbuden -> Preiskampf -> günstiger Döner.

    130 Milliardäre vor Ort -> steigende Investments in die Immobilien vor Ort -> steigende Wohnkosten.


    ... was die derzeitig für "unsere Regierung" zur Verfügung stehende TINA-Parteien (There Is No Alternative) mit dem Geld anstellen, ist dabei noch der Gang vom Regen in die Traufe.

    ... ob eine Fehlallokation der Ressourcen durch die örtlichen Reichen (2 Köche, 15 Knechte, 5 Gärtner und 20 Securities für das Anwesen vor Ort, Aufträge an die Industrie für private Yacht und Fuhrpark) besser ist als als die Fehlallokation durch Finanzierung ausländischer Staatshaushalte und des eigenen Exports durch Steuermittel, kann nun jeder für sich selbst entscheiden.

    Ja: es wird Zeit, für eine basisdemokratische Alternative.

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