Sparbuch, Gold, Aktien
So senken Anleger ihr Risiko

Sparbücher sind beliebt, gleichen aber nicht mal die Inflationsrate aus. Trotz deutlich höherer Renditen machen Anleger einen großen Bogen um Aktien. Dabei lassen sich mit Sparplänen die Verlustrisiken reduzieren.
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DüsseldorfDie Deutschen gehen bei ihren Investments gerne auf Nummer sicher. Sie bevorzugen Geldanlagen mit vermeintlich geringem Risiko und möglichst ohne Schwankungen. So nannten bei einer Umfrage der Comdirect unter 6460 Europäern drei Viertel der befragten Deutschen das Sparbuch als ihre liebste Geldanlage.

Aktien spielen nur eine geringe Rolle. So wollen gerade einmal 18 Prozent der befragten Deutschen in diesem Jahr Aktien kaufen – nur in den Niederlanden sind die Anleger zurückhaltender.

Doch für die vermeintliche Sicherheit bezahlen die Anleger einen hohen Preis. Bei jährlichen Zinsen zwischen 0,05 und maximal 1,25 Prozent gleichen Sparbücher nicht annähernd die Inflationsrate von derzeit 1,9 Prozent aus. Bei Tagesgeld, das derzeit momentan maximal 1,5 Prozent pro Jahr abwirft, sieht es kaum besser aus. Und auch die angeblich so sicheren Bundesanleihen bieten bei einer Laufzeit von zehn Jahren nur 1,6 Prozent Rendite pro anno – und das bei enormen Kursrisiken.

Die Folgen für Anleger sind fatal. Nach Berechnungen der Postbank verlieren die Sparvermögen bei Banken in Deutschland allein in diesem Jahr real rund 14 Milliarden Euro an Wert. Im nächsten Jahr liegt der Vermögensverlust demnach unterm Strich sogar bei 21 Milliarden Euro. „Durch den Anstieg der Inflation bei anhaltend niedrigen Zinsen wird sich die reale Vermögensentwertung beschleunigen“, sagte Postbank-Chefstratege Marco Bargel.

Auf die Notenbanken hoffen Anleger bislang vergebens. Die EZB hatte den Leitzins im Mai im Kampf gegen die Rezession im Euroraum auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt. Erst am Donnerstag hatte EZB-Präsident Mario Draghi bekräftigt, dass die Leitzinsen im Euroraum „für längere Zeit auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau“ gehalten würden.

Mit den vermeintlich sicheren Geldanlagen verlieren Anleger also unterm Strich Geld. An Vermögensaufbau ist gleich gar nicht zu denken. Daran wird sich vorerst nichts ändern: Denn die Regierungen werden in Zukunft die Zinsen auf niedrigem Niveau lassen, um Schulden günstig abbauen zu können.

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  • Der Artikel hat eine Kernaussage, die leider beim Großteil der Privatanleger noch nicht angekommen ist - aber deswegen nicht weniger essenziell ist.
    Würden diese handeln wie es in dem Artikel beschrieben wäre, würde die private Altersvorsorge weniger fragil aussehen als es momentan im Durchschnitt der Fall ist.
    Kurzum, der Artiekl hat also in der Tat seine Daseinsberechtigung - bitte etwas mehr Sachlichkeit.

  • Ein absolut nichtssagender Retortenartikel. Wollte hier jemand das Sommerloch füllen?

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