Staat fördert Aufbau der Betriebsrente
Wie Arbeitnehmer geschickt vorsorgen

Von der Vielfalt und Komplexität der betrieblichen Altersvorsorge sollten sich Beschäftigte nicht abschrecken lassen. Wer die Finger davon lässt, verzichtet auf Fördermöglichkeiten, insbesondere auf Steuervorteile. Abgesehen davon ist angesichts der Szenarien für die gesetzliche Rentenversicherung ohnehin zusätzliche Vorsorge notwendig. Drei Wege unterstützt der Staat: die Rürup-Rente, die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge.

HB DÜSSELDORF. Ein Comeback erlebt die Altersvorsorge über den Betrieb. Heute besitzen laut Infratest bereits gut 60 Prozent der Beschäftigten in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst eine derartige Zusatzversorgung für das Alter, etwa doppelt so viele wie vor vier Jahren. Als Treiber gilt neben den Rentenkürzungen die bessere Förderung der Betriebsrenten. Branchen wie die Chemie-, Energie oder Metallindustrie haben sogar tarifliche Vereinbarungen für die betriebliche Altersvorsorge getroffen. Dabei gibt es große Unterschiede: Der klassische Weg ist die Betriebsrente. Hier gibt die Firma ihren Beschäftigten eine Versorgungszusage und finanziert diese allein. Dazu sind aber immer weniger Unternehmen bereit.

Mit dem Altersvermögensgesetz im Rahmen der Rentenreform 2001 kam die Trendwende bei der Vorsorge über die Firma: Die Regierung bezog sie in die staatliche Förderung der ergänzenden kapitalgedeckten Zusatzversorgung ein. Jeder Arbeitnehmer erhielt einen Anspruch auf Entgeltumwandlung, das heißt, er kann direkt vom Bruttogehalt sparen – steuerfrei und befristet sozialabgabenfrei. Dies gilt ebenfalls für Teilzeitmitarbeiter und geringfügig Beschäftigte mit einem 400-Euro-Job, sofern sie gesetzlich rentenversichert sind.

Ein Arbeitgeber muss zumindest eine Variante anbieten (siehe „Fünf Varianten im Vergleich). Sie unterscheiden sich betriebswirtschaftlich und steuerlich. Die Unternehmen müssen die Beschäftigten nicht durch Zuschüsse unterstützen, können es aber.

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