Strategie
Die optimale Mischung für die Rente

Die gesetzliche Rente reicht nicht. Aber die richtige Strategie hilft gegen die Rentenlücke. Wie sich Anleger Stück für Stück ein breit gestreutes und krisenfestes Depot für den Ruhestand aufbauen.
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Kommentare zu "Die optimale Mischung für die Rente"

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  • Diese ganzen Fonds sind nur eine Lüge. Sie sind in ihren ersten Jahren gut, wenn der Run noch nicht hierauf eingesetzt hat. Setzt er ein, werden die Fondsmanager wie Kinder und erhöhen die Gebühren, führen Performance-Gebühren dazu ein, häufig von 10% von einem Zugewinn über 5% p.A. Beispiel: Dachfonds Veritas, Indexfonds, DJE Asienfonds. Zuletzt sah man an den ach-so-sicheren Immobilienfonds (sind ja Immobilien, der deutschen liebstes Kind...gleichauf mit dem Auto...) dahinter, wie sicher und täglich erreichbar die Fondsanteile sind!! Ist der Fonds zu voll kann er nicht in kostengünstige Anteile aufstrebender und hier einzig sinnvoller Fondsanteile etwa aus afrikanischen Ländern investieren. Grund ist, dass es strenge Regulatorien gibt, die z.B. 10%-Anteil EINES Unternehmens als Maxime vorschreiben!
    Auch wer zu faul ist, sich mit dem Verlauf von Aktien zu befassen, ist bei BASF (konjunkturabhängig, ideal nach Kurssturz) oder Nestle oder dem dänischen Diabetesführer richtig.

  • Grostesk, aber wahr: Die BAV entzieht der Rentenversicherung jedes Jahr gigantische Summen. Ist sogar noch staatlich gefördert. Das die Riester, Rürup und wie immer die Lösungen heißen den Kunden nur plündern, steht mittlerweile auch im Finanztest. Für die Rente angemessene Fondsanlagen dürften in den letzten 10 Jahren gerade mal den Kapitalerhalt gesichert haben. Wer eine angeblich mündelsichere Anlageklasse wie Immobilien, an die Wand fährt, dem sollte man keine Gelder mehr geben. In Chile sieht man, was passiert, wenn man das staatliche Rentensystem platt macht und meint mit privater Vorsorge würde es besser klappen.

  • Hätte man vor wenigen Jahren jemandem erzählt dass seine Rente mal nicht mehr ausreichen wird, wäre man ausgelacht oder beschimpft worden. Heute ganz normaler Alltag....jetzt wird weiterer Blödsinn der nicht haltbar ist versprochen.
    Warten wir mal noch ein paar Jahre ab, welche Dinge die heute noch als absurd betitelt werden, dann FAKTEN sind.......wenn hier nicht dann schon längst die Strassen in Flammen stehen.

  • Von Fonds halte ich auch nichts. Und das hat nicht damit zu tun, ob die Fonds-Manager gute Menschen sind oder nicht. Ich halte die Konstruktion grundsätzlich für falsch und selbst engagierte und gute Fonds-Manager könne nur eine mittelmäßige Leistung erbringen.

    Selber Aktien zu halten ist alternativlos und nun habe ich breit 56000 € in Aktien in etwas mehr als drei Jahren zusammengespart. Der Depot-Wert schwankt ab und zu mal stark aus, was in den letzten Jahren öfter vorkam, aber was juckt mich das denn? Ich lasse einfach laufen. Und die Kurse gingen dann auch wieder hinauf.

    Und so betreibt man Vorsorge: Bereits in jungen Jahren muss konsequent in Aktien gespart werden. Damit fährt man nicht nur eine hohe Rendite ein, nein, man ist auch flexibel. Eine Riesterrente ist ausschließlich für die Zeit ab 67, aber Aktien kann ich verkaufen, wann ich will. Da ich nicht weiß, was ich mit 40 oder 50 machen möchte und als was ich arbeite, ist es doch Bullshit, mich darauf festzulegen, wie ich meinen Lebensunterhalt ab 67 bestreite.

  • Guten Tag,... Liebes Handelsblatt, .... Es hilft nur EINES...... sparen. Sie haben sich leider relativ negativ zum Weltspartag geaeussert. Aber sparen ist immer noch besser als sein Geld..... Herrn Kaiser oder einem Banker zu geben. Denn diese Saecke machen zwar Altersvorsoge;... aber nur fuer sich selbst. Besten Dank.

  • "Wie viele Rentner kassieren im Ausland eine Rente aus Deutschland?

    Insgesamt hat die Deutsche Rentenversicherung 2011 rund 1,7 Millionen Renten ins Ausland gezahlt, das sind rund sieben Prozent aller Rentenzahlungen. Rund 90 Prozent der Auslandsrentner sind keine deutschen Staatsbürger."


    "90% der Auslandsrentner sind keine deutschen Bürger"

    Wohin sollen wir , die Generation "Babyboomer" mit sinkender Rente in der Zukunft auswandern? Wir haben keine Schlupflöcher.

    Tja, so etwas nennt man Pech. Zur falschen Zeit am falschen Ort!

  • was heisst hier "krisenfestes Depot" ?? da wird der Staat sich dann bedienen, um seine Umverteilung / unhaltbaren Versprechungen nach unten - man will ja gewählt werden - unbegrenzt fortzusetzen. Er nennt das Gerechtigkeit, ich sehe das als Diebstahl. Mit solchen Regierungen gibt es keine krisenfeste Anlage mehr.

  • Turning : und wenn man Ihre genannten 67 erreicht ? Dann ist das nicht mehr sso egal wie Sie meine, der Staat beschafft sich ALLE Informationen, wie auch immer (Datenschutz ist eine Farce) und kassiert auch bei jedem Rentner/pensionär, der über Hartz 4 liegt, gnadenlos ab und bestraft ihn für frühere Leistung und Korrektheit - unser ganzes System ist auf Lüge und Betrug = Umverteilung nach untern aufgebaut.

  • Welcher schwachsinnige Volltrottel legt sein Geld heute noch in einen Fond an????? Für wie blöd halten uns die Banken eigentlich??? Nur Gold und Silber sind seit Jahrtausenden glaubwürdig!

  • Besser alles im Präsens verprassen, da zu viele Unwägbarkeiten:

    1. Alle Riesterprodukte: Die Förderung kann eh irgendwann eingestellt werden. Bei 30 J. Laufzeit nicht unwahrscheinlich.

    2. Inflation: Ohne Dynamik braucht man bei Ansparplännen gar nicht erst anfangen, Barwertfaktor sollte man nicht verachten.

    3. Bei Fondgebundenen Produkten: Kommt kurz vor der Verrentung -bspw. 2002- die Baisse, war auch alles für die Katz'.

    4. Besteuerung durch den Staat (siehe Ertragsanteil --> nachgelagerte Besteuerung). Wird in der Zukunft noch schlimmer.

    5. Gold. Na ja, wer weiß, was in 30 Jahren geschürft wird. Vielleicht ja auch auf dem Mars ;-). Und wenn der Staat/die Staaten erstmal Goldbesitzer enteignet/enteignen, würd ich mir ein gutes Versteck suchen (vorzugsweise Rektum).

    Am Besten hoffen, beten und daran glauben, dass das irdische Leben nur ein kleiner Teil des ewigen Lebens ist.

    Amen.

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