Strategie: Die richtige Mischung für jeden AnlegertypFlexibilität macht sich bezahltIm Eigenbau günstiger

Strategie
Die optimale Mischung für die Rente

Die richtige Mischung für jeden Anlegertyp

Zunächst einmal kommt es darauf an, wie intensiv er sich mit der Geldanlage beschäftigen möchte.

Wer weder Lust noch Zeit hat, sich tagesaktuell mit einzelnen Aktien oder den Anleihenmärkten zu beschäftigen, ist mit einem Sparplan auf Mischfonds bestens bedient. Schon mit nur einem Fonds bekommt er eine sinnvolle Streuung ins Depot, denn der Fondsmanager verteilt das Geld auf eine Vielzahl von Wertpapieren. Der Anleger zahlt monatlich eine feste Rate vom Girokonto in den Fonds ein – um die Verteilung des Geldes auf Aktien und Anleihen, Rohstoffe, Gold, Immobilien und sonstige Anlagen kümmern sich andere.

„Die Fondslenker nehmen dem Anleger die Gewichtung von Aktien und Anleihen von vornherein ab. Sind erfahrene Manager am Steuer, kann wenig schiefgehen“, findet der Mainzer Finanzberater Antonio Sommese. Mischfonds sind deshalb ein Finanzprodukt, das für viele Kunden passt. Faustregel bei der Auswahl: Empfehlenswert sind Fonds, die eine längere Historie mit guter Wertentwicklung nachweisen, denen Ratingagenturen sehr gute oder gute Noten geben und die mindestens 20 Millionen Euro an Volumen haben.

Mischungen gibt es für jeden Anlegertyp. Wer sehr vorsichtig ist, wählt einen Fonds, der einen Aktienanteil von maximal 30 Prozent zulässt. Wenn sich der Fondsmanager innerhalb der Leitplanken bewegen muss, kann er nicht völlig aus der Kurve fliegen, wenn er sich mit seiner Einschätzung der Marktentwicklung geirrt hat. Die Königsklasse unter den Mischungen sind vermögensverwaltende Fonds. Bei ihnen gibt der Anleger die Entscheidung zur Verteilung seines Geldes auf die verschiedenen Anlageklassen komplett an den Verwalter ab, und der setzt sich bei der Gewichtung dieser gewöhnlich auch keine Grenzen und könnte beispielsweise auch mal komplett auf Aktien verzichten. Fast alle namhaften Vermögensverwalter haben inzwischen eigene Fonds auch für kleinere Vermögen aufgelegt.

Alle Arbeit können aber auch die Vermögensverwalter-Kunden nicht delegieren. „Es ist immer wichtig, zu wissen, was mit dem eigenen Geld geschieht. Daher sollten Anleger die Kontrolle schon selbst übernehmen“, rät Sommese. Einmal im Quartal seine Fonds zu checken, sollte üblicherweise ausreichen, um beurteilen zu können, ob diese gut oder schlecht abschneiden. So bietet etwa die Fondsanalyseagentur Morningstar Nutzern einen Index als Vergleichsmaßstab für ihre Fonds an. Und es besteht die Möglichkeit, den Fonds mit Konkurrenzprodukten zu vergleichen. Ohnehin lohnt es sich, insbesondere höhere monatliche Sparbeträge auf mehrere Fonds zu splitten, um sich nicht zu sehr vom Erfolg eines Managers abhängig zu machen.

Kommentare zu "Die optimale Mischung für die Rente"

Alle Kommentare
  • 90% Silber und 10% Gold. Lange haltbare Lebensmittel auf Vorrat. Sprossen und Keime zum selbermachen - sehr sehr lange haltbar und wahre Gesundheitsbomben !
    Adressen von produzierenden Bauern auf dem Lande. Gute Luftdruckwaffen zur Selbstverteidigung. Rechtzeitig den Umgang damit üben sowie auch Selbstverteidigung / Martial Arts lernen. Hält auch jung wenn es richtig und nicht exzessiv gemacht wird ;-)

  • Die optimale Mischung ist 50 % Gold und 50 % Silber und die Mitgliedschaft in einem Tauschring.

  • Ein sehr gelungener Artikel, bis auf den letzten Absatz. Da werden Aktionsangebote von traditionellen Fonds mit Standardkonditionen von ETF-Sparplänen verglichen, wohingegen im Absatz darüber explizit erwähnt wird, dass es solche Aktionsangebote auch auf ETF-Sparpläne gibt.
    Dann unterscheiden sich ETFs und traditionelle Fonds nur noch in den laufenden Fondskosten. Während ein DAX ETF 0,15% pro Jahr kostet, so kostet ein traditioneller Fonds auf deutsche Aktien um die 1,50% pro Jahr. Eine Ersparnis von 90% pro Jahr an Kosten!
    Eine praktische Übersicht über alle ETF-Sparpläne inklusive aller ETF-Sparplanaktionen der Onlinebroker findet man unter www.justetf.com/sparplan.
    Wer sich für die 1,5% eine Mehrrendite über den Vergleichsindex erhofft, der wird oft enttäuscht. Hierzu gibt es zahlreiche Studien. So zum Beispiel eine erst kürzlich wieder erschiene Studie von der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (April 2012).

  • @ Bobele
    Stimme Ihnen vollkommen zu!

    Back to the roots!

    Die Geschichte zeigt : In Krisenzeiten sind die Stadtbewohner zu den Menschen aufs Land, um Nahrungsmittel zu erhalten.

    In unserer reizüberfluteten Welt, sollten wir uns ohnhin wieder auf die einfachen Dinge besinnen.

    Weniger ist Mehr!

  • In einem Fond würde ich mein Geld auch nicht liegenlassen.

  • Neben einigen kleinen Kritikpunkten ein interessanter Artikel über Alternativen zur staatlichen Rentenabzocke.

  • Leider gehen Vermögensempfehlungen in unseren - ach so freien Medien - immer an der Sache vorbei.

    Man braucht als Grundsicherheit ein Dach überm Kopf - zweitrangig wo. Zur Sicherheit etwas Gold und Silber sowie ein Hektar Wald und 1-2 Hektar Acker/Wiese. Den Acker kann man auch verpachten, wenn man als Pacht Naturalien statt Euro(=Papiergeld)verinbart.

    Wer mehr hat, sollte mehr vom obigen anstreben als sich Fonds oder teure Immobilien in Metropolen zu kaufen. In Krisenzeiten ist es auf dem Land besser.

    Vor Jahren wurde man noch über solche Ansichten verlacht. Warten wir es ab (wer zuletzt lacht).
    Klar ist auch, warum unsere Medien solche Grundfragen nicht offen diskutieren dürfen ......

  • Also ich finde den M&G Global Basics ganz gut. Den bekommt man sogar ohne Ausgabeaufschlag. Und die Volatilität ist im Vergleich zu Einzelaktien geringer.
    Bei einem fondgebundenen Riester besteht z.B. auch die Möglichkeit, wenn die Aktienmärkte auf hohem Niveau sind, den Vertrag zu killen. Dann muss man zwar die Zulagen zurückzahlen, aber wenn man vorher mit diesen Zulagen 100% gemacht hat, hat man die Zulage quasi mit einem zinslosen Darlehen verdient.

  • Die Zeitung hat es auch noch nicht verstanden Qualität zu liefern. Es gibt keinen Wirtschaftsnobelpreis. Da ist selbst Wikipedia schon weiter. Bei Informationsinteresse sollte man lieber mal bei wikipedia zu diesem Thema nachlesen! Aber bitte hört auf von einem Wirtschaftsnobelpreis zu reden! Dieser wird in Anlehnung an Nobel von der Notenbank Schwedens verliehen. Die Nobelfamilie ist bis heute dagegen, kann aber gerichtlich nicht gegen vorgehen!

  • Geldanlage ? Vermögenssicherung ?
    Das ist mal eine Sache, wo der Hartzer keine Sorgen hat ...

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