Studie
Zu wenige Deutsche sorgen fürs Alter vor

Die jungen Erwachsenen in Deutschland können sehr gut sparen, legen aber kaum etwas fürs Alter beiseite. Nicht einmal die Hälfte der Befragten gab an für die Rente zu sparen. Eine besorgniserregende Tendenz.
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BerlinJunge Erwachsene in Deutschland sind einer Studie zufolge durchaus sparsam. Fürs Alter legten aber lediglich 38 Prozent etwas beiseite, um die gesetzliche Rente später aufzubessern. Dies mache ihm große Sorge, sagte der Leiter der Studie, der Jugendforscher Klaus Hurrelmann, von der Berliner Hertie School of Governance, am Dienstag.

„Die jungen Leute fühlen sich bei dieser elementaren Frage der Zukunftssicherung überfordert, schlecht informiert und von Staat und Politik im Stich gelassen“, bemerkte Hurrelmann.

Für die Studie im Auftrag des Versorgungswerks Metallrente befragte das Institut TNS Infratest telefonisch bundesweit 2500 repräsentativ ausgewählte Bürger im Alter von 17 bis 27 Jahren.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Studie: Zu wenige Deutsche sorgen fürs Alter vor"

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  • Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

  • @Koboldo

    Nein, nein, nein völlig falsch! Die Altersversorgung muss direkt aus den Produkten am Markt finanziert werden, egal wo produziert. Die Wertschöpfung der arbeitenden Bevölkerung darf überhaupt nicht mehr Ek-besteuert werden, die Gewinne von juristischen Personen/Unternehmen dahingehend umso höher, insbesondere wenn sie für diesen Gewinn kaum Beschäftigte im Lande haben!

    Also Mehrwertsteuer so überarbeiten, dass der gesamte Prozess besteuert wird, insbesondere auch die gesamte B2B Kette!

  • Wie hier schon viele gesagt haben, ist eine zusätzliche Altersversorgung für einen Großteil der Arbeitnehmer gar nicht zu finanzieren. Diese Mahnungen sollen nur davon ablenken, dass die Politik die Altersversorgung ad absurdum geführt hat. Es müsste schon längst klar sein, dass die Altersversorgung an die Wertschöpfung gekoppelt werden muss. Seitens der Politik wird dieses Thema totgeschwiegen. Die Angelegenheit wird dann brisant, wenn die Masse derer, die in Altersarmut leben, auch an die Wahlurne gehen...

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