Tagesgeld und Festgeld: Diese Banken liegen vorne

Tagesgeld und Festgeld
Diese Banken bieten noch faire Prozente

Diese Banken liegen vorne

Denn Zinshopping hat sich im vergangenen Jahr kaum gelohnt. Beim Tagesgeld schafft es Mone You in mehr als 50 der untersuchten 52 Wochen sowohl bei den Neu wie auch bei den Bestandskunden unter die besten drei Banken. Der Tagesgeld- und Festgeld-Anbieter hat Wurzeln in den Niederlanden und ist eine Marke der ABN Amro. Kunden, die dort abschließen eröffnen ein Konto bei ABN Amro. Es gilt die gesetzliche Einlagensicherung für Beträge in Höhe von bis zu 100.000 Euro.

Wer Anfang des Jahres bei Mone You abschloss, machte einen guten Schnitt. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro erzielte er einen Ertrag in Höhe von 265 Euro. Kunden, die stattdessen immer beim schlechtesten Anbieter geblieben sind, erzielten lediglich 12 Euro.

Bei den Banken mit erweiterter deutscher Einlagensicherung gab es mehr Wettbewerb. Das Top-Institut bei den Neukunden war der Online-Broker Cortal Consors, der es mit seiner Offerte in 23 der untersuchten 52 Wochen auf die ersten drei Plätze schaffte. Bei den Bestandskunden landete in dieser Kategorie die AK Bank als bestes Institut 20-mal auf dem Treppchen.

Wer einmal bei einem Institut abgeschlossen hat, sollte ohnehin nicht jedem vermeintlich besseren Angebot ungeprüft hinterherlaufen. „Kunden sollten erst wechseln, wenn der Zinsunterschied mindestens 0,25 Prozentpunkte ausmacht“, sagt Herbst. Ansonsten sind die Zinsverluste für die Wechselzeit höher als der mögliche Zinsvorteil.

Die Auswahl ist nicht immer trivial. Kunden müssen nur vermeintlich günstige Schaufensterkonditionen mit zahllosen Bedingungen von nachhaltig guten Instituten unterscheiden. Zudem spielen Einlagensicherungen und Service eine Rolle. „Im Ernstfall einer Pleite ist es einfacher, in Deutschland sein Recht einzuklagen“, sagt Annabel Oelmann, die Leiterin der Gruppe Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Eine gesetzliche Absicherung in Deutschland bietet bis 100.000 Euro Schutz und darüber hinaus sollten Kunden auf Sicherungssysteme der Bankenverbünde bestehen.

Kommentare zu "Diese Banken bieten noch faire Prozente"

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  • Generell gibt es einen Trend zu fallenden Zinsen. „Die Banken schaukeln sich bei den Zinsen aktuell selbst herunter“,
    Da ist Herr Herbst aber nicht auf der Höhe der Zeit. Selbst Herr Fahrenschon hat diese Woche als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands das Ende der Niedrigzinspolitik gefordert.
    Ulrich Fielitz

  • "Generell gibt es einen Trend zu fallenden Zinsen. „Die Banken schaukeln sich bei den Zinsen aktuell selbst herunter“
    Da ist Herr Herbst aber nicht auf der Höhe der Zeit. Selbst Herr Fahrenschon hat diese Woche als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands das Ende der Niedrigzinspolitik gefordert.
    Ulrich Fielitz

  • Man muss sehr aufpassen, wie FMH die Einlagensicherung beschreibt. Beispiel Sparbrief der VTB Direkt Bank: "Ein Betrag von max. 100.000 Euro wird staatlich garantiert durch österreichischen Staat". Das ist sachlich schlicht falsch (gemeint ist die gesetzliche österreichische Einlagensicherung) und beinhaltet nicht unwesentliche Haftungsrisiken für FMH und auch das Handeslblatt, ganz abgesehen davon, dass eine solche Aussage ein schlechtes Licht auf die Professionalität von FMH wirft.

  • legolas28123 -> DITO
    Ich denke du spricht vielen Lesern direkt aus dem Munde. Liebes HB, bitte eine Stellungnahme zu den Kommentaren und Offenlegung wer FMH-Beratung ist und inwieweit das HB von Provisionen profitiert. Passt auf das ihr eure Glaubwürdigkeit nicht verliert, nicht alle Leser sind so unterbelichtet wie es anscheinend von euch angenommen wird.

  • Ich freue mich über die vielen Kommentare, die ja zu großen Teilen meine Ansichten teilen und noch weitere, wichtige Aspekte eingebracht haben.
    Es hat ja nun über 3 Stunden gedauert, bis der Artikel vom prominenten PLatz auf der Seite verschwunden ist, eine Stellungnahme von der Redaktion auf die Kommentare würde ich mir aber wünschen...

  • Liebes HB,

    ich dachte ihr seid ein Wirtschaftsmagazin?! 'Ich kann euch sagen warum die Rabobank derzeit mit Zinssätzen von 2-3 % locken kann! Denn auf dem Interbankenmarkt erhält die Rabobank kein Geld mehr. Alle KI sehen hier ein extremes Riskio. Aber klar bei, wie oben schon geschreiebn, Rendite von 0,00% auf Bundesanleihen sind ja 3,00% faire Zinsen! Habt ihr schon die liebe Kauptingbank vergessen? Warum konnte oder wolte die Sinsen zahlen, die etwa 3,00% üer Marktniveau gelegen haben? Also bitte endlich mal recherchieren. Eine andere Frage: In euren vergleichen taucht immer die FMH-Beratung auf. Wem gehört diese? Zahlen die Gelder für Ihre Nutzung? Denke schon wenn deren Servicetelefon eine 0900-Nummer ist.

  • ...... wer mehr auf Sicherheit setzen will ...
    Liebes Handelsblatt hier eine kleine Erinnerung: 2007 musste die IKB 3,5 Mrd. Hilfen in Anspruch nehmen. Nur soviel Thema "mehr Sicherheit" bei der IKB.

    Wer es immer noch nicht kapiert hat:
    100% Sicherheit = Verzinsung auf Höhe des Leitzinses = keine Realverzinsung !

  • Einlagensicherungsfonds § 6 Nummer 10:

    "Ein Rechtsanspruch auf ein Eingreifen oder auf Leistungen des Einlagensicherungsfonds
    besteht nicht."

    ..mehr braucht man über den Einlagensicherungsfonds nicht zu wissen.

  • Es gibt Artikel, da sind die Kommentare gehaltvoller als der Artikel! War es nicht auch das HB, das nach dem Auftreten der Finanzkrise die bösen Banker tadelte, die Lehmann-Zertifikate angeboten haben statt das Geld auf einem Festgeld zu lassen? Wie ist es heute mit dem Risiko? Sind alle Einlagensicherungssysteme gleich gut????

  • Das sind starke Worte und auch wenn die sachlichen Inhalte richtig sind, ist ihre Bewertung völlig fehl am Platze.
    Ich kann ihre Enttäuschung darüber, das sie nach Inflation ärmer werden zwar nachvollziehen, doch ist das weder Raub noch Betrug.
    Geld und sein Wert steht immer in Relation zur Realwirtschaft. Das kann eine Zeit lang überlagert werden durch Glaube und Spekulation, aber nie auf Dauer.
    Letztlich wurde unser Geld eine Zeit lang zu hoch bewertet, unsere Produktivität wurde überschätzt.
    Entsprechende Warnungen wurden ignoriert oder die Warner als Stänkerer diffamiert.
    Das hat nur sehr wenig mit dem Euro zu tun, obwohl der dafür den perfekten Sündenbock abgibt und von der deutschen Wirtschaftspolitik entsprechend ausgenutzt wurde.
    Man glaubte halt mit Absatzfinanzierung über Staatskredite unsere Produkte an den mann zu bringen. Das hat eine Weile funktioniert, bis klar wurde, das wir mit unseren Spargeldern nur Konsum im ausland finanzierten, der sich auf Dauer nicht selber tragen kann. Das sicherte Arbeitsplätze, eine Weile.
    Nun müssen wir den Wert unserer Spareinlagen korrigieren, eben weil sie keinen Wert mehr besitzen.

    H.

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