Tagesgeld und Festgeld: Wann Festgeld lohnt

Tagesgeld und Festgeld
Diese Banken bieten noch faire Prozente

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Wann Festgeld lohnt

Wer auf sein Geld länger verzichten kann, sollte den Abschluss eines Festgeldkontos erwägen. Im Schnitt gewähren die Banken bei Festgeld mit einer Laufzeit von 12 Monaten zwar nur 0,9 Prozent, also 10 Basispunkte weniger als bei Tagesgeld. Bei den Top-Anbietern sind die Konditionen aber gleich. „Wir rechnen mit weiter sinkenden Zinsen für Tagesgeldkonten“, sagt Herbst. „Wer jetzt Festgeld zu zwei Prozent oder mehr abschließt, dürfte auf Jahressicht den besseren Schnitt machen“. Kunden sollten nicht zu lange warten, da auch beim Festgeld die Zinsen bald sinken könnten.

Im vergangenen Jahr lagen bei Offerten mit einer Laufzeit von 12 Monaten bei der gesetzlichen Einlagensicherung die NIBC in 43 der untersuchten 52 Wochen vorne. Die NIBC bietet aktuell 2,10 Prozent und war beste Bank im Vergleich der Institute, die sich keinem Bankenfonds angeschlossen haben. Die Bank für den niederländischen Wiederaufbau unterliegt dem Sicherungsfonds in Holland, der - wie in Europa üblich - Beträge bis zu 100.000 Euro absichert.

Wer auf mehr Sicherheit setzt, lag im vergangenen Jahr bei der IKB direkt vorne. Die IKB, gegründet 1924, ist eine Spezialbank für Unternehmensfinanzierung in Deutschland und Europa. IKB direkt ist das Online-Angebot der IKB, das sich auf Tags- und Festgeld spezialisiert hat. Die Bank ist Mitglied bei der Einlagensicherung der deutschen Privatbanken und bietet aktuell einen Zins von 1,50 Prozent.

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  • Generell gibt es einen Trend zu fallenden Zinsen. „Die Banken schaukeln sich bei den Zinsen aktuell selbst herunter“,
    Da ist Herr Herbst aber nicht auf der Höhe der Zeit. Selbst Herr Fahrenschon hat diese Woche als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands das Ende der Niedrigzinspolitik gefordert.
    Ulrich Fielitz

  • "Generell gibt es einen Trend zu fallenden Zinsen. „Die Banken schaukeln sich bei den Zinsen aktuell selbst herunter“
    Da ist Herr Herbst aber nicht auf der Höhe der Zeit. Selbst Herr Fahrenschon hat diese Woche als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands das Ende der Niedrigzinspolitik gefordert.
    Ulrich Fielitz

  • Man muss sehr aufpassen, wie FMH die Einlagensicherung beschreibt. Beispiel Sparbrief der VTB Direkt Bank: "Ein Betrag von max. 100.000 Euro wird staatlich garantiert durch österreichischen Staat". Das ist sachlich schlicht falsch (gemeint ist die gesetzliche österreichische Einlagensicherung) und beinhaltet nicht unwesentliche Haftungsrisiken für FMH und auch das Handeslblatt, ganz abgesehen davon, dass eine solche Aussage ein schlechtes Licht auf die Professionalität von FMH wirft.

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