Tagesgeld-Vergleich

Wohin nur mit dem Weihnachtsgeld?

Schon vergessen? Anfang des Monats gab es für viele Arbeitnehmer Weihnachtsgeld. Wer nicht alles für Geschenke ausgeben möchte, kann ein Tagesgeldkonto eröffnen. Ein Vergleich zeigt, wo es die höchsten Zinsen gibt.
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Weihnachtsgeld: Wenn was übrig bleibt, sollte es wenigstens Zinsen bringen.

Weihnachtsgeld: Wenn was übrig bleibt, sollte es wenigstens Zinsen bringen.

Wie viel dieses Jahr an Geschenken unter dem Weihnachtsbaum liegt, das hängt auch vom Tarifvertrag ab. Für die Mehrzahl der Angestellten vereinbaren Arbeitgeber und Gewerkschaften das Weihnachtsgeld. Je nach Verhandlungsergebnis fällt diese Sonderzahlung, die meist auf dem Gehaltszettel für November auftaucht, sehr unterschiedlich aus.

Eine Auswertung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt: Beschäftigte im Bankgewerbe, der Süßwarenindustrie, der westdeutschen Chemieindustrie und der Druckindustrie erzielen ein Weihnachtsgeld von 95 bis 100 Prozent eines Monatseinkommens. Angestellte bei Versicherern müssen sich mit 80 Prozent begnügen. Im westdeutschen Einzelhandel gibt es 62,5 Prozent, bei der Metallindustrie 55 Prozent. Kein Weihnachtsgeld ist in den Verträgen der Gebäudereiniger und im Bauhauptgewerbe Ost vorgesehen.

Die Auswertung der Stiftung zeigt auch: Wer es etwa als Mitarbeiter in der Chemie oder bei einer Bank schafft, ein hohes Grundeinkommen mit einer üppigen Weihnachtsgeld-Vereinbarung und einer wohlbedachten Einkommensteuer-Strategie zu vereinen, der kann sich in der Adventszeit über ein hübsches Sümmchen freuen.

Falls nach dem Kauf der Geschenke vom Weihnachtsgeld noch etwas übrig ist, kann ein Tagesgeldkonto die passende Anlageform sein. „Viele Menschen denken, dass sich das Sparen wegen der niedrigen Zinsen nicht mehr lohnt“, sagt Max Herbst, Inhaber der FMH Finanzberatung. „Richtig ist aber, dass die Menschen wegen der niedrigen Zinsen eigentlich mehr sparen müssten“.

Seine Rechnung: Wer vor sechs Jahren 10.000 Euro zu einem Zinssatz von vier Prozent angelegt hatte, benötigte drei Monate, bis er bei einem Tagesgeldkonto hundert Euro erzielte. Heute liegt der durchschnittliche Zins auf Tagesgeld bei 0,5 Prozent. Wenn Kunden zu heutigen Durchschnittskonditionen hundert Euro erzielen möchten, dann müssten sie ihr Geld zwei Jahre auf dem Konto belassen. „Sparer können immer weniger auf kräftigen Zinszuwachs bauen und sollten die Banken noch genauer auswählen“; sagt Herbst.

Wo es die höchsten Zinsen gibt
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20 Kommentare zu "Tagesgeld-Vergleich: Wohin nur mit dem Weihnachtsgeld?"

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  • Diese Merkel-Diktatur Regierung mit ihren Abnickenden Abgeordneten/Untergebenen hat es in ihrer Regierungsezeit geschafft, dass es mit dem von ihrer Regierung erlassen Gesetzen...

    -ESM ein Gesetz gibt, dass unsere Sparzinsen zu Strafzinsen verkommen lässt und mit dem

    -EEG ein Gesetz gibt, dass aus einen Strompreis einen Negativ Strompreis macht.

    Und nebenbei hat diese Merkel-Kanzlerinregierungszeit die höchste Verschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik bewirkt.

    Merkel hat das EU-Deutsche Land mit ihren Schäubles und Co. komplett herunter verwaltet. Mit Gesetzen und Verordnungen ESM und EEG die gegen jede Vernunft und Verstand entstanden sind und nur eines zum Ziel haben, die Ausbeutung des deutschen Wohlstandsbürger!

  • Erstens: Seit der Regierung Merkel gibt es u.a. für keinen Staatsdiener mehr Weihnachtsgeld. Es genügt ja auch, wenn man arbeitet und ein Untertan ist, der von der reGierung überzeugt ist. Für einen selber braucht ja nichts übrig zu bleiben.

    Zweitens: Wenn Banken nur die genannten Sätze zahlen, aber wesentlich mehr für Kredite fordern (wenn sie überhaupt welche geben) wird wohl kaum einer denen sein sauer Erspartes hergeben. Da ist es viel besser, das Geld in anderen Werten zu parken:
    Gold (Rohstoffe?),
    Immobilien (Häuser, Land, im Ausland?,
    Aktien (weltweit? im Ausland) ....
    Was natürlich ebenfalls spezielle Risiken hat.
    Aber den Banken geben, damit sie damit Gewinne machen und davon nur symbolische Margen abgeben?
    Nein, Danke!

  • "Herr Michael Mouse"

    Schon mal darüber nachgedacht den richtigen Namen zu nehmen,als so einen Fake-Nicknamen ?

    Dieser Nickname ist schon mal nicht sachlich und sollte ganz gesperrt werden!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Denke mal es gibt aus der Volks- und Betriebswirtschaft mehr als genug Argumente für das aktuelle Geldsystem. Es funktioniert seit sehr langer Zeit, was man nicht von allen System behaupten kann.

    Stellen Sie doch ein konkretes System vor, dass unter allen Bedingungen genauso funktioniert wie das bestehende! Der Nobelpreis ist Ihnen sicher! Klar kommt jetzt wieder das Verschwörungsargument etc. Nutzen Sie das Internet für Ihr System. Publizieren Sie es weltweit. Wenn es wirklich funktioniert, wird es sich durchsetzen. Nichts ist so stark, wie eine Idee deren Zeit gekommen ist!

    Wenn Ihr System wirklich besser ist und somit auch leicht viele Menschen überzeugt, finden sich bestimmt auch einige Invesoren :-) die Sie unterstützen. Selbst ich würde da kräftig beisteuern. Nur muß das System auch Hand und Fuß haben. Wie gesagt, der Nobelpreis ist Ihnen sicher.

  • Was für Zinsen. Seid Jahrtausenden wird ein Zinsbetrag gezahlt. Ob der nun in Naturalien und Papiergeld gelöhnt wurde.
    Dank unseren Kanzlerin, die aus Ossi Land kam, und von ökonomischen Tuten und Blasen keinerlei Ahnung hatte. Gebe ich ja zu, ist politisch total unkorrekt.

  • Was will ich noch mit dem Geld auf der Bank, wenn die Banken mir keinen Guthaben Zins mehr verschreiben, sondern einen Strafzins in Rechnung stellen.
    Da investiere ich lieber in einen Tresor oder Sachwerte.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Interessant, der heutige Aufmacher: Weihnachtsgeld ist als wichtiger als die Einhaltung des Völkerrechts.
    Der Folterartikel ist verschwunden. Merkel und Co. scheinen mit der Folter einverstanden zu sein, keine Verurteiung solcher Praktiken. Stattdessen wird dem Bürger wiedermal angedient, wem er sein Geld geben soll, damit alles so weiter geht wie bisher.

  • Von 100 Euro Weihnatsgeld bleiben 50 Euro übrig. Tanke ich von den restlichen 50 Euro, bekommt der Staat nochmals 30 Euro davon.

    Damit ich Bezin für 20 Euro bekomme, muß ich 80 Euro Steuern bezahlen!

    Der Staat "verdient" daran also 400% !!!

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