Die Sparquote der Deutschen mag im Schnitt hoch sein, aber eine neue Studie zeigt ein alarmierendes Ergebnis: 27 Prozent haben keine Ersparnisse.

Kommentare

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  • Möglicherweise, weil die Einkommen – und damit die Sparmöglichkeiten – extrem ungleich verteilt sind? Bitte Ursachen also und Wirkung nicht verwechseln. Schon vergessen, Deutschland hat seit Schröder den größten Niedriglohnsektor in Europa aufgebaut, und man ist ja auch noch Stolz darauf.

    Millionen Minijobber, prekär Beschäftigung, Leiharbeiter, Werkverträge, und last but not least Millionen "AUFSTOCKER" das also sind Menschen die zwar Vollzeit arbeiten, aber so wenig dafür bekommen, dass der Staat die Unternehmen subventioniert, in dem sie die Armutslöhne aufstocken muss.

    Nicht zu vergessen, einen Armutsmindestlohn, von dem man nicht überleben kann, ganz zu schweigen Leben. Was folgt daraus, richtig es nicht einmal genügend Geld zur Verfügung, um die Grundbedürfnisse zu decken? Seit Schröder gibt es mittlerweile wieder mehr als 1000 Suppenküchen, neudeutsch "TAFELN" genannt. Glaubt man denn die würden dort sich erniedrigen lassen, wenn sie von dem Geld überleben könnten?

    Nicht zu verschweigen, jeder der Hartz IV beziehen muss, oder Sozialhilfe beziehen muss, muss sich erst einmal "Nackig" machen, bevor man Almosen empfangen darf. Und das, obwohl Deutschland zu den reichsten Länder der Erde gehört.

    Ich wünschte mir, dass auch jeder sog. Arbeitgeber seine Zahlen offenlegen muss, wenn behauptet wird, man könne nicht mehr zahlen, und wenn das stimmt warum, wäre auch einmal interessant zu erfahren, Bevor der Staat die Arbeitgeber mit Zuschüssen zu den Löhnen subventioniert. so wie auch Hilfeempfänger verpflichtet sind, alles offen zu legen, wenn sie Unterstützung bei Behörden beantragen.

  • @Herr Kurt Bäcker: Volle Zustimmung. Wozu ist denn eine Erbschaftsteuer gut? Um eben so etwas zu verhindern. Es werden immer ein paar Menschen existieren, die mit Geld nicht umgehen können, aber was hier läuft ist ein ganz anderes Spiel.

    Vergleich arm und reich:

    Arm:
    0% Zins (und negativer Realzins) und niedriges Einkommen plus reale Negativentwicklung des Einkommens plus keine Möglichkeit etwas von der Steuer abzusetzen, keine Möglichkeit eine Immobilie zu erwerben aber in Zukunft Geld in den "Topf" schmeißen, damit selbst reiche Menschen die Kinder haben "Baukindergeld" beantragen können.

    Reich:
    Kredite mit 0% abschließen, weniger Steuern auf Aktien zahlen als Angestellte, keine Erbschaftssteuer, vielfältige Möglichkeiten Geld vom "Staat" zu holen, dank Mietpreisbremse die Möglichkeit legal die Miete drastisch zu erhöhen, falls Steuern in D trotzdem zu hoch, Umzug in die Schweiz etc. egal ob persönlich oder nicht.

    usw.

    Ach so, Geld gibt es für die Nato...75 Milliarden MEHR bis 2024. Besser man verarmt die Menschen und schickt sie in den Krieg als sie in einer ausgeglichenen Gesellschaft leben zu lassen.

  • "Frau Lana Ebsel
    08.02.2018, 18:01 Uhr

    wozu auch ... wer nichts hat, der kriegt vom Staat."

    vielleicht in die Fre**e.

  • Okay - habe jetzt verstanden. Ihnen ging es nur um das Wohlergehen des gewieften Pleitiers.

    Dennoch braucht der auch Marken - denn wer sich nicht glaubhaft in eine Marken-Schlange geduldig einreiht, macht sich ziemlich schnell verdächtig.

  • Herr Peer Kabus@ Die Erfahrung lehrt, nach zwei Kriegen, daß Marken eher in der Kleinkriminalität wirken, es sei denn, man hat die Dinger Schubkarrenweise- Mit so etwas befaßt man sich doch nicht. Schnaps. Kippen, Kunst, Energie, Fliegenpilze u.s.w. Am Besten ganze Züge. Marken Herr Kabus, mir kommen jetzt aber Zweifel.

  • Zu gegebener Zeit aber die Lebensmittel-Marken, Herr Spiegel :)

  • Seit langer Zeit bin ich der Meinung, daß nur der Pleitier unter Räuber gut leben kann, denn niemand sucht Geld beim Mittellosen.

  • Herr Holger Narrog

    Ihre Theorie wird nicht der Praxis entsprechen und somit auch die Schlussfolgerung „Langfristig werden die Menschen ohne Ersparnisse in Deutschland die bessere Entscheidung getroffen haben.“ nicht zutreffen.

    Nicht nur die langfristige Betrachtung, sondern auch die mittelfristige, muss die weiter unbegrenzte Zuwanderung von Wirtschaftsasylanten in die Sozialsysteme auf dem Schirm haben. D 4.0 führt zu weiterer Arbeitslosigkeit und damit zu sinkenden Steuereinnahmen. Einen Rückgang der Weltwirtschaft lasse ich dabei mal gänzlich unberücksichtigt – das wäre nämlich der GAU für die Politik des Polit-Packs, aber vor allem für Menschen ohne Ersparnis oder, wie Frau Ebsel meint, für die, die vom Staat kriegen .

    Pflegen Sie also besser Ihre Sparneigung – aber so, dass der Staat, wenn er nur noch mit Zugriff auf die Reserven seiner „Bürger“ (besser und richtiger ist jedoch „persönlich Haftenden) sein Überleben vermeintlich sichern kann, darauf keinen Zugriff nehmen kann.

    „Solidarität ist nämlich nicht grenzenlos.“

  • wozu auch ... wer nichts hat, der kriegt vom Staat.

  • Wenn man von den EX-Volksparteien CDU/SPD jahrzehntelang geschröpft wird, bleibt nun mal nicht mehr viel zum Sparen.

Mehr zu: Von wegen Sparweltmeister - Mehr als ein Viertel der Deutschen hat keine Ersparnisse

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