0 Bewertungen
13.12.2006 
Neues Fondsprodukt ab April

DWS sucht Anschluss im Riester-Geschäft

Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS will mit einem neuartigen Riester-Fondsprodukt dem Marktführer Union Investment Paroli bieten. Das neue Fondsprodukt soll ab April über Finanzvertriebe verkauft und wie Versicherungen vergütet werden.

rez FRANKFURT. „Mit einer Provisionierung nach Vorbild der Versicherer wollen wir in einigen Jahren unseren Konkurrenten einholen“, sagt Frank Breiting, bei der DWS Leiter private Altersvorsorge. Es fielen sofort 5,5 Prozent der Beiträge als Abschlusskosten an, dafür gebe es keinen Ausgabeaufschlag für die Fonds, sagt Breiting.

Aktuell dominiert die Union Investment den Markt für Riester-geförderte Produkte mit knapp einer Million Verträgen und einem Marktanteil von fast 90 Prozent. Mit großem Abstand folgen die DWS und die Sparkassen-Tochter Deka mit jeweils gut 50 000 Fonds-Verträgen. Den Gesamtmarkt beherrschen die Versicherer mit rund sechs Millionen Policen.


»Lesen Sie hier mehr zum Thema (Alters-)Vorsorge & Versicherung ...


Der Verkauf von Riester-Produkten ist in Schwung gekommen, seit 2005 die Provisionierung attraktiver für Finanzvertriebe gestaltet wurde und auf fünf statt vorher zehn Jahre verkürzt wurde. Versicherungen finanzieren ihren Vertrieben diese Provisionen in der Regel vor (Zillmerung). Diesen Weg geht jetzt auch die DWS mit ihrem neuen Fonds-Produkt. Es soll zudem für jeden Kunden individuell gesteuert werden. Auf Basis eines mathematischen Modells errechnet sich der Aktien- und Rentenfondsanteil im Portfolio täglich neu.

Unabhängige Vertriebe äußerten sich bereits positiv. „Das ist das intelligenteste Produkt der Asset-Management-Branche“, sagte Vorstand Michael Keilholz vom unabhängigen Maklerpool BCA.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiter Thema:

weiterAnlegerakademie

Genug Geld für das Leben im Alter  Artikel in Merkliste

09.11.2008Die gesetzliche Rente allein reicht nicht mehr aus, um den gewohnten Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten. Eine zusätzliche private Vericherung kann vor der sogenannten "Rentenlücke" schützen. Foto: dpa

Die Deutschen werden immer älter. An sich ist das eine gute Nachricht. Wir essen ausgewogener und arbeiten heute weniger als früher –zumindest körperlich. Das schont Gelenke und Glieder. Laut Statistischem Bundesamt hat ein neugeborenes Mädchen eine Lebenserwartung von gut 81 Jahren; ein Junge wird im Schnitt 76 Jahre alt werden. Das lange Leben der heutigen Generation hat allerdings einen Haken: Wer lange lebt, braucht eine Menge Geld. Artikel


Anzeige