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03.05.2007 

Wer dem Spiel der Marktkräfte vertraut, kann beispielsweise Immobilienaktien von in- und ausländischen Unternehmen erwerben. Seit Beginn dieses Jahres ist zudem auch in Deutschland der Kauf von so genannten Real Estate Investment Trusts, kurz Reits genannt, möglich. Das sind steuerbegünstigte Immobilien-Aktiengesellschaften, die ihre Gewinne fast vollständig an die Aktionäre ausschütten dürfen. Dafür wird der Ertrag direkt und in voller Höhe beim Anleger besteuert.


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Reits sind bislang vor allem in den USA, Australien, Frankreich und Japan sehr populär. "Bei Immobilienanlagen spielen Reits in der Bundesliga", sagt Petra Becher, Finanzexpertin bei USB Deutschland. Da diese Papiere an der Börse gehandelt werden, unterliegen sie naturgemäß größeren Schwankungen, bieten aber auch hohe Renditechancen. Der große Vorteil der Newcomer: Schon mit kleineren monatlichen Beiträgen können Anleger beispielsweise über Zertifikate in dieses Segment investieren.

Eine andere Variante ist der Kauf von Anteilen an offenen Immobilienfonds. Sie sind nach den Turbulenzen der vergangenen zwei Jahre wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser geraten.

Nicht börsennotierte Anlageformen stellen beispielsweise geschlossene Immobilienfonds dar. Bei diesen Gesellschaften sollten Altersvorsorgesparer aber bedenken, dass es sich um eine unternehmerische Beteiligung handelt. Mit dem Eintritt in die Gesellschaft wird der Anleger unmittelbar und persönlich Eigentümer des Immobilienvermögens - mit allen Rechten und Pflichten.

Zur Altersvorsorge können beispielsweise geschlossene Fonds mit Gewerbe- oder Wohnimmobilien gewählt werden. Allerdings gibt es bei diesen Anlageformen kaum Schutzvorschriften für Anleger. Immobiliensparer müssen also vor einem Engagement das Objekt kritisch prüfen - dann steht einem Engagement in Beton nichts mehr im Weg.


»Lesen Sie hier mehr zum Thema (Alters-)Vorsorge & Versicherung ...



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