0 Bewertungen
29.11.2007 

Für den durchschnittlich vermögenden Anleger macht in der Regel nur die zweite Variante Sinn, weil ansonsten die Rente nicht mehr als ein Taschengeld wäre. Der Kapitalverzehr birgt allerdings die Gefahr, dass das Guthaben aufgebraucht ist, bevor der Anleger stirbt. Wann kein Geld mehr da ist, hängt nicht zuletzt von der Verzinsung des Depots ab. Je höher die Rendite, desto länger fließt die Privatrente.

Um böse Überraschungen zu vermeiden, werden Entnahmepläne meist mit festen Laufzeiten vereinbart. Dann allerdings ist die Rentenhöhe variabel, weil sich die Fondsrendite nur abschätzen, aber nicht garantieren lässt. Zudem schützt die feste Laufzeit den Anleger nicht davor, sein Fondsguthaben zu überleben.

Welches Modell ist nun besser für den finanziell sorgenfreien Ruhestand geeignet, private Rentenversicherung oder Entnahmeplan? Um dieser Frage nachzugehen, hat Tom Friess, Chef des Vermögenszentrums in München, eine typische Vorsorgesituation durchgerechnet (siehe Tabelle: Wette auf ein langes Leben): Eine 65-jährige Frau will ihre ersparten 250 000 Euro verrenten. Sowohl bei der Rentenpolice als auch beim Entnahmeplan wird eine monatliche Rente nach Steuern von 1171 Euro unterstellt.

Lesen Sie weiter auf Seite 5: Die wichtigsten Ergebnisse

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne

Beiträge zum Thema

Anzeige
Anzeige

weiter Thema:

weiterAnlegerakademie

Genug Geld für das Leben im Alter  Artikel in Merkliste

09.11.2008Die gesetzliche Rente allein reicht nicht mehr aus, um den gewohnten Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten. Eine zusätzliche private Vericherung kann vor der sogenannten "Rentenlücke" schützen. Foto: dpa

Die Deutschen werden immer älter. An sich ist das eine gute Nachricht. Wir essen ausgewogener und arbeiten heute weniger als früher –zumindest körperlich. Das schont Gelenke und Glieder. Laut Statistischem Bundesamt hat ein neugeborenes Mädchen eine Lebenserwartung von gut 81 Jahren; ein Junge wird im Schnitt 76 Jahre alt werden. Das lange Leben der heutigen Generation hat allerdings einen Haken: Wer lange lebt, braucht eine Menge Geld. Artikel


Anzeige