Die wichtigsten Ergebnisse:
- Die Rentenversicherung macht nur Sinn für Rentner, die überdurchschnittlich gesund sind. Bei einer Rendite von 3,5 Prozent für das Fondsdepot, hat die Anlegerin in der Beispielrechnung mit der Rentenversicherung erst ab dem 88. Lebensjahr einen finanziellen Vorteil, weil das Fondsguthaben mit 87 aufgebraucht ist. Tipp: Wer sich dennoch für eine Police entscheidet, kann seine Rendite erhöhen, wenn er mangels Erben auf eine Rentengarantiezeit verzichtet. Die Versicherung zahlt dann mehr aus, weil sie ohne Hinterbliebenenschutz weniger vom Ersparten abziehen muss.
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- Damit sich aus einem Entnahmeplan auch eine langfristig verlässliche Rente generieren lässt, ist die Auswahl renditestarker Investmentfonds unerlässlich, anderenfalls droht dem Ruheständler auf seine letzten Jahre ein ziemlich karges Dasein.
Fondsexperte Overlack hält vor allem international investierende Aktienfonds, die bevorzugt auf Substanzwerte setzen, und flexible Mischfonds für einen Entnahmeplan geeignet. Selbst nach dieser Einschränkung bleiben aus dem großen Fondsangebot noch mehrere Hundert Portfolios übrig. Folgende Kriterien erleichtern dem Anleger, die Perlen herauszufiltern: n Rendite: Der Fonds sollte mindestens fünf Jahre auf dem Markt sein. Nur so lässt sich nachvollziehen, ob der Fondsmanager sowohl in Hoch- als auch in Krisenzeiten das Geld der Anleger gut verwaltet. Wichtiger als ein einzelnes Spitzenergebnis, ist die Konstanz, mit der sich der Fonds im oberen Leistungsviertel hält.
- Risiko: Die Schwankungsbreite sollte, gemessen am Durchschnitt der Fondskategorie, niedrig sein, weil sich so zwischenzeitliche Verluste schneller wieder ausbügeln lassen.
- Anlagepolitik: Aktienfonds sollten weltweit oder zumindest europaweit anlegen, um das regionale Marktrisiko breit zu streuen. Für Rentenfonds gilt das Gleiche, wobei der Schwerpunkt bei Euro-Anleihen liegen sollte, um Währungsrisiken aus dem Weg zu gehen. Mischportfolios sollten sich nicht stur an die Formel 50 Prozent Aktien und 50 Prozent Anleihen halten, sondern je nach Marktlage das Schwergewicht verlagern.
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